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Tipp || Sims 2 Ultimate Collection legal & kostenlos

Hey meine Lieben!

Die erste Hälfte meiner Klausuren habe ich rum und jetzt habe ich ein bisschen Zeit aufzuatmen, arbeiten zu gehen und mich auf die nächsten Klausuren vorzubereiten. Dazu gehört auch etwas Ablenkung. Am Wochenende war ich bei meinen Eltern und habe meine Sims 2 - Sammlung entdeckt. Ich weiß echt nicht, wie viel Geld ich damals für dieses Spiel gelassen habe, es war aber auf jeden Fall mehr als Sinnvoll gewesen wäre. Auf jeden Fall habe ich Lust bekommen, das Spiel mal wieder zu spielen. Also alles eingepackt (Basisspiel + 11 Erweiterungen), ein bisschen in Nostalgie geschwommen, weil der Großteil noch CD-Roms sind und zuhause versucht zu installieren. Hat leider auf Windows 8 nicht funktioniert, da man immer nur eine Erweiterung spielen kann und nicht alle auf einmal so wie das früher schön geklappt hat. Also erstmal geärgert, gegoogelt und dann eine Möglichkeit gefunden: Vor einem Jahr gab es eine Promotion. Jeder Origin-User hat "Die Sims 2 Ultimate Collection" erhalten. Das ist eine Sammlung mit ALLEN Erweiterungen von Sims 2. Und das sind viele. Ich meine, ich habe ja schon viele, aber nicht alle.

  • Die Sims 2 
  • Wilde Campus-Jahre 
  • Nightlife 
  • Open for Business 
  • Haustiere 
  • Vier Jahreszeiten 
  • Gute Reise 
  • Freizeit-Spaß 
  • Apartment-Leben 
  • Weihnachts-Pack 
  • Family Fun-Accessoires 
  • Glamour-Accessoires 
  • Weihnachtszeit-Accessoires 
  • Party!-Accessoires 
  • H&M Fashion-Accessoires 
  • Teen Style-Accessoires 
  • Küchen- und Bad-Einrichtungs-Accessoires 
  • IKEA Home-Accessoires 
  • Villen- und Garten-Accessoires 
  • Weihnachtszeit-Minipack 


Schade, dass die Promotion letztes Jahr war und nun vorbei ist.

Aber es gibt noch einen Weg: Wenn ihr ein Spiel von Sims 2 gekauft habt (ich habe gehört, dass es auch ausreicht, wenn ihr irgend ein Spiel von Sims habt, z.B. Sims 3), dann könnt ihr den Support über http://help.ea.com/de/http://help.ea.com/de/ anschreiben bzw. euch anrufen lassen, euer Problem erklären und nett fragen, ob ihr die Ultimate Collection haben könnt.
Genau das habe ich gestern gemacht und siehe da: Ich habe das Spiel bekommen! Das Einzige, das ihr benötigt, ist ein Origin-Account.

Ich habe das Spiel installiert und es funktioniert wirklich hervorragend! Alle Erweiterungen drin (auch wenn dann nicht Ultimate-Collection, sondern Villen- und Garten-Accessoires heißt), alles auf Windows 8 spielbar.

Und so geht es



1. Meldet euch mit eurem Origin-Account auf http://help.ea.chttp://help.ea.com/de/om/de/an.
2. Klickt auf "Hilfe für ein Spiel anfordern".


3. Sucht nach "Sims 2".
4. Klickt so lange nach rechts bis ihr
5. "Die Sims 2" findet.
6. Scrollt ganz nach unten und klickt auf Kontakt und dann auf die entsprechende Plattform (PC).
7. Als Thema könnt ihr "Allgemeine Fragen" und im Betreff "Sims 2 Ultimate Collection" angeben. Dann könnt ihr euch entscheiden, wie ihr den Support kontaktieren wollt. Ich habe mich anrufen lassen, was ziemlich gut funktioniert hat und innerhalb weniger Minuten hatte ich einen Origin-Code für das Spiel per Mail bekommen, den ich dann einfach nur noch aktivieren musste.

Vielleicht klappt es ja bei euch auch!
Viel Spaß!




Tipps für die Uni | Teil 11 - Soll ich in die Einsicht gehen?




Herzlich Willkommen zu der Frage, ob du in die Einsicht gehen solltest oder nicht. Die kurze Antwort: Ja! Die lange Antwort:

Vorgestern war ich erst wieder in einer Einsicht. Und ich muss auch zugeben, dass es doch recht nervig ist. Anstehen, Studentenausweis abgeben, Klausur anschauen und über Punkte diskutieren. Aber: Es kann sich lohnen.

Gründe dafür:
  • Du kannst deine Note vielleicht verbessern.
  • Du lernst, dich selbst besser einzuschätzen.
  • Du siehst deine Fehler und kannst aus ihnen lernen.
Ich gehe in fast jede Einsicht (9 von 15). Bis jetzt hat sich meine Note in drei Modulen dadurch verbessert. Mal wurde etwas, das richtig war, als falsch angestrichen. Mal werden vielleicht die Punkte nicht richtig addiert oder eine Aufgabe wurde überhaupt nicht korrigiert.
Das habe ich alles schon erlebt. Die Prüfer sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler.
Mein Tipp ist also: Wenn du Zeit hast, geh hin. Besonders wenn du dich eigentlich besser eingeschätzt hast als die Note letztendlich war.
Selbst wenn man eine Eins geschrieben hat, lohnt es sich, in die Einsicht zu gehen, um zu sehen, ob man das Thema wirklich verstanden hat oder ob man nur gerade so die gute Note bekommen hat. Allein das zu erfahren, hilft, sich in dem Fach besser einzuschätzen und vielleicht auf die nächste Klausur in dem Fach besser vorbereiten zu können.

Ihr habt ein Recht auf Einsicht, also nutzt es auch!

Tipps für die Einsicht:
  • als erstes nachgucken, wie viele Punkte dir für die nächst bessere Note fehlen
  • nachzählen, ob alle Punkte richtig addiert wurden
  • die Aufgaben anschauen, in denen du nicht volle Punktzahl hattest
  • nachvollziehen, warum Punkte abgezogen wurden bzw. was du falsch hast, ggf. gibt es eine Musterlösung, mit der du vergleichen kannst
  • bei Unklarheiten die Aufsichtspersonen fragen
  • im Zweifelsfalls Notizen machen und Monita anmelden (d.h. du bist mit der Korrektur nicht einverstanden und möchtest, dass gewisse Stellen nochmal neu korrigiert werden), aber Achtung; deine Klausur wird dann komplett neu korrigiert und werden dabei noch mehr Fehler gefunden, kann sich deine Note auch verschlechtern

Geht ihr regelmäßig in Einsichten? Hat es sich für euch schon mal gelohnt?

Viele Grüße,
eure Sanja

9 Tipps zum Sparen!



Die Zeit ist knapp und trotzdem möchte ich mal wieder etwas schreiben. Momentan lerne ich für Klausuren, gerade sitze ich schon wieder in der Bibliothek, die mittlerweile mein zweites Zuhause geworden ist. Ich lerne nur noch hier, da bin ich viel effektiver. Aber jetzt zu den Tipps!

  1. Melde dich bei der Stadtbibliothek an! Das spart so unglaublich viel Geld! Ich weiß nicht, wie viele Bücher ich schon ausgeliehen und verschlungen habe. Als Student ist der Jahresbeitrag auch günstiger und man bezahlt ca. 10€ und kann dafür alles ausleihen. Die meisten Bibliotheken haben auch eine Online-Bibliothek, bei der man ganz einfach eBooks, Hörbücher oder e-Magazine von zuhause aus ausleihen kann. Das mache ich auch oft im Urlaub, wenn ich nicht so viele Bücher im Koffer mitnehmen kann und nichts mehr zu lesen habe - ziemlich praktisch! Außerdem kann man oft auch DVDs und Blu-Rays ausleihen. Das geht in unserer Bib für 1€ pro Woche und die Filme sind sogar relativ neu. Wir leihen dort regelmäßig aus, weil es viel günstiger ist als selbst zu kaufen, bei einem DVD-Verleih auszuleihen oder ins Kino zu gehen.
  2. Geh in die Mensa und koche am Wochenende selbst! Für Studenten ist es meist sehr günstig, in der Mensa zu essen. Für ein paar Euro bekommt man eine ganze Mahlzeit, ohne vorher einkaufen zu müssen und ohne die Zeit (und Ressourcen) fürs Kochen und den Abwasch verschwenden zu müssen. Am Wochenende, wenn die Mensa (bei uns jedenfalls) nicht geöffnet hat, lohnt es sich aber auf jeden Fall, selbst zu kochen anstatt sich eine Pizza oder einen Döner zu holen, denn selbst kochen ist auf jeden Fall noch günstiger und man weiß, was drin ist.
  3. Lern in der Uni! Momentan in der Klausurenphase sitze ich den ganzen Tag in der Uni, oft auch samstags und manchmal auch sonntags. Dort lerne ich dann von 8:30 bis ca. 19:30. In der Uni-Bibliothek habe ich alles, was ich zum Lernen brauche -  spart mir also zuhause jede Menge Strom und Wasser und damit auch Geld. Ich kann euch also nur empfehlen: Seid so wenig wie möglich zuhause!
  4. Unisport! Das Sportangebot an der Uni ist meistens sehr günstig. Ein Semester Schwimmen kostet bei uns z.B. 15€ und ein Semester Tanzkurs kostet 15€. Wenn ich das mit den Preisen von Vereinen oder Tanzschulen vergleiche ist das unschlagbar. Ich habe früher keinen Tanzkurs gemacht und tanzen dann vor zwei Semestern an der Uni gelernt, das hat bestimmt 150€ gespart. Außerdem ist das Angebot riesig und man findet bestimmt irgendetwas, das man mag :)
  5. Plane dein Essen! Oft hat man in einem kleinen Haushalt das Problem, dass Lebensmittel schneller verderben, als man sie essen kann. Mein Tipp ist also: Plane dein Essen. Wann möchtest du was essen? Wann bin ich vielleicht auf einen Geburtstag eingeladen oder gehe mit Freunden weg und brauche nichts? Wenn man sich vorher überlegt, was man überhaupt braucht, kann man viel gezielter einkaufen gehen.
  6. Preise vergleichen! Bevor ich irgendwo im Internet kaufe, vergleiche ich eigentlich immer die Preise. Meistens beobachte ich sie auch, wie z.B. auf amazon. Wenn ich etwas möchte, setzte ich es mir erst einmal auf den Wunschzettel und beobachte den Preis eine Zeit lang. Der schwankt bei amazon nämlich erheblich. Wenn ich dann ein Gefühl bekommen habe, was günstig und was teuer ist, weiß ich auch, zu welchem Preis ich kaufen kann. Ein kleines Beispiel: Mein Lieblingsparfüm kostet manchmal 26€, manchmal aber auch nur 13€ für die gleiche Flasche!
  7. Sparen = Konsumverzicht! Ein Satz, den mir meine Mutter früh beigebracht hat. Wer sparen möchte, muss auf Konsum verzichten. Ganz einfach ist es: Wenn ich heute auf etwas verzichte, kann ich es mir vielleicht später für einen günstigeren Preis holen. Bei den meisten Produkten ist das nämlich der Fall: Handys, Laptops, Bücher, DVDs. Je "älter" das Produkt ist, desto weniger kostet es. Manchmal lohnt es sich, auf etwas zu warten!
  8. Sammle Punkte! Hoffentlich gibt es die bei euch auch noch: Die klassischen Sammelheftchen beim Bäcker. Wer 9 Brote kauft, bekommt das 10. umsonst. Ganz einfach. Wenn man sowieso immer zum gleichen Bäcker, Metzger oder Bücherladen geht, lohnt es sich auf jeden Fall, bei solchen Sammelaktionen mitzumachen. Allerdings kann ich von Aktionen abraten, bei denen man sich dann von den Punkten etwas holen kann, aber nur, wenn man noch Geld drauf legt. Das, was dort erst wie ein Schnäppchen aussieht, kann richtig teuer werden. Bei Payback mache ich übrigens auch mit, aber ich lasse mir das Geld auszahlen (das geht wirklich). Innerhalb von einem Jahr sind dadurch auch nochmal knapp 30€ zusammen gekommen.
  9. Studenten-Rabatte nutzen! Sehr, sehr oft gibt es Rabatte für Studenten: Im Schwimmbad, bei Elektronik-Herstellern und und und. Es lohnt sich also immer, vorher einfach zu googeln, vielleicht spart man so auch nochmal ein paar Prozente.
Was sind eure besten Spar-Tipps? :)

Erfahrungsbericht || Bewerbung & Auswahlwochenende | Stiftung des Deutschen Volkes


Ich dachte mir, dass ich einfach mal einen Erfahrungsbericht zum Auswahlwochenende der Stiftung des Deutschen Volkes schreibe. Bisher gibt es im Internet recht wenige und ich persönlich hätte es als sehr hilfreich empfunden, wenn es noch mehr gegeben hätte - also mache ich das jetzt!

Die Studienstiftung


Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist eines der größten und ältesten Begabtenförderungswerke in Deutschland, das unabhängig von politischen, religiösen und weltanschaulichen Vorgaben Stipendien vergibt. Aktuell werden ca. 12.000 Studierende und 2.000 Promovierende gefördert, wobei pro Jahr ca. 2.500 Studenten neu aufgenommen werden. Das Besondere ist außerdem, dass generell alle Studiengänge gefördert werden. Die Förderung besteht aus einer ideellen Förderung und einer finanziellen Förderung. Zur ideellen Förderung gehören z.B. Sommerakademien und wissenschaftliche Kollegs. Die finanzielle Förderung besteht aus einer Studienkostenpauschale (300€), die jeder Stipendiat erhält und eventuell einem Grundstipendium, das angelehnt an die Anforderungen des Bafögs vergeben wird und, anders als das Bafög, nicht zurück gezahlt werden muss. Ungefähr 60% der Stipendiaten erhalten dabei nur die Studienkostenpauschale.


Der Weg zum Auswahlwochenende

Seid ihr Abiturient und habt eine sehr gute Note im Abitur geschrieben, schlägt euch die Schulleitung normalerweise für eine Stiftung vor (Frist Mitte Juli). Diesen Weg gehen ein Großteil der Bewerber. Nach einem Vorschlag erhaltet ihr einen Brief mit dem Hinweis, dass ihr vorgeschlagen worden seid und der Bitte, einen Bewerbungsbogen und einen Lebenslauf (ausführlich & tabellarisch) mit verschiedenen Zeugnissen zurück zu senden. Macht ihr das, erhaltet ihr automatisch eine Einladung zur der Abiturientenauswahl.
Ein anderer Weg ist die Selbstbewerbung mit Auswahltest, bei dem der Anmeldeschluss im Januar liegt. Das geht allerdings nur für Studenten im 1. & 2. Semester. Nach dem Auswahltest werden die Testbesten ebenfalls zu einem Auswahlwochenende eingeladen.
Seid ihr Student, so könnt ihr vom Prüfungsamt oder von einem Hochschullehrer vorgeschlagen werden. Vom Prüfungsamt werdet ihr normalerweise vorgeschlagen, wenn ihr zu den 2% der Besten eures Jahrgangs gehört. Das ist z.B. bei Medizinern der Fall, die ihr Physikum mit 1,0 bestanden haben.

Ich wurde durch einen meiner Professoren im Ende des 2. Semesters/Anfang des 3. Semesters vorgeschlagen, nachdem ich ihn persönlich gefragt habe. Ich kann jedem nur raten, sich einfach zu trauen. Wenn du davon überzeugt bist, dass du den Anforderungen der Studienstiftung entsprichst, trau dich und frage. Versuchen kostet nichts.

Das Auswahlwochenende

Es gibt meines Wissens nach verschiedene Auswahlwochenenden (pro Jahr über 150), ich kann euch etwas zu der Auswahl für Abiturienten und der Hochschulauswahl erzählen. Die Auswahl für Abiturienten findet, logischerweise, dann statt, wenn ihr nach dem Abitur durch eure Schule vorgeschlagen worden seid, also meistens ist man dann schon im ersten Semester. In die Hochschulauswahl kommt man, wenn man durch das Prüfungsamt oder einen Hochschullehrer vorgeschlagen wurde. Typischerweise ist das so im 3-6. Semester.

Zuerst werde ich ausführlich von der Hochschulauswahl berichten, weil ich dort vor zwei Wochen war und danach werde ich noch kurz etwas zur Auswahl der Abiturienten sagen. Beide Auswahlwochenenden laufen im Allgemeinen sehr ähnlich ab und unterscheiden sich nur in Details.

Kommissionsmitglieder

Die Kommissionsmitglieder sind unabhängige Alumni oder Promotionsstipendiaten, die ehrenamtlich an den Auswahlseminaren teilnehmen. Sie sind an jedem Auswahlseminar unterschiedlich. Meistens sind sie fachlich ein Querschnitt aus allen Richtungen, da auch die Kandidaten sehr unterschiedliche Fächer studieren.

Gespräche

Bei dem Auswahlwochenende führt man zwei Einzelgespräche zu je 40min mit Kommissionsmitgliedern, wobei eines davon fachnah und das andere fachfremd ist. Bei dem fachnahen Gespräch geht es besonders um das Studium. Es wird zwar gesagt, dass keine fachlichen Fragen gestellt werden, denn die fachliche Eignung sei bei guten Noten ja unumstritten, allerdings habe ich von anderen aus meiner Gruppe gehört, dass ihnen auch fachliche Fragen gestellt wurden. Das ist mir nicht passiert. Ich wurde vor allem gefragt, was ich später mal machen möchte, etwas zur aktuellen Entwicklung usw. Im fachfremden Gespräch ging es vor allem um meinen Lebenslauf und den Bewerbungsbogen, den man vorher eingeschickt hat. Den solltet ihr wirklich in- und auswendig können! Ihr solltet wissen, von wann bis wann ihr in welcher AG oder auf welchem Schüleraustausch wart, was ihr in eurer Freizeit macht und wie ihr euch genau ehrenamtlich engagiert. Ich habe mir die ganzen Unterlagen vorher nochmal ausgedruckt und durchgelesen, weil ich Angst hatte, irgendetwas zu vergessen, wenn ich aufgeregt bin.
Ich wurde nach einer AG gefragt, an der ich in der Schule teilgenommen habe und nach meinen Nebenjobs. Außerdem ging es um meine Hobbies und meine Arbeit in der Fachschaft.

Tipps für die Einzelgespräche
Ich möchte euch noch ein paar Tipps geben, die euch vielleicht helfen könnten.

  • vorher regelmäßig Zeitung lesen (das sollte man eh machen)
  • sich selbst googeln und unpassende Einträge entfernen (falls sie mit einem zusammen hängen)
  • auf die öffentlich sichtbaren Dinge in sozialen Netzwerken achten (andere wurden in facebook mit "unpassenden" Fotos gefunden; das machen zum Teil auch Arbeitgeber)
  • sich nicht verstellen oder besser darstellen als man ist
  • zugeben, wenn man etwas nicht weiß anstatt zu raten
  • nicht zu sehr von sich selbst überzeugt sein
  • Gründe überlegen - Warum engagiere ich mich dort? Warum studiere ich das? Was möchte ich später machen?
Außerdem gibt es noch Gruppendiskussionen. Zusammen mit vier anderen Kandidaten, die bunt gemischt von verschiedenen Fachrichtungen kommen können, bildet man eine Gruppe. Immer einer hält bei einem Termin ein Referat über ein selbst ausgewähltes Thema, das maximal 10 min lang sein darf. Danach wird 20 min in der Gruppe diskutiert und es wird erwartet, dass der Vortragende die Rolle des Moderators übernimmt. Das Kommissionsmitglied, das für jede Gruppendiskussion gleich ist, hält sich dabei im Hintergrund und beobachtet lediglich.

Tipps für das Referat
  • Karteikarten schreiben, Referat sicher vortragen können ohne abzulesen
  • selbstsicher stehen
  • langsam sprechen
  • auf die Zeit achten (Armbanduhr mitnehmen!)
  • Thema; verständlich für fachfremde, ein Thema mit Diskussionspotential
  • am Ende einen Abschluss machen und das wichtigste zusammenfassen
  • Fragen für die Diskussion schon im Vorhinein überlegen
Schiebt das Referat zuhause nicht auf. Man gerät in Gefahr, das Referat erst wenige Tage vorher zu machen, weil man immer etwas anderes zu tun hat. Nehmt euch die Zeit und überlegt euch ein gutes Thema, recherchiert dazu und übt es zuhause vor anderen! Besonders die Zeit von 10min kann bei umfangreichen Themen schnell knapp werden und die dürft ihr nicht überschreiten, denn sonst wird euer Referat evtl. durch das Kommissionsmitglied beendet. Mein Referat hatte das Thema "Die Gefahren eines Überwachungsstaats", wir haben aber auch über Neuro-Enhancement, die Patentierung von Medikamenten, multiresistente Keime und den Weg zur Unsterblichkeit diskutiert, da drei meiner anderen Gruppenmitglieder Medizin/Chemie studiert haben. Man muss sich also schnell auf andere Themen einstellen und gute Argumente finden.

Tipps für die Diskussion
  • Zettel & Stift dabei haben, um bei den Referaten der anderen mitzuschreiben
  • in der Diskussion Aspekte des Vortrags aufgreifen
  • Lösungsansätze zum evtl. genannten Problem überlegen
  • niemanden unterbrechen oder anderen reinreden
  • Meinungen gut begründen
  • als Moderator darauf achten, dass man alle zu Wort kommen lässt und kurz vor Ende der Zeit eine kleine Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse machen
Bei der Diskussion, so war mein Eindruck, wird vor allem darauf geachtet, ob ihr auf Argumente anderer Gruppenteilnehmer eingeht und ob ihr eure Meinung vertreten und mit Gründen belegen könnt.

Zeitplan

Einen beispielhafter Zeitplan habe ich mal aufgeschrieben. Natürlich nimmt man nicht an allen Einzelgesprächen teil, da man ja nur zwei hat. Bei mir lag eins samstags und das andere sonntags.

Samstag

bis 12:00 Anreise der Kandidaten
12:00-13:00 Mittagessen
13:00-13:30 Begrüßung im Plenum
13:30-14:00 Gruppendiskussion
14:00-14:10 Pause
14:10-15:30 Einzelgespräche, zwei Runden zu je 40min
15:30-16:00 Gruppendiskussion
16:00-16:20 Pause mit Kaffee und Kuchen
16:20-17:40 Einzelgespräche, zwei Runden zu je 40min
17:40-18:10 Gruppendiskussion
18:10-19.10 Abendessen
19:10-19:50 Einzelgespräche, eine Runde
19:50-20:20 Gruppendiskussion
20:30-21:00 Informationsveranstaltung (freiwillig)

Sonntag

7:30-8:30 Frühstück
8:30-10:30 Einzelgespräche, drei Runden je 40min
10:30-10:50 Pause mit Kaffee
10:50-12:10 Einzelgespräche, zwei Runden je 40min
12:10-12:40 Gruppendiskussion
12:40-13:40 Mittagessen

Das erste was ich sagen kann: Es ist anstrengend. Richtig anstrengend. Das Auswahlseminar liegt zwar ungefähr in der Nähe des Hochschulortes, oft hat man aber trotzdem eine Anreise von mehreren Stunden. Ich bin z.B. an dem Samstag um 5:00 aufgestanden und hatte eine lange Fahrt. Wenn man dann noch den ganzen Nachmittag Gespräche führt, diskutiert und vorträgt, kann das ziemlich anstrengend werden. Ich hatte jedenfalls nachmittags (16:00) schon mit richtig starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Das Seminar ist also auch ein Test eures Durchhaltevermögens.

Bei der Begrüßung erhält man eine kurze Einführung darin, welche Kandidaten die Stiftung sucht und die Kommissionsmitglieder stellen sich kurz vor. In den Informationsveranstaltung abends wurde über das Angebot der Studienstiftung, insbesondere über das ideelle gesprochen und es wurde die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Diese Veranstaltung ist aber keine Pflicht gewesen.

Statistiken

Ich mag Statistiken, deswegen noch ein paar Zahlen aus dem Jahresbericht von 2013 (Quelle):

  • Teilnehmer am Verfahren: 9.126, davon erhielten 2.574 eine Förderzusage (28.2%)
  • Vorgeschlagen von Schulen: 5.212, davon erhielten 1.307 eine Förderzusage (25.1%)
  •  insgesamt haben 762 an den Auswahltests teilgenommen; "Testbeste": 291, davon erhielten 60 eine Förderzusage (60%)
  • Geförderte: 11.195 Studierende und 1.273 Promovierende
  • 46.5% der Geförderten sind Frauen 
  • die meistgeförderten Fächer sind: Rechts-/Wirtschafts- & Sozialwissenschaften (23,2%), Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (21.2%), Mathematik/Naturwissenschaften (20.4%), Sprach- & Kulturwissenschaften (inkl. Theologie und Psychologie, 18.4%), Ingenieurwissenschaften (11.1%)

Die Abiturientenauswahl

Die Abiturientenauswahl geht von Freitagabend bis Sonntagmittag, was aber nicht heißt, dass es weniger Gespräche gibt. Die Gespräche gehen samstags bei der Hochschulauswahl einfach nur länger in den Abend hinein.

Auch bei den Gesprächen gibt es einen kleinen Unterschied. Während man bei der Hochschulauswahl ein fachnahes und ein fachfremdes Gespräch hat, gibt es bei der Abiturientenauswahl diese Unterscheidung nicht. Mit wem ihr das Gespräch führt, ist vollkommen zufällig und nicht speziell auf euer Fach abgestimmt. Auch gibt es hier wahrscheinlich gar keine fachlichen Fragen, sondern es dreht sich alles um euren Lebenslauf. Auch auf Fragen zu dem Namensgeber eurer Schule solltet ihr euch vorbereitet haben, denn danach wird ganz besonders gerne gefragt.

Abschluss

Abschließend kann ich nur sagen, dass das Auswahlseminar eine lohnenswerte Erfahrung ist, unabhängig davon, ob man aufgenommen wird oder nicht. Man lernt an einem Wochenende unglaublich viele und interessante Menschen kennen und kann sich dadurch mit anderen Studenten, auch aus anderen Fachrichtungen, austauschen. Ich fand es z.B. sehr interessant, mehr über den Medizin-Studiengang zu erfahren oder darüber, wie es an anderen Unis läuft.

Auch kann man rein gar nichts über das eigene Gefühl sagen. Man kann mit einem super guten Gefühl nach Hause fahren und abgelehnt worden sein oder sich total unsicher sein und aufgenommen worden sein. Aus dem, was ich erfahren habe, sucht die Studienstiftung nicht den perfekten Studenten, sondern Leute, die sich vor allem ehrenamtlich engagieren oder es schwer hatten und trotzdem sehr gute Leistungen bringen.

Mein großer Umschlag, der die Aufnahme in die Studienstiftung bedeutet, lag am Donnerstag bei mir im Briefkasten. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Ich hoffe, ich konnte manchen mit meinem Erfahrungsbericht helfen. Für eure Fragen und Erfahrungen bin ich gerne offen!

Hinweis: Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der oben gemachten Angaben. Der Großteil davon beruht auf meiner persönlichen und individuellen Erfahrung.

Weiterführende Links

Darüber hinaus gibt es ein BeSte Forum zum Austausch von Bewerbern. Interessant waren auch die Artikel aus der FAZ und der Zeit Online.

Uni-Backpack #04 | Software


Wie versprochen, stelle ich euch heute noch die Software vor, die ich in den Vorlesungen und zuhause für die Uni nutze.


Dropbox

kostenlos. Das wichtigste Programm ist wohl die Dropbox, da ich an mehreren Geräten arbeite. In der Uni mit Laptop und Smartphone und zuhause am PC. Da es richtig nervig sein kann, ständig die Dokumente per Hand zu synchronisieren oder über einen USB Stick alles von A nach B zu kopieren, ist Dropbox (oder jeder andere Cloud-Dienst) die perfekte Lösung. Dort erhaltet ihr eine gewisse Menge an Speicherplatz auf einem Server, auf den ihr von überall zugreifen könnt. Den Dropbox-Order seht ihr dann als ganz normalen Order auf eurem PC und könnt wie gewohnt Dokumente speichern oder löschen. Die Synchronisation erfolgt automatisch, wenn ihr eine Internetverbindung habt. Kostenlos erhält man dabei 2 GB, die für ein paar Vorlesungsfolien und Dokumente auf jeden Fall ausreichen sollten. Über eine Aktion von HTC habe ich momentan für ein paar Monate sogar noch extra Speicherplatz, sodass ich auf 26,75 GB komme, von denen ich momentan ein Drittel nutze. Wenn die Aktion ausläuft, bleiben mir noch ca. 3 GB übrig, dann werde ich mich wohl ein bisschen mehr beschränken müssen.

Besonders praktisch wird die Dropbox auch dann, wenn man in einem Team oder einer Gruppe arbeitet. Einzelne Ordner kann man mit anderen Dropbox-Nutzern teilen. Mein Freund und ich organisieren so unsere gemeinsamen Dateien. In einem Modul machen wir gerade ein Programmierprojekt und unsere Projektdateien verwalten wir auch über die Dropbox. Ziemlich praktisch :)


Libre Office

kostenlos. Formelsammlungen schreibe ich mit Libre Office, weil es kostenlos ist und einen (meiner Meinung nach) richtig guten Formeleditor besitzt. Früher habe ich mit Open Office gearbeitet, aber das ist mir bei großen Dokumenten mit hunderten von Formeln und Bildern irgendwann andauernd abgestürzt. An das Schreiben von Formeln muss man sich erstmal gewöhnen und es lohnt sich auf jeden Fall, auswendig zu lernen, welchen "Code" ein Integral, eine Summe oder ein Bruch hat, aber wenn man erstmal eingearbeitet ist, geht es super schnell.

Snipping Tool

kostenlos. Snipping Tool ist ein Programm, dass auf Windows standardmäßig installiert ist. Ich nutze es, um gezielt Bilder aus Folien auszuschneiden, um sie z.B. in meine Formelsammlung zu übertragen. So ähnlich wie Screenshots, nur besser.

Photoshop

ältere Version kostenlos. Meine Bilder für Formelsammlungen und für den Blog bearbeite ich mit Photoshop Elements 8. Ich habe es vor, ich glaube, 6 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und benutze es seitdem fast täglich. Natürlich gibt es noch andere, bessere Versionen, aber für das, was ich benötige, reicht es vollkommen aus. Wer sich Photoshop nicht leisten will oder kann, kann auf Gimp setzen oder die alte CS2 Version kostenlos und legal hierüber beziehen. Man muss sich einfach nur bei Adobe mit seiner Email-Adresse registrieren.


PDF Annotator

Kaufversion. Zum Bearbeiten von Folien und zum Mitschreiben am Laptop habe ich mir im Sommer die Studentenversion von PDF Annotator gekauft, da es meiner Meinung nach keine gute kostenlose Alternative gibt. Zusammen mit dem Tablet von Wacom kann ich so richtig gut in Vorlesungen direkt digital mitschreiben, Texte markieren usw. Ehrlich gesagt gebe ich gern ungern Geld für Software aus, aber in dem Fall war es mir das einfach wert.

Microsoft Dreamspark

Falls eure Uni bei Microsoft Dreamspark mitmacht, habt ihr dort die Möglichkeit, Entwickler-Software kostenlos zu erhalten.

Windows 

Ich arbeite momentan auf meinem Laptop und meinem PC mit Windows 8, da ich es schnell und effizient finde. Man muss sich nur einmal kurz einarbeiten und sich ansehen, wo man die wichtigsten Funktionen findet, aber dazu sind die meisten Leute nicht bereit, weshalb es so in Verruf geraten ist. Wenn ihr einen technischen Studiengang studiert, solltet ihr darauf achten, welche Software ihr benötigt und ob es die für euer Wunsch-Betriebssystem auch gibt.


So, das war die Übersicht über die Software :) Für meinen Studiengang benutze ich natürlich auch noch andere Software, wie z.B. Notepad++ und eclipse, die aber für die Allgemeinheit wohl  nicht so interessant sind. Welche Software benutzt ihr? Habt ihr euch für die Uni extra welche gekauft?

Tipps für die Uni | Teil 10 - Der perfekte Arbeitsplatz


Hey, ich schreibe endlich mal wieder nach dem Urlaub. Eigentlich habe ich so viele Ideen für Posts, nur fehlt mir die Zeit. Die Uni hat mich wieder voll im Griff, dazu kam noch der Umzug. Aber jetzt bin ich da!

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich zuhause meinen Arbeitsplatz gestaltet habe und wie man auch mit wenig Platz effektiv arbeiten kann. In einem Post morgen oder am Wochenende, dem Uni-Backpack, möchte ich euch zeigen, womit ich in den Vorlesungen mit schreibe und was generell zu meiner wichtigsten Ausstattung gehört, da ihr euch das am meisten gewünscht habt.

Mein Schreibtisch ist, ohne Werbung machen zu wollen, ein einfacher Expedit Schreibtisch von Ikea, der an dem zugehörigen Regal befestigt ist. Leider gibt es den nicht mehr in der Form und den von Kallax, dem "neuen" Expedit, finde ich nicht so toll.
Auf meinem Schreibtisch habe ich zudem eine Schreibunterlage als Schutz, einen großen Monitor, den ich wirklich gerne zum arbeiten nutze, eine Wetterstation inklusive Uhr, eine Schreibtischlampe, Handcreme, weil ich im Winter oft trockene Hände habe, und eine Kerze für die Deko. Ansonsten ist er bewusst leer gelassen. Alles Weitere befindet sich in direkter Reichweite links im Regal. Dort ist der weitere Bürobedarf (Tacker, Locher, Stifte usw.), alle Uni-Bücher und Ordner sowie Schmierpapier und neue Blöcke. Rechts daneben steht noch der Papiermülleimer und unter dem Tisch verstecken sich Drucker und PC. Was ihr oben seht, ist mein "alter" Arbeitsplatz. Seit dem Umzug musste der etwas umgestaltet werden, da mein Freund auch einen Schreibtisch brauchte, aber nicht mehr ganz so viel Platz war. Hinzugekommen ist eine Ablage, die ihm gehört und eine Anlage, die vorher wo anders stand.


So, nachdem ihr nun meinen Schreibtisch gesehen habt, gebe ich euch ein paar Tipps für euren!

Tipps

  1. Ordnung halten. Nichts ist schlimmer, als zu versuchen, mitten in einem riesen Chaos zu lernen, es wird nicht klappen. Ständig sucht man etwas, schiebt einen Stapel von rechts nach links. Deswegen gilt es, immer erstmal aufzuräumen, bevor man anfängt. Schafft euch Platz, damit ihr euch mit euren Lernsachen ausbreiten könnt. Außerdem hat man so nicht das Gefühl, den Überblick zu verlieren.
  2. Viel Licht. Achtet darauf, dass euer Lernplatz ausreichend beleuchtet ist. Mein Schreibtisch steht nicht in der Nähe eines Fensters, deshalb brauche ich auch tagsüber eine Lampe. Direkt über meinem Schreibtisch ist eine große Lampe angebracht, die für eine ausreichende "Grundhelligkeit" sorgt. Wenn ich dann abends nochmal zusätzliches Licht brauche, nehme ich meine Schreibtischlampe dazu.
  3. Den richtigen Stuhl. Findet einen passenden Stuhl für euch. Einer, der nicht zu gemütlich ist, damit ihr euch nicht zurücklehnt und "ausruht", aber auch einer, der so bequem ist, dass ihr darauf Stunden verbringen könnt. Ich weiß nicht, ob ich meinen schon gefunden habe, aber ich arbeite seit Jahren auf einem einfachen Holzstuhl mit Sitzkissen, den kann man im oberen Bild etwas sehen. Mein Freund ist z.B. ganz anders. Er benötigt einen richtigen Bürostuhl. Finde ich auch nicht schlecht, ist mir aber zu groß.
  4. Alles in Reichweite. Wer nicht aufstehen muss, um etwas zu erreichen, das er braucht, wird nicht so oft abgelenkt. Aufstehen kostet Zeit, also habt alles in Griffweite, was ihr braucht. Bei mir sind in direkter Reichweite Handcreme, Stifte, Bürobedarf (auch neue Sachen), Bücher, Schmierpapier, Drucker, Müll usw.
  5. Basics. Sorgt dafür, dass Basics auch immer in Reichweite sind. Dazu gehören Wasser (oder Tee), Taschentücher und Snacks. Die Snacks sind an einem normalen Tag nicht so wichtig, aber an einem langen Lerntag ist es hilfreich, direkt in Griffnähe Studentenfutter o.Ä. zu haben.
Natürlich lerne ich nicht immer zuhause, sondern auch manchmal in der Bibliothek oder in Lernzentren, allerdings habe ich das Gefühl, dass ich zuhause am besten ausgestattet bin. Wo lernt ihr am besten? Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?



Die anderen Teile


Teil 1 | Allgemeines
Teil 2 | Organisatorisches
Teil 3 | Ersties
Teil 4 | Wohnung & Finanzen
Teil 5 | Lernmaterialien
Teil 6 | Nach einer Klausur
Teil 7 | Richtig lernen
Teil 8 | Langeweile in Vorlesungen
Teil 9 | Lerntipps

{Tipp} New Year's Resolutions for 2015 | 9 Tipps für deine Ziele!


Hey! Da wir uns heute von unserem alten Jahr verabschieden, wollte ich euch heute zeigen, wie ihr am Besten Vorsätze für das neue Jahr aufstellt. Dabei verrate ich euch auch, was ich mir für das neue Jahr vornehme. Auf dem Bild seht ihr übrigens den schönen Schnee auf dem Balkon meines Hotelzimmers. Ich bin jetzt schon seit Sonntag hier und konnte noch immer kein Ski fahren wegen dem ganzen Wetter, gestern war sogar der Gletscher wegen Sturmwarnung gesperrt! Dafür kann aber viel lernen und jetzt bloggen. Also los!

Tipps


1. Nicht zu viel vornehmen
Ich weiß, ein neues Jahr beginnt, man hat viel vor und möchte viel verändern, aber man darf sich auch nicht zu viel vornehmen, denn nach der Euphorie muss man die Ziele auch umsetzen. Am Besten ist es, sich drei markante, große Ziele zu setzen, wie z.B. abnehmen oder mehr Sport treiben.

2. Ziele spezifizieren und quantisieren
Nun müssen wir noch wissen, wann wir unser Ziel erreicht haben. wie viel ist abnehmen? Und viel viel ist mehr Sport treiben? Damit man weiß, was denn nun genau das Ziel ist, sollte man sich Zahlen überlegen, zum Beispiel 2 kg abnehmen, 3 min Plank schaffen oder jede Woche joggen gehen.

3. Realistisch bleiben
Ein ganz wichtiger Punkt. Man sollte mit seinen eigenen Vorhaben realistisch bleiben und sich nicht überfordern, denn dann verliert man schnell die Motivation, denn was spornt einen noch an, wenn das Ziel unerreichbar scheint? Trotzdem solltet ihr aufpassen, dass ihr euch nicht unterfordert. Aber zusammengefasst, wäre es z.B. unrealistisch, sich vorzunehmen, 10 km auf einmal zu schwimmen, wenn man gerade mal 2 km schafft. Ein gutes Ziel wären dann vielleicht 3 km.

4. Nicht zu viel vornehmen
Dieser Punkt ist ähnlich dazu, realistisch zu bleiben. Man sollte sich auch nicht zu viel vornehmen. Es mag zwar realistisch sein, im Jahr 50 km zu schwimmen, aber dazu noch 1000 km Fahrrad fahren und 200 km joggen? Nie im Leben. Dazu bleibt neben all dem Anderem im Leben keine Zeit. Bleib also nicht nur realistisch, was jedes einzelne Ziel für sich angeht, sondern nimm dir auch nicht zu viel vor.


5. Teilziele festlegen
Das ist besonders hilfreich, wenn ihr am Ball bleiben wollt. Dann könnt ihr euch Teilziele festlegen. Wenn wir das anhand des Schwimm-Beispiels machen, wäre es zum Beispiel gut, sich als Teilziel 2,5 km am Stück schwimmen bis Juni vorzunehmen. Dann weiß man, dass man in der Zeit ist und das Gesamtziel gut schaffen kann. Außerdem verliert man es so nicht aus den Augen und erinnert sich dann dunkel nächsten Dezember 'Ach, ich hatte ja sowas wie Vorsätze!'.

6. Buch führen
Der einfachste Weg ist, über das eigene Ziel Buch zu führen. Legt euch ein kleines Heftchen oder eine Seite auf eurem Blog an und haltet dort fest, was ihr bisher geschafft habt Im Falle des Sports wäre also ein Sporttagebuch genau richtig.

7. Belohnen!
Ganz wichtig ist auch, dass ihr euch belohnt. Dabei kommt es nicht darauf an, dass es für jedes kleine bisschen etwas gibt, sondern für das Erreichen von wichtigen "Meilensteinen". Eine gute Möglichkeit dafür sind Teilziele. Belohnt euch mit Dingen, die eurem Ziel nicht entgegen stehen. Es wäre zum Beispiel unsinnig, sich mit Pralinen für Gewichtsverlust zu belohnen, oder? Nehmt am Besten etwas, das ihr euch schon länger wünscht, aber nicht dringend braucht. Ich finde dafür immer Bücher, DVDs oder Kleidung gut. Wenn das, was ihr gerne wollt, trotzdem gerade im Angebot ist, kauft es euch und packt es euch selbst in Geschenkpapier ein. Sobald ihr euer Ziel erreicht habt, könnt ihr euch selbst beschenken :)

8. Bleib am Ball
Ich weiß, kaum ist der Januar rum, hat man die Ziele fast schon wieder vergessen. Das Wichtigste ist aber, am Ball zu bleiben und sich immer wieder daran zu erinnern, was man sich vorgenommen hat. Am Besten klebt man einen kleinen Zettel dorthin, wo man öfter mal nachschaut und so zwangsläufig drüber stolpert, zum Beispiel vorne in den Kalender. Außerdem sagt man, dass es 21 Tage dauert, bis etwas Neues zu einer Angewohnheit wird und 6 Monate bis es ein Teil der Persönlichkeit wird. Es passiert nichts über Nacht, deswegen bleib dran' und sei geduldig! Man sollte nie aufgeben, nur weil etwas nicht sofort klappt. Man kann nicht von sich selbst erwarten, dass man nach ein, zwei Monaten sein Ziel schon erreicht hat, immerhin hat man es sich ja für das ganze Jahr vorgenommen!

9. Sprich darüber!
Rede mit anderen über deine Ziele, sag ihnen, was du dir vorgenommen hast. Das motiviert, denn was wäre schlimmer, als vor seinen Freunden oder dem Partner zugeben zu müssen, dass man selbst versagt hat und seine Ziele aus den Augen verloren hat? Außerdem hilft es auch, da Freunde einen oft noch anspornen und an die Ziele erinnern. Mich motiviert es immer, wenn mein Freund mich trotzdem noch zum Sport überredet, obwohl ich kurz vorher die Lust verloren habe, einfach weil wir es uns vorgenommen haben. Danach bin ich trotzdem immer froh. Weihe also andere ein, sie können dir auch helfen!

Ziele finden

Damit ihr es leichter habt, ziele zu finden, stelle ich euch einfach mal ein paar Ideen vor!

Meine Ziele


Ich habe versucht, mich bei meinen eigenen Zielen ein bisschen an meinen Tipps zu orientieren. Es sind drei große Ziele, einmal mehr Sport, dann eine bessere Gesundheit (mein Idealgewicht mit BMI 19.7 erreichen) und etwas für Leben & Finanzen, wobei ich dieses Jahr mehr auf's Geld achten muss und auf jeden Fall mehr Zeit für mich selbst einplanen muss, da ich das Gefühl habe, der Stress überrennt mich.

Aber das war's von mir! Fandet ihr die Tipps hilfreich? Was sind eure Vorsätze für das neue Jahr?
Ich habe gestern den ganzen Tag Fotos mit vielen verschiedenen Einstellungen gemacht, sodass ich jetzt hoffentlich genug Material zusammen habe, um einen neuen Teil des Fotografie-Tutorials zu schreiben.
Liebe Grüße!

[Webdesign | Tutorial] Anzahl der Kommentare anzeigen lassen



Hey, heute möchte ich euch zeigen, wie ihr die Anzahl eurer Kommentare unter dem Post anzeigen lassen könnt, was bei Blogger leider standardmäßig nicht funktioniert. Stattdessen sieht man nur ein hässliches "Kommentare:". Da ich mich auch beruflich mit dem Thema Webdesign beschäftige, habe ich überlegt, euch in ein paar Tutorials zur Abwechslung zur Fotografie und zur Uni zu zeigen, wie ihr eure Seite etwas verbessern könnt :)

Vorbereitung

Diese Vorbereitung werdet ihr noch für zukünftige Tutorials brauchen, deswegen zeige ich sie hier einmal ausführlich und verweise dann das nächste Mal einfach auf diesen Post hier.

Klicke im Menü als erstes auf Vorlage und dann auf HTML bearbeiten. Es öffnet sich ein Fenster mit viel Code.


Suchfunktion

Möchtet ihr nun etwas in diesem Code suchen, drückt gleichzeitig Strg + Umschalt + F (für "find"). Dann schreibt oder kopiert ihr den gewünschten Code (z.B. mit Strg + C und Strg + V) in das Feld und bestätigt mit Enter. Falls es mehrere Ergebnisse gibt, werden die euch nicht auf einmal angezeigt, sondern ihr müsst nochmals Enter drücken. Falls der eingegebene Ausdruck im Code nicht existiert, passiert einfach gar nichts.


Kommentare anzeigen lassen

  1. Sucht nun in eurem Code den Ausdruck
    <data:post.commentLabelFull/>:
  2. Ersetzt ihn mit dem Ausdruck
    <b:if cond='data:post.numComments == 1'>1 Kommentar<b:else/>
    <b:if cond='data:post.numComments == 0'>0 Kommentare<b:else/>
    <data:post.numComments/> Kommentare</b:if></b:if>
  3. Speichert und ihr seid fertig. Eventuell müsst ihr eure Seite nochmal mit F5 neu laden, bevor es richtig angezeigt wird.

Für Fortgeschrittene

Für die, die sich schon etwas besser auskennen und die es interessiert, gibt es hier die Erklärung. Bei dem Ausdruck, mit dem wir den alten ersetzt haben, handelt es sich  um einen XML-Ausdruck. XML ist die Verbesserung oder auch Fortführung von HTML. Das Tolle an XML ist, dass wir jetzt auch mit Bedingungen arbeiten können, also etwas nur unter einer bestimmten Bedingung angezeigt wird.
<b:if cond='condition'> 
   [anzeigen, wenn die Bedingung wahr ist]
<b:else/>
   [anzeigen, wenn die Bedingung falsch ist]
</b:if>
Die Bedingung kann ein beliebiger boolescher Ausdruck sein, also z.B. auch ein Vergleich mit "==". Über "data:" könnt ihr auf verschiedene Variablen des Blogs zugreifen, eine Liste mit denen findet ihr hier. Über "data:post.numComments" wird also auf die Anzahl der Kommentare zu diesem speziellen Post zugegriffen. Und dann wird verglichen: Ist die Anzahl gleich 1, wird "1 Kommentar" ausgegeben, falls die Anzahl gleich 0 ist, wird "0 Kommentare" ausgegeben und falls keins von den beiden zutrifft wird mittels <data:post.numComments/&gt; die Anzahl der Kommentare ausgegeben und das Wort "Kommentare" dahinter ausgegeben.

Bei dem Ausdruck muss übrigens übrigens der else-Ausdruck nicht zwingend vorhanden sein.


Abschluss

Ich hoffe, dieses kleine Tutorial kann euch helfen :) Falls ihr noch weitere Fragen habt oder Hilfe braucht, könnt ihr mich gerne fragen. Liebe Grüße!

Die 8 MUST-DO's für den Advent //


Hey!

Heute möchte ich euch meine 8 must-do's für den Advent zeigen. Falls ihr also etwas davon noch nicht gemacht habt, solltet ihr das schleunigst erledigen, denn der Advent ist nicht mehr lang :)


  1. Adventskranz anzünden. Dieses Jahr habe ich das erste Mal meinen eigenen Adventskranz gemacht und das ganz ohne Tannennadeln aus dem Garten, da im Garten meiner Wohnung nun mal keine Tanne mehr steht...und es ehrlich gesagt auch keinen Garten gibt. Also musste ich auf die Schnelle improvisieren. Aus einem schicken Holztablett, ein paar Durftkerzen und Erdnüssen ist ein, wie ich finde, wunderbarer Adventskranz entstanden und ich freue mich immer wieder, eine Kerze mehr anzünden zu können, denn die veranschaulicht mir nicht nur, dass Weihnachten näher rückt, sondern auch die lang ersehnten Ferien!
  2. Heißen Glühwein trinken. Ich glaube, ich habe noch nie so viel Glühweihn und Punsch wie in diesem Winter getrunken. Erst gestern Abend waren es zwei Tassen. Ich liebe aber am meisten weißen Glühwein und ihr? :)
  3. Adventskalender öffnen. Ja, ich war dieses Jahr leider nicht so fleißig im Türchen öffnen, dafür habe ich aber meinen Freund einen eigenen gebastelt, was mir übrigens ziemlich viel Spaß gemacht hat! Habt ihr auch schon mal einen Adventskalender selbst gebastelt und verschenkt?
  4. Weihnachtsmarkt besuchen. Gehört einfach dazu und gibt es nur einmal im Jahr. Dieses Jahr war ich erst einmal...geschäftlich sozusagen...auf dem Weihnachtsmarkt, aber ich möchte auf jeden Fall nochmal privat bis Weihnachten gehen! Wart ihr schon?
  5. Lebkuchen & Spekulatius essen. Ich liebe Lebkuchen, besonders die Nürnberger! Was mögt ihr lieber? Lebkuchen oder Spekulatius?
  6. Lichterkette aufhängen. Macht immer eine so schön gemütliche Stimmung :)
  7. Weihnachtsgeschenke einpacken. Am besten in tollem Geschenkpapier. Habt ihr schon all eure Geschenke zusammen? Mir fehlt noch etwas für meinen Vater, hat jemand eine gute Idee?
  8. Plätzchen backen. Mein Inbegriff von Weihnachtszeit. Leckere Plätzchen am besten in vielen verschiedenen Sorten :)
Habt ihr schon alles erledigt? Was fehlt euch noch? Ich wünsche euch noch einen schönen Tag! Ich verschwinde übermorgen nach Nordhessen für ein paar Tage mit meinem Freund, bevor es zu meinen Eltern geht. Wenn ich dann Mitte Januar zurück komme, bin ich nicht mehr allein in meiner Wohnung :)


Tutorial Fotografie || Teil 2 - Kauf und erste Schritte

Hallihallo, heute möchte ich euch zeigen, worauf ihr beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten solltet und was eure ersten Schritte sind.

Kauf

Das Allererste beim kauf einer Kamera ist, sich sein Budget zu überlegen. Wie viel möchtet ihr für eine Kamera oder euer neues Hobby ausgeben? Wie viel ist es euch wert und wie viel habt ihr überhaupt zur Verfügung? Oft werden die Kosten nämlich unterschätzt, denn zusätzlich zu der Kamera mit Objektiven kommen nochmal 25-50% der Kosten für Ausstattung und Zubehör oben drauf. Also: Ein Fünftel für Zubehör, vier Fünftel für Kamera + Objektiv(e). In der Einsteiger- bis Mittelklasse, wo ich mich auch bewege, solltet ihr bereit sein, insgesamt 500-600€ auszugeben. Bei mir waren es bis jetzt 630€, obwohl ich noch kein Stativ o.Ä. habe, aber dazu später mehr.

Body


Wenn ihr euch also euren Preisrahmen gesteckt habt, könnt ihr anfangen, erstmal nach einem Kameramodell zu suchen, also einem Body. Dabei sind die größten Hersteller momentan Nikon und Canon. Einsteigermodelle sind:


  • Canon EOS 1200D
  • Canon EOS 700D
  • Nikon D3200
  • Nikon D5100

Generell kann man sich merken: Je weniger Stellen die Bezeichnung der Kamera hat, desto mehr kostet sie (und desto besser ist sie), z.B. ist eine 700 besser als eine 1200. Innerhalb der Stellen (z.B. dreistellig) geht es dann wieder aufwärts, z.B. ist eine 5100 besser als eine 3200. Die Zahlen an sich sind nur Produktbezeichnungen der jeweiligen und haben keine besondere Bedeutung, weder herstellerübergreifend noch sonst wo!

Entscheidet für euch, welche Funktionen ihr gerne haben möchtet und welche euch eher unwichtig sind. Mir war zum Beispiel ein Touchscreen nicht wichtig, da man die Kamera eh seitlich hält. In dieser Preisklasse liefern übrigens alle Kameras eine sehr gute Qualität an Fotos, der Unterschied liegt im Detail und darin, wie sie in der Hand liegt.

Objektiv


Für jede Kamera benötigt man mindestens ein Objektiv. Dabei kann man zwischen verschiedenen Brennweiten und Brennweitenbereichen wählen. Oft wird ein Body auch mit ein bis zwei Objektiven in einem Kit angeboten, das habe ich zum Beispiel gekauft. Das Standardobjektiv hat 18-55mm Brennweite (dreifacher Zoom), dann wird oft noch 55-105 mm oder 55-200 mm angeboten. Je größer die Brennweite ist, desto näher könnt ihr ran zoomen. Für den alltäglichen Gebrauch reichen 18-55mm meistens aus. Das Objektiv müsst ihr nicht direkt beim Hersteller eurer Kamera kaufen, es sollte allerdings mit eurem Modell kompatibel sein. Große Hersteller für Alternativen sind z.B. Sigma und Tamron.

UV-Filter


Staub schadet dem Objektiv und das kann man nicht so einfach sauber machen. Deswegen verwendet man einen UV-Filter, der je nach Qualität zwischen 10€ und 50€ kostet und zum Schutz des Objektivs dient. Wenn der verkratzt, ist es nicht ganz so schlimm, wie bei dem Objektiv, dass oft einige hundert Euro kostet. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr den richtigen Durchmesser wählt. Der steht bei den Objektiven außen drauf.

Schutzfolie

Besorgt euch am Besten auch eine Schutzfolie für euer Display. Für wenige Euro vermeidet man, dass es verkratzt.

SD-Karte

Bevor man überhaupt anfangen kann, benötigt man noch eine SD-Karte. Bei Speicherkarten gibt es außerdem verschiedene Arten: SD, SDHC ("High Capacity") und SDXC ("Extended Capacity"). Achtet beim Kauf darauf, mit welcher eure Kamera kompatibel ist. Diese Information findet ihr in den Technischen Daten im Benutzerhandbuch. Der Unterschied zwischen den Typen ist die maximale Speicherkapazität: SD geht bis 2 GB (viel zu wenig), SDHC bis 32 GB und SDXC bis zu 128 GB. Ich kann euch 32 GB empfehlen. Mehr ist nur dann sinnvoll, wenn ihr viel filmen möchtet. Außerdem gilt: Lieber zwei kleine Karten als eine große. Zudem sollte die Speicherkarte die Klasse 10 haben. Je höher die Klasse, desto schneller kann die Karte Daten abspeichern.

Kameratasche

Damit eure Kamera gut geschützt ist und ihr sie auch mal mitnehmen könnt, benötigt ihr eine Kameratasche. Hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Modellen, aber im Grunde genommen zwei Typen: Tasche oder Rucksack. Ich habe mich am Ende für einen Rucksack entschieden, da ich gerne die Hände frei habe und zusätzlich auf Ausflüge noch mehr Dinge mitnehmen möchte. Auf jeden Fall benötigt ihr spezielle Taschen und Rucksäcke, die extra für Kameras ausgelegt sind. Diese sind speziell aufgebaut und schützen die Kamera noch zusätzlich. Bei Rucksäcken kann man darauf achten, dass man auch seitlich auf das Kamerafach zugreifen kann. Das ist ziemlich praktisch, wenn man den Rucksack auf einer Schulter hat und die Kamera heraus holen oder verstauen möchte. Allerdings gibt es leider wenige dieser Rucksäcke, die noch gut aussehen.

Zusätzliches

Natürlich kann man sich noch Zusätzliches leisten wie z.B. einen Fernauslöser, ein Stativ, eine Sonnenblende und vieles mehr. Das ist direkt am Anfang aber noch nicht nötig.


Meine Ausstattung

  • Nikon D5100 inkl. 18-55 mm und 55-200 mm
  • Lowepro Backpack DSLR Video Fastpack 150AW
  • Displayschutzfolien
  • Samsung SD-Card 32 GB Class 10 
  • UV-Filter von B+W mit 52 mm Durchmesser
  • Fernauslöser

Erste Schritte

Wenn ihr die richtige Kamera für euch gefunden und gekauft habt, geht es an die ersten Schritte damit. Dazu kann ich euch immer das Handbuch empfehlen, weil dort viel gut erklärt wird. Falls ihr also mal etwas genau wissen wollt oder gerne etwas, das ich euch hier zeige, an eurer eigenen Kamera ausprobieren wollt, schaut dort hinein.


Wichtig


Packt die Kamera erst aus, sobald ihr euren UV-Filter griffbereit habt. Der größte Feind einer Spiegelreflexkamera ist Staub, besonders auf den Linsen des Objektivs und dem Spiegel. Außerdem: Dort NIEMALS direkt drauf fassen, das ist...tödlich. Falls es doch mal vorkommen sollte, dass dort Staub hin gelangt, lasst die Reinigung in einem Fachgeschäft durchführen, falls ihr euch nicht genau damit aus kennt. Über die Reinigung im Allgemeinen habe ich mich noch nicht so intensiv informiert, aber falls Interesse besteht, kann ich mich da gerne nochmal erkundigen. Bei mir ist zum Glück noch kein Bedarf gerade.

UV-Filter


Der erste Schritt ist, den UV-Filter auf dem Objektiv zu befestigen. Dafür dreht ihr das Objektiv so, dass die Vorderseite nach unten zeigt. Das macht man, da der Staub von oben nach unten fällt und so weniger Staub auf die Linse kommt. Dann nehmt ihr den Schutz ab und schraubt den UV-Filter fest.


Objektiv


Nun haltet ihr eure Kamera ebenfalls mit der Vorderseite nach unten und nehmt den Schutz von der Hinterseite des Objektivs ab. Achtet beim Anbringen darauf, dass der Autofokus-Schalter auf "M" (manuell) und der Bildstabilisator-Schalter (VR) auf "OFF" stehen. Nun setzt ihr das Objektiv so auf die Kamera, dass die Markierungen von Objektiv und Body zusammen passen. Bei der Nikon ist das ein weißer Punkt. Dann dreht man das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn bis es hörbar einrastet. Danach kann man den Autofokus wieder auf "A" und VR auf "ON" stellen.

Akku


Bevor ihr die Kamera benutzen könnt, müsst ihr erstmal den Akku mit dem entsprechenden Aufladegerät laden. Wenn er voll geladen ist, setzt ihn in die Kamera ein. Die Öffnung dazu ist meist auf der Unterseite.

SD-Karte


Die Bilder, die ihr macht, müssen auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die könnt ihr, bei der Nikon jedenfalls, an der linken Seite einstecken.

Tragegurt


Sicher ist sicher, deswegen befestigt direkt am Anfang den Tragegurt und nutzt ihn auch!

Schutzfolie

Bringt die Schutzfolie für euer Kameradisplay an.

Grundeinstellungen


Schaltet eure Kamera an, dreht evtl. das Display auf die andere Seite und nehmt die grundlegenden Einstellung wie Uhrzeit, Sprache usw. vor.


Abschluss

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post helfen! Wenn ja, lasst mir doch einfach ein Kommentar da und verratet mir, über was ihr noch gerne mehr erfahren wollt :) Habt ihr eine Spiegelreflexkamera? Wenn ja welche und wie zufrieden seid ihr? Im nächsten Teil wird es um die verschiedenen Parameter wie Belichtungszeit, ISO und Blendenzahl beim Fotografieren gehen.

Die anderen Teile

Teil 1 | Aufbau und Funktionsweise
Teil 2 | Kauf und erste Schritte

Tutorial Fotografie || Teil 1 - Aufbau und Funktionsweise

Hey ihr Lieben, heute möchte ich euch den ersten Teil eines neuen Tutorials vorstellen. In diesem Tutorial werde ich euch Schritt für Schritt erklären, wie eine Spiegelreflexkamera funktioniert und wie man mit ihr am besten fotografiert, weil ich gerade selbst dabei bin, mir all das beizubringen. Dabei hoffe ich, dass ich noch ab und zu Tipps von meinem Freund bekommen kann, der schon länger fotografiert. Ein kleiner Hinweis: Wir fotografieren mit der Nikon D5100 und zwei Objektiven (18-55 mm und 55-200 mm). Alle Bilder und Beschreibungen werden sich also auf dieses Modell beziehen, aber bei anderen Modellen solltet ihr entsprechende Optionen auf jeden Fall auch finden können! Außerdem hoffe ich, dass ich euch hier keinen Mist erzähle. Falls das doch mal passiert, macht mich auf den Fehler bitte aufmerksam :)

Im ersten Teil möchte ich euch kurz erklären, wie eine Spiegelreflexkamera (SR-Kamera) aufgebaut ist und wie sie funktioniert, weil ich es immer wichtig finde, zu wissen, was man sich da überhaupt kauft und wozu das gut ist. Ich hoffe, dass ich dabei nicht zu sehr auf Unwichtigem rumreite und nicht zu sehr in die Physik abdrifte :D In den nächsten Teilen geht es dann darum, was man beim Kauf und bei der ersten Benutzung beachten sollte und dann um die wichtigsten Einstellungen und wie man überhaupt richtig damit fotografiert. Viel Spaß!

Aufbau

Der prinzipielle Aufbau des Bodys (= Körpers) einer Spiegelreflexkamera ist ziemlich einfach und beinhaltet:

  • Objektiv. Eine Anordnung von verschiedenen Linsen. Wozu man welches Objektiv benutzt, werde ich in einem späteren Teil noch erklären.
  • Irisblende. Eine Blende mit variabler Öffnungsweite, gehört zum Objektiv. Eine Irisblende ist so gebaut, 
  • Klappspiegel (Schwingspiegel). Ein Spiegel, der beweglich ist und nach oben geklappt werden kann.
  • Pentaprisma oder Pentaspiegel. Warum "Penta"? Bei einem Pentaprisma oder Spiegel wird der Lichtstrahl an zwei Flächen reflektiert. Dadurch wird das Bild seitenrichtig zum Sucher geleitet und nicht wie bei nur einer Reflexion seitenverkehrt. Links und Rechts sind also richtig herum. Was genau verbaut wurde, kommt auf das Modell an. Die Nikon D5100 hat einen Pentaspiegel, der im Wesentlichen qualitativ nicht so hochwertig ist wie das Pentaprisma. Der Unterschied ist, dass ein Spiegel leichter und billiger als ein Prisma ist, was viel ausmacht, da ein Prisma ja massives Glas ist. Die Qualität des Bildes wird dadurch aber nicht beeinflusst, lediglich das Bild, das ihr durch den Sucher seht, da das bei einem Spiegel dunkler ist als bei einem Prisma.
  • Sensor oder Film. Die Vorrichtung, auf der das Bild aufgenommen wird.
  • Sucher. Die Öffnung, durch die man praktisch die "Vorschau" des Bildes sieht.
  • Schlitzverschluss. Ein Verschluss vor dem Sensor oder Film.

Funktionsweise

Die Variante, die ich euch gerade zeige, nennt man eine einäugige Spiegelreflexkamera (engl. single-lens reflex, kurz SLR), da nur ein Objektiv angebracht ist. Existiert neben dem Hauptobjektiv noch ein zweites Objektiv für den Sucher, sind also Sucher- und Bildstrahlengang voneinander getrennt, spricht man von einer zweiäugigen Spiegelreflex (engl. twin-lens reflex, kurz TLRBild). Heutzutage sind aber nur die SLR in der Allgemeinheit gebräuchlich.

Fällt also ein Lichtstrahl durch ein Objektiv und dann durch die Öffnung der Kamera, trifft er zuerst auf den Klappspiegel und wird gemäß Einfallswinkel = Ausfallswinkel nach oben reflektiert, da der Spiegel um 45° zur Horizontale geneigt ist. Dadurch wird der Strahl durch einen Pentaprisma oder Pentaspiegel zum Sucher umgeleitet, auf dem man das aktuelle Bild sieht und genau das ist die Besonderheit: Ihr könnt mit dem Sucher genau das Bild sehen, was später auch auf dem Sensor abgebildet wird, da der Lichtstrahl, der in den Sucher fällt auch durch alle Objektive geführt wurde. 
Drückt man nun auf den Auslöser, klappt der Spiegel hoch und der Verschluss öffnet sich, die Lichtstrahlen treffen auf den Sensor oder den Film. Bei digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) handelt es sich um einen Sensor, bei analogen Kameras (ASLR) um einen Film. Ein Sensor hat dabei den Vorteil, dass man die Bilddaten noch elektronisch.
Die Belichtungszeit ist genau die Zeit, die der Verschluss geöffnet ist und nicht die Zeit, die der Spiegel hochgeklappt ist. Warum aber einen extra Verschluss? Der Spiegel hat eine relativ große Masse, die bewegt werden muss und träge ist. Sehr, sehr kurze Belichtungszeiten könnten damit nicht erreicht werden, das schafft dafür aber der Verschluss.

Nicht enthalten ist jetzt die Funktionsweise des Autofokus (AF), der unter dem Klappspiegel angebracht ist und dadurch funktioniert, dass bei einem Spiegel nicht der gesamte Lichtstrahl reflektiert wird, sondern ein Teil auch gebrochen wird. Dieser Teil wird mit einem zweiten Spiegel nach unten umgelenkt und trifft da auf den Autofokus-Sensor, der ein automatisches Fokussieren des Bildes vor dem Auslösen ermöglicht.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Man kann die Objektive wechseln und viele Einstellungen individuell vornehmen, dadurch hat man vielfältige Aufnahmemöglichkeiten. Dadurch lässt sich auch eine viel bessere Qualität im Vergleich zu Kompaktkameras erzielen.
  • Durch den Sucher sieht man das Bild, was später aufgenommen wird (= Übereinstimmung von Blick- und Aufnahmeachse).
  • Bei DSLRs: Direkte Verfügbarkeit der Bilddaten, man kann sie also noch digital nach bearbeiten.
  • Das Fotografieren macht Spaß :)

Nachteile

  • Die Kamera ist groß, relativ schwer und teuer.
  • Der Spiegel versetzt die Kamera beim Hochklappen kurz in Vibration, was normalerweise nicht bemerkbar ist, aber bei wenig Licht zu Verwacklungen (Unschärfe) führen kann. Dafür gibt es aber eine extra Einstellung, die den Spiegel bereits vor dem Auslösen hochklappt (kann ich später noch vorstellen, falls ihr möchtet).
  • Der Spiegel verdeckt das Sucherbild während das Foto aufgenommen wird.
  • Das Hochklappen des Spiegels verursacht das typische "Klick"-Geräusch einer Spiegelreflex, was in stillen Umgebungen stören kann.
  • Durch den Spiegel bedarf es einem bestimmten Mindestabstand zwischen der hinteren Linse des Objektivs und der Bildebene, wodurch Spiegelreflexkameras recht groß sind.

Die anderen Teile

Teil 1 | Aufbau und Funktionsweise
Teil 2 | Kauf und erste Schritte


Quellen: 

  • http://heureka-stories.de/Erfindungen/1913---Die-Kleinbildkamera/Was-wurde-daraus
  • http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/optische-linsen/lb/fotoapparat-aufbau
  • http://www.fotolaborinfo.de/foto/slrbedienung.htm
  • Buch auf Google Books zur Nikon D5100 
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera

Tipps für die Uni | Teil 9 - Lerntipps



Hey ihr Lieben! Da wir uns gerade mitten im Semester befinden, kommen hier meine Tipps zum Lernen während der Vorlesungszeit. Ich teile das deswegen auf, da diese Zeit sich essentiell von der Klausurenzeit unterscheidet und man ganz anders an die Themen ran gehen muss.

Während der Vorlesungszeit muss man fünfzehn Wochen lang alles geben, durchpowern, durchhalten. Ausdauer ist da das Wichtigste. Innerhalb dieser Zeit wird man von unendlich viel Stoff geflutet, praktisch jeden Tag wird einem etwas neues und meist noch recht kompliziertes präsentiert, das man dann möglichst sofort noch verstehen und verinnerlicht haben sollte. Und genau das ist der Punkt. In dieser Zeit ist es wichtig am Ball zu bleiben. Wer den Anschluss verliert, versteht das, was darauf aufbaut, nicht mehr. Das macht Druck. Deshalb empfinde ich zum Beispiel die Zeit momentan als genauso stressig wie die Klausurenphase, nur dass man momentan mehr Abwechslung hat, was die Themen betrifft, da man nicht mehrere Tage am Stück das gleiche Fache lernt.

Meine Tipps:


  • Vorlesungen. Geht in die Vorlesungen, außer in Ausnahmefällen. Wie ich schon oft erzählt habe, müsst ihr da für euch den richtigen Weg finden. Ich gehe mittlerweile das dritte Semester nicht in Mathe und habe trotzdem in diesem Modul sehr gute bis gute Noten, weil ich die Vorlesungen nacharbeite und die Übungen mache. In meinem Fall vermittelt der Professor einfach nichts, was über die Aufzeichnungen, die er online stellt, hinaus gehen. Also gehe ich zeitgleich zu einer anderen Veranstaltung. ABER: Im Normalfall ist es SUPER WICHTIG ist, dass ihr in den Vorlesungen aufpasst und mit schreibt. Dabei rede ich nicht von Romanen, sondern Notizen. Am Besten habt ihr die Folien, die oft schon vorher online gestellt werden, ausgedruckt oder auf eurem Laptop/Tablet dabei und macht euch auf einem Collegeblock oder einem digitalen Gerät Notizen. Dabei liegt es an euch zu entscheiden, welche Aussagen des Profs ihr noch gebrauchen könnt und was ihr anhand der Folie selbst "erkennen" könnt. Die Folien sind nämlich nur Anhaltspunkte, eine Übersicht, und enthalten meist keine Erklärungen und oft hat man während des Semesters keine Zeit, nochmal in Büchern nachzulesen. Bei den Notizen dürft ihr wie gesagt auch gerne mit Farben und Markern arbeiten, dann macht es auch immer mehr Spaß. Ich mache mittlerweile in jedem Fach auf meinem Laptop Notizen. Wie genau ich das mache, werde ich euch noch vorstellen :) Die Vorlesungen solltet ihr dann idealerweise nacharbeiten, indem ihr die Folien zusammen mit euren Notizen durchgeht und wirklich für euch selbst nach vollzieht, was auf der Folie gerade passiert. Oft findet man dann auch noch Fehler des Profs, was einem zeigt, dass man das Thema verstanden hat. Das Nacharbeiten ist so wichtig, weil man in der Vorlesung kaum Zeit hat, dem Redefluss des Profs zu folgen und das Ganze noch zu verstehen.

  • Übungen. Normalerweise gibt es, jedenfalls in naturwissenschaftlichen Fächern, zu jeder Vorlesung auch eine Übung. In manchen kann man sogar durch Abgabe einer Hausübung einen Bonus für die Klausur sammeln. MACHT DAS AUF JEDEN FALL! Die Übungen muss man sowieso machen, um das Thema zu verstehen. Den Bonus kann man also dann gerade mal mitnehmen. Meistens habe ich bei den Übungen auch erst einen Aha-Effekt, weil man in denen die ganze Theorie anwendet und Professoren die Angewohnheit haben, Einfaches kompliziert auszudrücken. Übungen werden oft von älteren Studierenden geleitet. Die haben also das alles schon mal gelernt und bestanden, wissen also (meistens) worum es geht und können noch Tipps für die Klausur geben. Hier ist auch wichtig, dass ihr Übungen, die ihr innerhalb der Übungsstunde nicht schafft, noch zu Ende macht und euch selbst mithilfe der Lösungen kontrolliert. Oft sind die Übungen auch eine gute Vorbereitung auf die Klausur. Wichtig ist auch, sich seine Fehler aufzuschreiben. Am Besten mit einem roten Stift und einem großen Achtung. Wenn ihr dann später in der Klausurenphase nochmal durch eure Unterlagen geht, seht ihr sofort, welche Fehler ihr schon mal gemacht habt und deshalb vermeiden müsst.

  • Prokrastination vermeiden. Zu Deutsch: Nicht aufschieben, denn sobald man eine Aufgabe schiebt, kommt man nicht hinterher. Während der Vorlesungsphase kommt immer mehr hinzu, oft bleibt einem noch nicht mal Zeit zum Durchatmen, deshalb ist es super wichtig, dass ihr Aufgaben sofort oder innerhalb einer Woche erledigt. Ich benutze dazu einen kleinen DIN A5 Block, in dem ich mir für jede Woche meine To-do's aufschreibe. Jeden Tag wird die Liste dann ergänzt, wenn eine neue Aufgabe hinzu kommt. Bei mir füllt das meistens am Ende der Woche eine ganze Seite. Dann versuche ich alle Aufgaben bis zum Beginn der neuen Woche abzuarbeiten. Da kommen dann auch Dinge rein, die ich sonst noch erledigen muss, wie z.B. putzen. Hinter jede Aufgabe notiere ich mir dann den Tag, an dem die Aufgabe erledigt werden sollte. Wenn ich dann eine Aufgabe erledigt habe, streiche ich sie durch. Ich finde immer, dass es richtig gut tut, zu sehen, wie viel man noch tun muss und vor allem wie viel man schon geschafft hat. Wenn mir alles zu viel wird, organisiere ich meine Aufgaben noch weiter: Wichtige Aufgaben, die möglichst heute erledigt werden sollten, erhalten einen roten Kreis, weniger wichtige einen orangen und unwichtige (= kann noch länger warten) einen grünen. Dann man zusätzlich noch aufschreiben, wie viel Zeit man für diese Aufgabe einplant. Eine Gruppenübung sollte z.B. in 90 min erledigt sein, eine Hausübung in 120 min. Saugen kann man dagegen in 15 min erledigen. Das hilft euch, eine Übersicht zu bekommen, was ihr wie schnell und in welcher Zeit erledigen könnt. "Kleinere" Aufgaben, die nicht so lange dauern, kann man dann direkt erledigen, um die Liste etwas zu verkleinern und für große Aufgaben kann man einen ganzen Nachmittag direkt einplanen. Wichtig ist nur, dass ihr die To-do-Listen der letzten Wochen noch weiter abarbeitet und so Aufgaben erledigt, die liegen geblieben sind. So eine To-do Liste könnt ihr natürlich nicht nur für eine Woche, sondern auch für die Winterpause oder längere Perioden anlegen. Da kommen dann eher allgemeinere Aufgaben drauf, die irgendwann mal erledigt werden müssen wie z.B. "Weihnachtsgeschenk für Mama kaufen" oder "Fotos sortieren".


  • Zeitmanagement. Da wir gerade bei dem Thema sind: Plant eure Woche. Ich benutze dafür einen Studentenkalender, der relativ schlicht ist. Ich brauche einfach etwas in der Hand, etwas, in das ich rein schreiben kann. Eine Kalender-App auf meinem Smartphone wäre zum Beispiel für mich nicht das Richtige, während andere damit besser klar kommen. Aber zurück zum Kalender: Dort trage ich meine Termine ein: Wann muss ich arbeiten? Sport, Sitzungen, wichtige Abgabetermine oder Privates. Je nach Kategorie markiere ich es dann noch in anderen Farben. Hier kann man auch gut Vorlesungen eintragen, die nicht jede Woche statt finden, sondern z.B. zweiwöchentlich, damit man auch an die denkt. Ich liebe die Übersicht über eine Woche. In Bleistift schreibe ich unten in die Notiz-Box, was ich an dem Tag so alles erledigen will. Wenn ich es nicht schaffe, radiere ich es einfach wieder weg. So vermeide ich, dass mein Kalender am Ende vollgeschrieben ist mit Dingen, die ich erledigen muss. Dazu ist ja meine To-do-Liste da. Für mich ist das wichtig, da ich das Gefühl habe, vor Aufgaben erdrückt zu werden, wenn mein Kalender richtig voll ist. Das habe ich letztes Jahr gemacht und das war gar nicht gut. In der Monatsübersicht trage ich dann nur Klausuren, Ausflüge usw. ein.


  • Stress ausgleichen. Stress lässt sich eigentlich nicht vermeiden, weshalb es an euch liegt, ihn auszugleichen. Das lässt sich am Besten mit Sport und Treffen mit Freunden machen. Aber dazu kommt noch mehr!

  • Material organisieren. Markiert neue Themen mit einem Zettelchen, fügt Klebestreifen für jede neue Übung ein, verschafft euch euren Überblick! Den Überblick zu behalten gibt Sicherheit.

  • Anschluss finden. Es kann immer mal passieren, dass man raus kommt, den Anschluss verliert. Dann ist es wichtig, bei einem neuen Thema wieder einzusteigen. Versucht genau diesen Einstieg zu schaffen, um nicht alles zu verpassen.

  • Spaß finden. Das ist ein schwieriger Punkt, den ich jetzt auch erst so richtig beobachten kann. Das Semester ist mittlerweile sieben Wochen alt und bis zur Winterpause ist es nicht mehr ganz so lange hin. Noch vier Wochen Durchhalten und ich kann wenigstens für ein paar Tage meine Freizeit genießen. Etwas, das ich jetzt ein Jahr lang nicht mehr hatte. Nach so viel Stress auf einem Dauerlevel ist es schwer, dem ganzen noch etwas abzugewinnen. Ich habe gemerkt, dass ich dieses Semester endlich am Ball geblieben bin, bis jetzt. Dass ich mehr verstehe, weil ich Vorlesungen nachgearbeitet und Übungen konsequent gemacht habe. Und wisst ihr, was passiert ist? Ich habe mittlerweile Spaß an den Übungen. Es ist interessant, zu lernen, wie das alles funktioniert. Ich habe mich mittlerweile auf Misserfolge eingestellt und verlange gar nicht mehr von mir, dass ich alles auf Anhieb kann. Ich lerne aus Fehlern. Ich schreibe mir auf, was ich falsch macht habe, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann. DAS ist Lernen. Fehler machen, sich verbessern, weitermachen. Und das macht mir mittlerweile Spaß. Klar, nicht alles ist super interessant und auch ich habe mal meine schlechten Tage, aber im Großen und Ganzen weiß ich wieder, warum ich dieses Fach studiere.


Ich hoffe, dass euch diese Tipps weiter helfen! In den nächsten Tagen wird mir bestimmt noch so viel einfallen, dass ich euch erzählen könnte, aber das kommt dann in einer der nächsten Teile. Jetzt wünsche ich euch erstmal eine gute Nacht (mittlerweile ist es 2:19 am schönen Samstagmorgen), ich geh schlafen!

Liebe Grüße!

Die anderen Teile


Teil 1 | Allgemeines
Teil 2 | Organisatorisches
Teil 3 | Ersties
Teil 4 | Wohnung & Finanzen
Teil 5 | Lernmaterialien
Teil 6 | Nach einer Klausur
Teil 7 | Richtig lernen
Teil 8 | Langeweile in Vorlesungen