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Neujahr 2016

18 mm | ISO 100 | 2.4s | F/3.5

Seit Langem mal wieder ein fotografischer Post - dieses Mal wie im letzten Jahr (klick) über Silvester und Neujahr. Ich hatte das Glück, dieses Mal ein Stativ dabei zu haben und konnte so deutlich mehr gute Fotos von Feuerwerken schießen. Allerdings muss ich noch ein bisschen daran tüfteln, damit es nächstes Mal noch mehr werden.

Insgesamt war dieses Silvester deutlich ruhiger als das letzte, denn außer einem kurzen Besuch in der Pizzeria am frühen Abend ist nicht viel los gewesen. Dafür war das Feuerwerk genauso schön wie in den letzten Jahren.

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in das neue Jahr!

Meine Favoriten sind das erste Foto und das vorletzte. Der Rest ist nicht ganz so toll geworden, weil ich die Blende zu weit offen hatte.







18 mm | ISO 100 | 9.9s | F/3.5
18 mm | ISO 100 | 1s | F/3.5

Tinties Lip Butter von Royal Apothic







Berry & Coral

Seit Weihnachten besitze ich diese beiden Lippen Butter von Royal Apothic und ich finde sie einfach süß, deswegen wollte ich sie euch zeigen! Meiner Meinung nach auch eine ideale Geschenkidee für die beste Freundin!

Die beiden Produkte habe ich selbst gekauft bzw. sie waren in Glossyboxen, die ich selbst bezahlt habe.


Darkness

200 mm | ISO 100 | 1/500s | F/5.6
"Hope is being able to see that there is light despite all of the darkness."
Desmond Tutu 

{Moments} Silvester







Dieses eine Feuerwerk ist fast das einzige, das mir gut gelungen ist, aber immerhin eins! Da wir an Silvester nicht zuhause waren, sondern im Urlaub sind, haben wir in einem Restaurant gefeiert, sind aber kurz vor Mitternacht zurück ins Hotel, um dort zusammen anzustoßen und das Feuerwerk anzuschauen.
Ich hoffe, ihr habt Silvester auch schön gefeiert. Was habt ihr gemacht? Euch allen ein schönes neues Jahr!

{Moments} Christmas











Ich habe länger überlegt, ob und was ich zu Weihnachten schreibe. Es ist nicht viel, aber trotzdem möchte ich zu diesem Jahr ein paar Dinge festhalten. Bis zum Mittag am 24. war ich ja noch bei meinem Freund in Nordhessen. Dort habe ich zum ersten Mal miterlebt, wie die Feuerwehr gerufen wurde. Von meinem Freund. Im Garten eines Nachbarn hatte eine Gasflasche feuer gefangen und ihr könnt mir glauben, dass es die Wahrheit ist, wenn ich euch sage, dass die Flammen Meter hoch waren. Und der Nachbar wollte nicht weg gehen, weg von den Flammen. Wir hatten Angst, dass sie explodiert. Das kleine Gewächshaus und die baumhohe Hecke dahinter hatten schon Feuer gefangen. Bis die Feuerwehr ankam, ist mir persönlich zu viel Zeit vergangen. Dafür kamen sie dann auch mit mehr als nötig. Fünf Feuerwehrfahrzeuge, zwei Rettungswagen und die Polizei. Ich hatte für meinen Teil genug Aufregung, hätte ich eigentlich nicht gebraucht. Aber ich habe dadurch mal erlebt, was man in Panik so alles falsch macht. Zum Beispiel nicht sofort die Feuerwehr rufen.

Nachdem das dann erstmal überstanden war, bin ich die 200 km mit dem Zug nach Hause gefahren. Dort habe ich dann mit meiner Familie Weihnachten gefeiert. Ich liebe an Weihnachten das gemeinsame Essen. Man trinkt auch mal etwas, das man das ganze Jahr nicht trinkt und isst etwas Gutes. Besonders liebe ich es, mit meiner Mutter gemeinsam vierhändig am Klavier zu spielen. Seitdem ich alleine wohne, spiele ich nicht mehr so häufig und noch seltener mit ihr zusammen.
Im Moment schreibe ich an der Rezension für "Blackout". Die für "Silber - Das zweite Buch der Träume" steht auch noch aus. Außerdem könnte ich vier Glossyboxen bewerten, davon eine Young Edition und eine Men Edition. Letztere habe ich meinem Freund geschenkt und im Gegensatz zur Young Edition, die mich ziemlich enttäuscht hat, war ich von der für Männer begeistert. Davon habe ich aber keine Bilder. Mal sehen. Im Urlaub werde ich viel Zeit zum lesen, lernen und schreiben haben.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten. Habt ihr euch über eure Geschenke gefreut?
Liebe Grüße 

Tutorial Fotografie || Teil 2 - Kauf und erste Schritte

Hallihallo, heute möchte ich euch zeigen, worauf ihr beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten solltet und was eure ersten Schritte sind.

Kauf

Das Allererste beim kauf einer Kamera ist, sich sein Budget zu überlegen. Wie viel möchtet ihr für eine Kamera oder euer neues Hobby ausgeben? Wie viel ist es euch wert und wie viel habt ihr überhaupt zur Verfügung? Oft werden die Kosten nämlich unterschätzt, denn zusätzlich zu der Kamera mit Objektiven kommen nochmal 25-50% der Kosten für Ausstattung und Zubehör oben drauf. Also: Ein Fünftel für Zubehör, vier Fünftel für Kamera + Objektiv(e). In der Einsteiger- bis Mittelklasse, wo ich mich auch bewege, solltet ihr bereit sein, insgesamt 500-600€ auszugeben. Bei mir waren es bis jetzt 630€, obwohl ich noch kein Stativ o.Ä. habe, aber dazu später mehr.

Body


Wenn ihr euch also euren Preisrahmen gesteckt habt, könnt ihr anfangen, erstmal nach einem Kameramodell zu suchen, also einem Body. Dabei sind die größten Hersteller momentan Nikon und Canon. Einsteigermodelle sind:


  • Canon EOS 1200D
  • Canon EOS 700D
  • Nikon D3200
  • Nikon D5100

Generell kann man sich merken: Je weniger Stellen die Bezeichnung der Kamera hat, desto mehr kostet sie (und desto besser ist sie), z.B. ist eine 700 besser als eine 1200. Innerhalb der Stellen (z.B. dreistellig) geht es dann wieder aufwärts, z.B. ist eine 5100 besser als eine 3200. Die Zahlen an sich sind nur Produktbezeichnungen der jeweiligen und haben keine besondere Bedeutung, weder herstellerübergreifend noch sonst wo!

Entscheidet für euch, welche Funktionen ihr gerne haben möchtet und welche euch eher unwichtig sind. Mir war zum Beispiel ein Touchscreen nicht wichtig, da man die Kamera eh seitlich hält. In dieser Preisklasse liefern übrigens alle Kameras eine sehr gute Qualität an Fotos, der Unterschied liegt im Detail und darin, wie sie in der Hand liegt.

Objektiv


Für jede Kamera benötigt man mindestens ein Objektiv. Dabei kann man zwischen verschiedenen Brennweiten und Brennweitenbereichen wählen. Oft wird ein Body auch mit ein bis zwei Objektiven in einem Kit angeboten, das habe ich zum Beispiel gekauft. Das Standardobjektiv hat 18-55mm Brennweite (dreifacher Zoom), dann wird oft noch 55-105 mm oder 55-200 mm angeboten. Je größer die Brennweite ist, desto näher könnt ihr ran zoomen. Für den alltäglichen Gebrauch reichen 18-55mm meistens aus. Das Objektiv müsst ihr nicht direkt beim Hersteller eurer Kamera kaufen, es sollte allerdings mit eurem Modell kompatibel sein. Große Hersteller für Alternativen sind z.B. Sigma und Tamron.

UV-Filter


Staub schadet dem Objektiv und das kann man nicht so einfach sauber machen. Deswegen verwendet man einen UV-Filter, der je nach Qualität zwischen 10€ und 50€ kostet und zum Schutz des Objektivs dient. Wenn der verkratzt, ist es nicht ganz so schlimm, wie bei dem Objektiv, dass oft einige hundert Euro kostet. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr den richtigen Durchmesser wählt. Der steht bei den Objektiven außen drauf.

Schutzfolie

Besorgt euch am Besten auch eine Schutzfolie für euer Display. Für wenige Euro vermeidet man, dass es verkratzt.

SD-Karte

Bevor man überhaupt anfangen kann, benötigt man noch eine SD-Karte. Bei Speicherkarten gibt es außerdem verschiedene Arten: SD, SDHC ("High Capacity") und SDXC ("Extended Capacity"). Achtet beim Kauf darauf, mit welcher eure Kamera kompatibel ist. Diese Information findet ihr in den Technischen Daten im Benutzerhandbuch. Der Unterschied zwischen den Typen ist die maximale Speicherkapazität: SD geht bis 2 GB (viel zu wenig), SDHC bis 32 GB und SDXC bis zu 128 GB. Ich kann euch 32 GB empfehlen. Mehr ist nur dann sinnvoll, wenn ihr viel filmen möchtet. Außerdem gilt: Lieber zwei kleine Karten als eine große. Zudem sollte die Speicherkarte die Klasse 10 haben. Je höher die Klasse, desto schneller kann die Karte Daten abspeichern.

Kameratasche

Damit eure Kamera gut geschützt ist und ihr sie auch mal mitnehmen könnt, benötigt ihr eine Kameratasche. Hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Modellen, aber im Grunde genommen zwei Typen: Tasche oder Rucksack. Ich habe mich am Ende für einen Rucksack entschieden, da ich gerne die Hände frei habe und zusätzlich auf Ausflüge noch mehr Dinge mitnehmen möchte. Auf jeden Fall benötigt ihr spezielle Taschen und Rucksäcke, die extra für Kameras ausgelegt sind. Diese sind speziell aufgebaut und schützen die Kamera noch zusätzlich. Bei Rucksäcken kann man darauf achten, dass man auch seitlich auf das Kamerafach zugreifen kann. Das ist ziemlich praktisch, wenn man den Rucksack auf einer Schulter hat und die Kamera heraus holen oder verstauen möchte. Allerdings gibt es leider wenige dieser Rucksäcke, die noch gut aussehen.

Zusätzliches

Natürlich kann man sich noch Zusätzliches leisten wie z.B. einen Fernauslöser, ein Stativ, eine Sonnenblende und vieles mehr. Das ist direkt am Anfang aber noch nicht nötig.


Meine Ausstattung

  • Nikon D5100 inkl. 18-55 mm und 55-200 mm
  • Lowepro Backpack DSLR Video Fastpack 150AW
  • Displayschutzfolien
  • Samsung SD-Card 32 GB Class 10 
  • UV-Filter von B+W mit 52 mm Durchmesser
  • Fernauslöser

Erste Schritte

Wenn ihr die richtige Kamera für euch gefunden und gekauft habt, geht es an die ersten Schritte damit. Dazu kann ich euch immer das Handbuch empfehlen, weil dort viel gut erklärt wird. Falls ihr also mal etwas genau wissen wollt oder gerne etwas, das ich euch hier zeige, an eurer eigenen Kamera ausprobieren wollt, schaut dort hinein.


Wichtig


Packt die Kamera erst aus, sobald ihr euren UV-Filter griffbereit habt. Der größte Feind einer Spiegelreflexkamera ist Staub, besonders auf den Linsen des Objektivs und dem Spiegel. Außerdem: Dort NIEMALS direkt drauf fassen, das ist...tödlich. Falls es doch mal vorkommen sollte, dass dort Staub hin gelangt, lasst die Reinigung in einem Fachgeschäft durchführen, falls ihr euch nicht genau damit aus kennt. Über die Reinigung im Allgemeinen habe ich mich noch nicht so intensiv informiert, aber falls Interesse besteht, kann ich mich da gerne nochmal erkundigen. Bei mir ist zum Glück noch kein Bedarf gerade.

UV-Filter


Der erste Schritt ist, den UV-Filter auf dem Objektiv zu befestigen. Dafür dreht ihr das Objektiv so, dass die Vorderseite nach unten zeigt. Das macht man, da der Staub von oben nach unten fällt und so weniger Staub auf die Linse kommt. Dann nehmt ihr den Schutz ab und schraubt den UV-Filter fest.


Objektiv


Nun haltet ihr eure Kamera ebenfalls mit der Vorderseite nach unten und nehmt den Schutz von der Hinterseite des Objektivs ab. Achtet beim Anbringen darauf, dass der Autofokus-Schalter auf "M" (manuell) und der Bildstabilisator-Schalter (VR) auf "OFF" stehen. Nun setzt ihr das Objektiv so auf die Kamera, dass die Markierungen von Objektiv und Body zusammen passen. Bei der Nikon ist das ein weißer Punkt. Dann dreht man das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn bis es hörbar einrastet. Danach kann man den Autofokus wieder auf "A" und VR auf "ON" stellen.

Akku


Bevor ihr die Kamera benutzen könnt, müsst ihr erstmal den Akku mit dem entsprechenden Aufladegerät laden. Wenn er voll geladen ist, setzt ihn in die Kamera ein. Die Öffnung dazu ist meist auf der Unterseite.

SD-Karte


Die Bilder, die ihr macht, müssen auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die könnt ihr, bei der Nikon jedenfalls, an der linken Seite einstecken.

Tragegurt


Sicher ist sicher, deswegen befestigt direkt am Anfang den Tragegurt und nutzt ihn auch!

Schutzfolie

Bringt die Schutzfolie für euer Kameradisplay an.

Grundeinstellungen


Schaltet eure Kamera an, dreht evtl. das Display auf die andere Seite und nehmt die grundlegenden Einstellung wie Uhrzeit, Sprache usw. vor.


Abschluss

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post helfen! Wenn ja, lasst mir doch einfach ein Kommentar da und verratet mir, über was ihr noch gerne mehr erfahren wollt :) Habt ihr eine Spiegelreflexkamera? Wenn ja welche und wie zufrieden seid ihr? Im nächsten Teil wird es um die verschiedenen Parameter wie Belichtungszeit, ISO und Blendenzahl beim Fotografieren gehen.

Die anderen Teile

Teil 1 | Aufbau und Funktionsweise
Teil 2 | Kauf und erste Schritte

Tutorial Fotografie || Teil 1 - Aufbau und Funktionsweise

Hey ihr Lieben, heute möchte ich euch den ersten Teil eines neuen Tutorials vorstellen. In diesem Tutorial werde ich euch Schritt für Schritt erklären, wie eine Spiegelreflexkamera funktioniert und wie man mit ihr am besten fotografiert, weil ich gerade selbst dabei bin, mir all das beizubringen. Dabei hoffe ich, dass ich noch ab und zu Tipps von meinem Freund bekommen kann, der schon länger fotografiert. Ein kleiner Hinweis: Wir fotografieren mit der Nikon D5100 und zwei Objektiven (18-55 mm und 55-200 mm). Alle Bilder und Beschreibungen werden sich also auf dieses Modell beziehen, aber bei anderen Modellen solltet ihr entsprechende Optionen auf jeden Fall auch finden können! Außerdem hoffe ich, dass ich euch hier keinen Mist erzähle. Falls das doch mal passiert, macht mich auf den Fehler bitte aufmerksam :)

Im ersten Teil möchte ich euch kurz erklären, wie eine Spiegelreflexkamera (SR-Kamera) aufgebaut ist und wie sie funktioniert, weil ich es immer wichtig finde, zu wissen, was man sich da überhaupt kauft und wozu das gut ist. Ich hoffe, dass ich dabei nicht zu sehr auf Unwichtigem rumreite und nicht zu sehr in die Physik abdrifte :D In den nächsten Teilen geht es dann darum, was man beim Kauf und bei der ersten Benutzung beachten sollte und dann um die wichtigsten Einstellungen und wie man überhaupt richtig damit fotografiert. Viel Spaß!

Aufbau

Der prinzipielle Aufbau des Bodys (= Körpers) einer Spiegelreflexkamera ist ziemlich einfach und beinhaltet:

  • Objektiv. Eine Anordnung von verschiedenen Linsen. Wozu man welches Objektiv benutzt, werde ich in einem späteren Teil noch erklären.
  • Irisblende. Eine Blende mit variabler Öffnungsweite, gehört zum Objektiv. Eine Irisblende ist so gebaut, 
  • Klappspiegel (Schwingspiegel). Ein Spiegel, der beweglich ist und nach oben geklappt werden kann.
  • Pentaprisma oder Pentaspiegel. Warum "Penta"? Bei einem Pentaprisma oder Spiegel wird der Lichtstrahl an zwei Flächen reflektiert. Dadurch wird das Bild seitenrichtig zum Sucher geleitet und nicht wie bei nur einer Reflexion seitenverkehrt. Links und Rechts sind also richtig herum. Was genau verbaut wurde, kommt auf das Modell an. Die Nikon D5100 hat einen Pentaspiegel, der im Wesentlichen qualitativ nicht so hochwertig ist wie das Pentaprisma. Der Unterschied ist, dass ein Spiegel leichter und billiger als ein Prisma ist, was viel ausmacht, da ein Prisma ja massives Glas ist. Die Qualität des Bildes wird dadurch aber nicht beeinflusst, lediglich das Bild, das ihr durch den Sucher seht, da das bei einem Spiegel dunkler ist als bei einem Prisma.
  • Sensor oder Film. Die Vorrichtung, auf der das Bild aufgenommen wird.
  • Sucher. Die Öffnung, durch die man praktisch die "Vorschau" des Bildes sieht.
  • Schlitzverschluss. Ein Verschluss vor dem Sensor oder Film.

Funktionsweise

Die Variante, die ich euch gerade zeige, nennt man eine einäugige Spiegelreflexkamera (engl. single-lens reflex, kurz SLR), da nur ein Objektiv angebracht ist. Existiert neben dem Hauptobjektiv noch ein zweites Objektiv für den Sucher, sind also Sucher- und Bildstrahlengang voneinander getrennt, spricht man von einer zweiäugigen Spiegelreflex (engl. twin-lens reflex, kurz TLRBild). Heutzutage sind aber nur die SLR in der Allgemeinheit gebräuchlich.

Fällt also ein Lichtstrahl durch ein Objektiv und dann durch die Öffnung der Kamera, trifft er zuerst auf den Klappspiegel und wird gemäß Einfallswinkel = Ausfallswinkel nach oben reflektiert, da der Spiegel um 45° zur Horizontale geneigt ist. Dadurch wird der Strahl durch einen Pentaprisma oder Pentaspiegel zum Sucher umgeleitet, auf dem man das aktuelle Bild sieht und genau das ist die Besonderheit: Ihr könnt mit dem Sucher genau das Bild sehen, was später auch auf dem Sensor abgebildet wird, da der Lichtstrahl, der in den Sucher fällt auch durch alle Objektive geführt wurde. 
Drückt man nun auf den Auslöser, klappt der Spiegel hoch und der Verschluss öffnet sich, die Lichtstrahlen treffen auf den Sensor oder den Film. Bei digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) handelt es sich um einen Sensor, bei analogen Kameras (ASLR) um einen Film. Ein Sensor hat dabei den Vorteil, dass man die Bilddaten noch elektronisch.
Die Belichtungszeit ist genau die Zeit, die der Verschluss geöffnet ist und nicht die Zeit, die der Spiegel hochgeklappt ist. Warum aber einen extra Verschluss? Der Spiegel hat eine relativ große Masse, die bewegt werden muss und träge ist. Sehr, sehr kurze Belichtungszeiten könnten damit nicht erreicht werden, das schafft dafür aber der Verschluss.

Nicht enthalten ist jetzt die Funktionsweise des Autofokus (AF), der unter dem Klappspiegel angebracht ist und dadurch funktioniert, dass bei einem Spiegel nicht der gesamte Lichtstrahl reflektiert wird, sondern ein Teil auch gebrochen wird. Dieser Teil wird mit einem zweiten Spiegel nach unten umgelenkt und trifft da auf den Autofokus-Sensor, der ein automatisches Fokussieren des Bildes vor dem Auslösen ermöglicht.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Man kann die Objektive wechseln und viele Einstellungen individuell vornehmen, dadurch hat man vielfältige Aufnahmemöglichkeiten. Dadurch lässt sich auch eine viel bessere Qualität im Vergleich zu Kompaktkameras erzielen.
  • Durch den Sucher sieht man das Bild, was später aufgenommen wird (= Übereinstimmung von Blick- und Aufnahmeachse).
  • Bei DSLRs: Direkte Verfügbarkeit der Bilddaten, man kann sie also noch digital nach bearbeiten.
  • Das Fotografieren macht Spaß :)

Nachteile

  • Die Kamera ist groß, relativ schwer und teuer.
  • Der Spiegel versetzt die Kamera beim Hochklappen kurz in Vibration, was normalerweise nicht bemerkbar ist, aber bei wenig Licht zu Verwacklungen (Unschärfe) führen kann. Dafür gibt es aber eine extra Einstellung, die den Spiegel bereits vor dem Auslösen hochklappt (kann ich später noch vorstellen, falls ihr möchtet).
  • Der Spiegel verdeckt das Sucherbild während das Foto aufgenommen wird.
  • Das Hochklappen des Spiegels verursacht das typische "Klick"-Geräusch einer Spiegelreflex, was in stillen Umgebungen stören kann.
  • Durch den Spiegel bedarf es einem bestimmten Mindestabstand zwischen der hinteren Linse des Objektivs und der Bildebene, wodurch Spiegelreflexkameras recht groß sind.

Die anderen Teile

Teil 1 | Aufbau und Funktionsweise
Teil 2 | Kauf und erste Schritte


Quellen: 

  • http://heureka-stories.de/Erfindungen/1913---Die-Kleinbildkamera/Was-wurde-daraus
  • http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/optische-linsen/lb/fotoapparat-aufbau
  • http://www.fotolaborinfo.de/foto/slrbedienung.htm
  • Buch auf Google Books zur Nikon D5100 
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera

Ausruhen im Park




Richtig schönes Wetter.
Einfach in den Park gehen, auf eine Picknickdecke legen
und Musik hören oder lesen.
Perfekt!