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Die fremde Königin von Rebecca Gablé



Titel: Die fremde Königin
Autor: Rebecca Gablé

Reihe: Band 2 von ?
Seitenanzahl: 763
Erschienen: 27.04.2017
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Historischer Roman, Erwachsenenbuch

gelesen: Juli/August 2017 als Rezensionsexemplar

Die erste Klausur dieses Semesters ist geschafft und ich habe endlich einen kleinen Moment Zeit, um eine Rezension nachzuholen.




Klappentext

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und
Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. [... Der Rest des Klappentextes verrät viel zu viel.]

Meine Meinung

Idee
Vier Jahre nach dem ersten Band ist die Fortsetzung nun erschienen. Auch wenn man nicht zwingend Das Haupt der Welt gelesen haben muss, empfiehlt es sich natürlich, da man dadurch mehr Referenzen versteht und die Vorgeschichten zu gewissen Personen kennt, mit denen es das ein oder andere mehr oder weniger freudige Wiedersehen gibt. Der Roman begleitet die Geschichte um Otto über einen Zeitraum von elf Jahren. 
Umsetzung
Dieses Mal ist Gaidemar der Protagonist, dessen Geschichte man verfolgt. Als Bastard ohne Rang und Namen weiß er nicht einmal, wer seine Eltern sind. Als Panzerreiter versucht er sich selbst einen Namen zu machen. Er erhält den Auftrag, allein die junge, italienische Königin Adelheid zu retten, die von Berengar gefangen gehalten wird. Gleichzeitig versucht Berengar, Adelheid dazu zu zwingen, seinen Sohn Adalbert zu heiraten und es wird immer brenzliger für sie. Mir gefällt hier besonders, dass Adelheid als starke Frau auftritt, die auch in der schlimmsten Situation  nicht den Kopf verliert. Nicht nur an dieser Stelle spielen starke Frauen eine besondere Rolle in der Geschichte. Gaidemar rückt durch seinen Auftrag unweigerlich immer näher an die königliche Familie und damit Otto heran, weshalb sie - zwar auch widerstrebend - immer enger miteinander verbunden werden. Gaidemar und Adelheid wachsen einem dabei über all die "Jahre" wirklich ans Herz.
Rebecca Gablé hat es wieder geschafft, mit einer Mischung aus Liebesgeschichte, Intrigen, Kriegen und überraschenden Wendungen einen hervorragenden historischen Roman zu erschaffen. Wer den ersten Band ebenfalls gelesen hat, wird außerdem mit vielen Wiedersehen belohnt. 
Bewertung
Eine wirklich hervorragend gelungene Fortsetzung über die Zeit Otto des Großen. Von mir gibt es wieder mal eine Leseempfehlung für Rebecca Gablé! 
Meine Bewertung:
5+/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Haupt der Welt
  2. Die Fremde Königin

 

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé



Titel: Das Haupt der Welt
Autor: Rebecca Gablé

Reihe: Band 1 von ?
Seitenanzahl: 861
Erschienen: 04.10.2013
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Historischer Roman, Erwachsenenbuch

gelesen: Juni 2017

Die erste Klausur dieses Semesters ist geschafft und ich habe endlich einen kleinen Moment Zeit, um eine Rezension nachzuholen.



Klappentext

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...

Meine Meinung

Idee
Vor Kurzem ist Die Fremde Königin erschienen, die den zweiten Band dieser Reihe über Otto den Großen bildet. Bei meinem ersten Buch von Rebecca Gablé bin ich unbewusst mitten in eine Reihe eingestiegen. Obwohl sich ihre Bücher auch sehr gut mit einem Quereinstieg lesen lassen, wollte ich dieses Mal doch noch den ersten Band lesen, weil man dadurch viel mehr Hintergründe und Rückgriffe kennt. Ich hatte außerdem mal wieder Lust auf einen historischen Roman, obwohl ich zugeben muss, dass mir die Zeit um Otto den Großen kaum etwas sagt und mein letzter Geschichtsunterricht über dieses Thema schon etwas länger her ist - perfekt also, um sie mal wieder aufzufrischen! 
Umsetzung
Zu Beginn von Das Haupt der Welt lernt man Otto noch in jungen Jahren kennen. Er ist mit 16 Jahren mit seinem Vater König Heinrich I. auf einem Feldzug durch das Slawenland. Gleich zu Beginn lernt man dort Tugomir und seine wunderschöne Schwester Dragomira kennen. Tugomir ist der eigentliche Protagonist dieses Romans, den man wegen seiner Eigenheiten und seinem Sinn für Gerechtigkeit während der Geschichte zu schätzen lernt. Besonders gut gefallen hat mir wieder, dass man die Protagonisten über einen längeren Zeitraum begleitet. Rebecca Gablé versteht sich darauf, so ausführlich wie nötig und so wenig wie möglich zu erzählen. Genau so, dass es spannend bleibt. Die Seiten sind wie im Flug vergangen. Intrigen wechseln sich mit Festen und Schlachten auf dem Feld ab, sodass es nie langweilig wird.
Bewertung
Ein herausragender historischer Roman über die Zeit Otto des Großen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung! 
Meine Bewertung:
5+/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Haupt der Welt
  2. Die Fremde Königin

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Wir zwei in fremden Galaxien von Kate Ling




Titel: Wir zwei in fremden Galaxien
Autoren: Kate Ling

Reihe: Die Ventura-Saga Band 1
Seitenanzahl: 332
Erschienen: 16.02.2017
Verlag: one
Genre: Science-Fiction, Jugendbuch

gelesen: Februar 2017





Klappentext

„Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben.“ Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Meine Meinung

Thema
Das Setting von Wir zwei in fremden Galaxien hat mich sehr an die Godspeed-Reihe von Beth Revis erinnert. Menschen machen sich auf eine Jahrhunderte lang dauernde Reise zu einem fernen Planete in der Hoffnung, dass ihre Nachfahren irgendwann mal auf diesem verheißungsvollen Planeten leben werden. Allein sich in die Figuren dieses Jugendbuchs hinein zu versetzen - mich in Seren hinein zu versetzen, war toll. Ich habe mit ihr gefühlt, ihre Hoffnungslosigkeit, ihre Wut, ihre Verzweiflung angesichts der Macht der Machthaber und ihrer Machtlosigkeit über ihr eigenes Leben. Mich hat der Roman bewegt und gepackt, denn er war wirklich spannend!
Umsetzung
Trotzdem möchte ich auch Kritik äußern. Die Idee hinter dem Ganzen beschäftigt seit einiger Zeit wieder vermehrt Autoren und Filmemacher. Wie müssten die gesellschaftlichen Strukturen auf einem solchen Raumschiff aussehen? In solchen Romanen werden moralische Aspekte diskutiert, durchgespielt und bewertet. Geht man von der Idee aus, so hat Kate Ling nicht das gesamte Potential ausgenutzt. Man hätte wirklich noch mehr daraus machen können und die Hintergründe der Reise und das Leben auf der Ventura ausführlicher beschreiben können. Außerdem muss ich zugeben, dass mir jetzt vier Monate nach dem Lesen nicht mehr viele Details der Geschichte im Kopf geblieben sind. Ich hatte sogar fast vergessen, dass ich das Buch gelesen habe. Ich erinnere mich aber noch sehr gut an die Naivität Serens. Sie ist eine starke Protagonistin, aber gleichzeitig bringt sie den Leser zum Verzweifeln, denn sie handelt meist ohne an die (voraussehbaren!) Konsequenzen zu denken und das stört mich etwas. Das Cover ist auf jeden Fall wunderschön und wirklich gut gelungen.
Meinung
Ein spannendes Buch mit interessanter Thematik und einer hoffentlich noch besseren Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Meine Bewertung:
3.5/5 ♥♥♥♥♥♥

Die Original-Reihe

  1. The Loneliness of Distant Beings (19.05.2016)
  2. The Glow of Fallen Stars: (24.08.2017)
  3. ...?

Wir dürfen also noch etwas auf den nächsten Band warten, vor allem bis er ins Deutsche übersetzt wurde, aber ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Der Circle von Dave Eggers




Titel: Der Circle
Autoren: Dave Eggers

Seitenanzahl: 560
Erschienen: 14.08.2014
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Themen: Überwachung, Transparenz, Geheimnisse
Genre: Dystopie

gelesen: Juni 2017




Klappentext

Huxleys Schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

Zitat

Meine Meinung

Thema
Dave Eggers beschreibt in seinem dystopischen Thriller eine Welt, von der wir nicht allzu weit entfernt sind. Der Circle ist ein riesiges Unternehmen, das sich die Vollendung zur Aufgabe gemacht hat. Teil dessen ist die vollständige Transparenz und totale Kontrolle. Alles wird aufgezeichnet, überwacht, kontrolliert, nichts wird gelöscht. Die 24-jährige Mae kann dank ihrer zwei Jahre älteren Freundin Annie einen Job beim Circle ergattern. Dort lernt sie nicht nur viele andere begeisterte Menschen, sondern auch eine neue Seite von sich selbst kennen. Beeindruckt hat mich die Idee hinter dem Circle und die Motivation für mehr Transparenz - alles wichtige Ziele wie die Verringerung von Kriminalität, Kindesentführungen, Partizipation an Wahlen. Ja, ich kann den Wunsch nach mehr Transparenz und mehr Kontrolle verstehen. Auf der anderen Seite wurde die Problematik von vollständiger Transparenz und dem Wegfall von Privatsphäre am Beispiel von Maes Familie und Freunden dargestellt, was das Buch besonders und wichtig macht und wodurch es sich in eine Reihe mit 1984 von George Orwells und Brave New World von Aldous Huxley stellen kann.
Umsetzung
Nichtsdestotrotz wurde die Umsetzung besonders gegen Ende des Romans immer schwächer. Beispielsweise konnte mich eine der größten Auflösungen nicht überraschen, habe ich sie doch schon das ganze Buch voraus geahnt. Ebenso konnte mich der "große Dialog" am Ende des zweiten Buchs (die Handlung ist in drei Teilbücher aufgeteilt) nicht überzeugen, denn Mae handelt auf einmal ganz anders als die Leser sie kennen gelernt haben. Dort erscheint sie auf einmal nicht mehr intelligent und selbstbewusst, sondern naiv und verblendet. Der Dialog wirkt unfertig und absolut nicht tiefgehend. Genauso ist das Ende - offen und alles andere als zufriedenstellend, da es so wirkt, als sei das Buch mitten in der Handlung abgebrochen worden. Ich habe wirklich die virtuelle Seite umgeblättert und den nächsten Absatz erwartet - stattdessen kam die Danksagung.
Meinung
Insgesamt eine tolle Idee, die viel Potential geboten hat, aber leider zu schwach von Dave Eggers umgesetzt wurde. Da mir der Roman trotzdem gefallen hat und bis zur Hälfte stark war, gibt es auch aufgrund der Aktualität des Themas trotzdem von mir eine Leseempfehlung. Den Circle sollte man auf jeden Fall gelesen haben.
Meine Bewertung:
3/5 ♥♥♥♥♥

Der Film

Der Film ist der eigentliche Grund, warum ich den Circle gelesen habe. Ich habe rein zufällig den Trailer für die Verfilmung des Buchs mit Emma Watson und Tom Hanks gesehen und war gleich von der Thematik angetan. Der Film erscheint am 14.09.2017. Leider verrät der Trailer schon einiges und wer das Buch kennt, wird viele Szenen wiedererkennen. Ich hoffe, dass der Film einiges besser macht als das Buch. Auf jeden Fall ist der Film nochmal eine zweite Chance für die Geschichte und das wichtige Thema.

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten



Titel: Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemiste
Originaltitel: The Blackthorn Key
Autor: Kevin Sands

Reihe: Band 1 von ?
Seitenanzahl: 330
Erschienen: April 2016
Übersetzung: Alexandra Ernst
Verlag: dtv Junior
Genre: Fantasy, Jugendbuch (ab 11 Jahre)

gelesen: Dezember/Januar 2016/7 als Rezensionsexemplar



Klappentext

»Verrate es niemandem« Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …


Meine Meinung

Idee
Bei der Blackthorn-Reihe handelt es sich um ein Debüt von Kevin Sands, der Physik studiert hat und ich finde, das merkt man auch an dem Buch deutlich, denn es geht auf verständliche Weise um verschiedene Elemente, die für einen Apotheker und Alchemisten äußerst wichtig sind. Christopher hatte nämlich das Glück, als Waisenkind von Meister Benedict Blackthorn als Lehrling in seiner Apotheke aufgenommen zu werden. Seit drei Jahren ist der nun in der Lehre und kann mittlerweile so allerlei alleine anstellen, was ihm auch manchmal Ärger einbringt.
Umsetzung
Besonders im ersten Teil des Buches lernt man Christopher und seinen Meister Benedict Blackthorn näher kennen. Benedict Blackthorn ist zu Christophers Ersatzvater geworden. Er ist gleichzeitig ein guter, aber auch für die Ausrutscher eines Jungen in seiner Pubertät Verständnis zeigender Lehrer. Mich würde wirklich interessieren, wie der Innenraum der Apotheke aussieht, ausgestattet mit Krügen voller Kräuter, Mineralien und weiteren Zutaten. Während der kurzen Einführung in das bisherige Leben von Christopher lernt man auch seinen Freund Tom, den Sohn eines Bäckers, kennen, der mit Christopher durch Dick und Dünn geht. Er erweist sich während der ganzen Geschichte als wahrhaft treuer Freund, auf den man sich immer verlassen kann. Über alles Weitere möchte ich nicht so viel verraten, außer dass es wirklich spannend wird. Allein beim Rätselraten muss ich einen kleinen Abstrich machen, denn ich habe es nicht so empfunden, als könnte man als Leser wirklich mitraten.
Bewertung
Insgesamt hat mir der Auftakt der Blackthorn-Reihe aber trotzdem wirklich gut gefallen. Auf jeden Fall sehr gelungen für einen Debütroman! Ich sehe aber noch Potential für die Fortsetzung, weshalb es noch nicht die Maximalpunktzahl gibt.
Meine Bewertung:
4+/5 ♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Vermächtnis des Alchemisten
  2. Die schwarze Gefahr (09.06.2017)

Wir dürfen also noch etwas auf den nächsten Band warten, aber ich freue mich schon auf die Forsetzung!


Vielen Dank an dtv für das Rezensionsexemplar!

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze



Titel: Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze
Originaltitel: The Bronze Key
Autorinnen: Holly Black & Cassandra Clare

Reihe: Band 3 von 5
Seitenanzahl: 286
Erschienen: 14.10.2016
Verlag: one
Genre: Fantasy, Jugendbuch

gelesen: Dezember 2016 als Rezensionsexemplar

3. Band. Spoilergefahr für die ersten Bände!


Klappentext

Nachdem Call und seine Freunde unter Einsatz ihres Lebens den Feind des Todes abgewehrt haben, richtet das Magisterium eine Party für sie aus. Statt zu feiern, muss Call jedoch den Angriff eines Chaosbesessenen abwehren. Eigentlich sollte das Wesen im Verließ unter der Schule festsitzen, doch irgendjemand hat es herausgelassen. Es muss im Magisterium jemanden geben, der Call töten will. Oder sind vielleicht sogar beide Makaris in Gefahr? Die Freunde setzen alles daran, um dem Spion in den eigenen Reihen auf die Schliche zu kommen - und bemerken fast zu spät, wer es ist, dem sie auf gar keinen Fall vertrauen dürfen ...


Meine Meinung

Idee
Im dritten Band wird es immer spannender, da es immer schwieriger wird, Calls Geheimnis zu bewahren. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass die drei Freunde selbst im Magisterium nicht sicher sind und nicht wissen, wer Freund und Feind ist, denn es gibt einen Spion, durch den der Fein immer einen Schritt voraus ist.
Umsetzung
Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden konnten Holly Black und Cassandra Clare sich nochmal steigern und haben es jetzt geschafft, mich vollständig zu überzeugen. Der dritte Band ist voller Spannung, unerwarteten Wendungen und Überraschungen. Etwas schade fand ich, dass man als Leser gegen Ende schon sehr deutlich sehen konnte, wer der Spion ist, aber Call und seine Freunde trotzdem immer weiter der Gefahr entgegen gehen. Hier hätte ich etwas mehr von den Protagonisten erwartet. Ich schiebe es mal darauf, dass das Buch noch für etwas Jüngere geschrieben ist. Das dritte Jahr im Magisterium bietet aber auf jeden Fall alles andere als Routine. Besonders das Ende ist vielversprechend und bietet viel Potential für die letzten beiden Bände, auf die wir leider noch warten müssen. Ich würde jedenfalls gerne sofort weiter lesen :)
Bewertung
Tolle Fortsetzung, die stärker ist als ihre Vorgänger. Ich bin gespannt darauf, wie es jetzt mit Call weiter geht. Klare Leseempfehlung!
Meine Bewertung:
5/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe


im Original:
  • The Iron Trial (09.09.2014) 
  • The Copper Gauntlet (01.09.2015) 
  • The Bronze Key (30.08.2016) 
  • The Silver Mask (01.09.2017) 
  • The Enemy of Death (08.09.2018)

Wir dürfen also noch einige Zeit auf die nächsten Bände warten.


Vielen Dank an one für das Rezensionsexemplar!

Magisterium - Der kupferne Handschuh



Titel: Magisterium - Der kupferne Handschuh
Originaltitel: The Copper Gauntlet
Autorinnen: Holly Black & Cassandra Clare

Reihe: Band 2 von 5
Seitenanzahl: 304
Erschienen: 08.10.2015
Verlag: one
Genre: Fantasy, Jugendbuch

gelesen: Dezember 2016 als Rezensionsexemplar

2. Band. Spoilergefahr für den 1. Band!


Klappentext

Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen?


Meine Meinung

Idee
Call ist nun im zweiten Jahr auf dem Magisterium und hat mittlerweile Mordo, einen chaosbesessenen Wolf, als tierischen Begleiter hinzu gewonnen. Sein Vater scheint sich allerdings mit Mordo aber absolut nicht anfreunden zu können. Gleichzeitig sind Tamara und Aaron mittlerweile Calls beste Freunde geworden, da sie in ihrem ersten Jahr am Magisterium zeigen konnten, dass sie zusammen halten. Dafür tauchen neue Gefahren und bisher unbekannte, aber überraschende Feinde auf.
Umsetzung
Der zweite Band ist definitiv spannender als der erste. Die Geschichte ist bis jetzt im Großen und Ganzen schlüssig und das Lesen macht Spaß. Seitdem Call weiß, dass er eigentlich der Feind ist, steht er mit sich selbst innerlich im Konflikt und es ist interessant, ihn dabei beobachten zu können. Es ist sein Geheimnis. Außerdem wissen die Leser, dass Call niemals etwas Böses tun würde. Genau dieser Twist macht die Erzählung um Call und seine Freunde spannend und bietet noch viel Potential. Leider gibt es auch hier einige Logiklücken, die man vielleicht darauf zurückführen kann, dass es sich um ein Autoren-Duo handelt. Eine ist z.B. Achtung, Spoiler, markiert den Text nur, falls ihr den 2. Band komplett gelesen habtNachdem Call, Tamara, Aaron und Jasper mit dem abgeschnittenen Kopf des Feinds des Totdes in das Magisterium zurück kehren, erhalten sie von Master Rufus einen neuen Stein an ihrem Armband: Einen Tansanit als Symbol für den größten Sieg im Sinne des Magisteriums. Zu Beginn des dritten Bandes erhalten sie jedoch noch einen Stein als Auszeichnung für die gleiche Tat. Sie bekommen einen rof funkelnden Beryllstein als Auszeichnung für ihren Erfolg. Es gibt also gleich zwei Steine für ein und dieselbe heldenhafte Leistung? 
Bewertung
Eine magische Reihe für junge Abenteurer, die mir bis auf einzelne Kleinigkeiten wirklich gut gefallen hat!
Meine Bewertung:
4/5 ♥♥♥♥

Die Reihe


im Original:
  • The Iron Trial (09.09.2014) 
  • The Copper Gauntlet (01.09.2015) 
  • The Bronze Key (30.08.2016) 
  • The Silver Mask (01.09.2017) 
  • The Enemy of Death (08.09.2018)

Wir dürfen also noch einige Zeit auf die nächsten Bände warten.


Vielen Dank an one für das Rezensionsexemplar!

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth



Titel: Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
Originaltitel: The Iron Trial
Autorinnen: Holly Black & Cassandra Clare

Reihe: Band 1 von 5
Seitenanzahl: 332
Erschienen: 14.11.2014
Verlag: one
Genre: Fantasy, Jugendbuch

gelesen: November 2016 als Rezensionsexemplar




Klappentext

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge, ist der zwölfjährige Callum Hunt nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium, der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Meine Meinung

Idee
Das Magisterium ist eine magische Reihe von dem Autorinnen-Duo Holly Black und Cassandra Clare. Holly Black hat Die Spiderwick-Geheimnisse geschrieben und Cassandra Clare dürften viele von den Chroniken der Unterwelt kennen, die ich auch noch lesen wollte.
Charaktere
Es geht um den 13-Jährigen Call, der der Sohn eines Magiers ist und dadurch sehr wahrscheinlich auch magische Fähigkeiten besitzt. Das stellt sich bei einem Eignungstest dann auch heraus, auch wenn der ganz anders als Call es beabsichtigt hatte gelaufen ist. Call kommt zusammen mit anderen Jugendlichen in das Magisterium, einer Schule für Zauberei, die tief unter der Erde in Höhlen ihre Räume hat. Dort lernt er bei Master Rufus alles über die Magie. Dabei begleitet der erste Band ihn durch das erste Jahr. Zusammen mit Call unterrichtet Master Rufus auch noch Tamara, deren Eltern in der Welt der Magie sehr einflussreich sind, und Aaaron, der immer zu allen freundlich ist. Außerdem gibt es noch andere Schüler im ersten Jahr am Magisterium wie zum Beispiel den nervigen Jasper, die anhängliche Celia und Drew.
Umsetzung
Manchmal wird die Magisterium-Reihe mit Harry Potter verglichen. Das mache ich nicht. Ich vergleiche es eher mit Der Rithmatist, da es sich eher um ein Buch für Jüngere handelt. Die Anzahl der Charakteren ist übersichtlich und die Bücher sind auch nicht sehr lang. Dadurch entwickeln sich die Charaktere nicht sehr in die Tiefe, was allerdings angesichts der Kürze auch in Ordnung ist. Was diese Bücher alle gemeinsam haben ist die Magie und die tief verbindende Freundschaft der jugendlichen Protagonisten. Das hat mir gefallen. Das Magisterium ist angenehm zu lesen, wechseln sich doch lustige Jugendgeschichten mit spannenden Abendteuern ab. Leicht enttäuscht haben mich aber einige Logikfehler und die etwas triste Ausgestaltung des Magisteriums. Zum Beispiel: Warum fährt Calls Vater ihn überhaupt zum Eignungstest, wenn er doch sowieso nicht ins Magisterium soll? Dafür macht die Aufmachung der Reihe im One-Verlag einiges wieder gut, denn die ist mit den glitzernden und farbigen Seiten ein echter Hingucker. Sehr toll war, dass die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde und Chaos als die Grundpfeiler der magischen Kräfte genommen wurden, weil es hier sehr viel Potential gibt.
Bewertung
Eine magische Reihe für junge Abenteurer, die mir bis auf einzelne Kleinigkeiten wirklich gut gefallen hat!
Meine Bewertung:
4/5 ♥♥♥♥

Die Reihe


im Original:
  • The Iron Trial (09.09.2014) 
  • The Copper Gauntlet (01.09.2015) 
  • The Bronze Key (30.08.2016) 
  • The Silver Mask (01.09.2017) 
  • The Enemy of Death (08.09.2018)

Wir dürfen also noch einige Zeit auf die nächsten Bände warten.


Vielen Dank an one für das Rezensionsexemplar!

Endgame - Die Auserwählten


Titel: Endgame - Die Auserwählten
Originaltitel: Endgame - The Calling
Autor: James Frey

Reihe: Band 1 der Trilogie
Seitenanzahl: 592
Erschienen: Oktober 2014
Übersetzung: Felix Darwin
Verlag: Oetinger

Genre: Jugendbuch

gelesen: November 2016


Klappentext

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.



Zitat

S. 30



Meine Meinung

Idee
Die Idee erinnert an die Tribute von Panem, nur dass Endgame viel spannender, größer, vielfältiger und vor allem brutaler ist. Endgame ist nicht einfach "nur" ein Spiel. Endgame entscheidet über das Schicksal der Menschheit, das Schicksal der Erde.
Charaktere
Bei Endgame handelt es sich um eine komplexe Geschichte, die aus vielen verschiedenen Charakteren mit ganz eigenen und unterschiedlichen Geschichten besteht. Jeder der zwölf Spieler kämpft für seine Heimat, für die Menschen dort. Für das Überleben dieser Menschen. Die Meteoriten haben den Beginn der Spiele markiert und haben viel Zerstörung gebracht. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei Sarah Alopay. Die 17-Jährige ist aus den USA und eigentlich ein ganz normales, fast schon perfektes Mädchen. Eigentlich wollte sie nie an Endgame teilnehmen, aber ihr Stamm hat sie als Spielerin bestimmt. Sie ist gut in der Schule, bei allen beliebt und hat einen tollen Freund. Dann kam Endgame dazwischen. So wie Sarah hat jeder der zwölf Spieler seine eigene Welt. Genau das hat mir auch sehr gut gefallen, denn jeder Charakter ist toll ausgearbeitet.
Umsetzung
James Frey hat es geschafft, mich zu fesseln und mich für Endgame zu begeistern. Endgame ist brutal, sodass es nicht wirklich ein Jugendbuch ist, sondern für Junge Erwachsene (ab 16 Jahren). Es fließt Blut, es werden Knochen gebrochen und manches möchte man sich lieber nicht bildlich vorstellen. Es ist ein Buch voller Action und Spannung. Im ersten Band hat Endgame gerade erst begonnen, deshalb bin ich gespannt, wie das Finale (im vermutlich dritten Band) aussieht. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Spieler und teilweise auch von Außenstehenden. Es bilden sich Allianzen, Liebesbeziehungen, aber natürlich auch Feindschaften. Eine Mischung, die weiterhin viele interessante Wendungen verspricht!
Bewertung
The Hunger Games für Fortgeschrittene. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Meine Bewertung:
5/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe

Alle Bände der Reihe sind bereits erschienen.



Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie




Titel: Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie
Autor: Ernst Peter Fischer

Seitenanzahl: 320
Erschienen: 22.08.2016
Verlag: Penguin

Genre: Sachbuch, Erwachsenenbuch
Themen: Wissenschaftler, wissenschaftliche Erkenntnisse

gelesen: November 2016 als Rezensionsexemplar




Klappentext

In seinem neuen Buch versammelt der renommierte Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer die besten Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft. Ob von Galileo Galilei, Marie Curie oder Albert Einstein – es sind Weisheiten, die die Neugier für die Forscher wecken und Lust machen auf noch mehr Wissenschaft. In gewohnt unterhaltsamer und tiefsinniger Weise bringt uns Ernst Peter Fischer seine Faszination für diese Welt näher, regt dazu an, weiterzudenken und sich sein Staunen zu bewahren.


Meine Meinung

Meine Meinung
Mich hat das Buch fasziniert, da Ernst Peter Fischer es geschafft hat, in kurzen prägnanten Kapiteln wichtig bekannte und teilweise auch der Allgemeinheit unbekannte Wissenschafter vorzustellen, ohne dass es langweilig wird. Es muss aber erwähnt werden, dass eine gewisse wissenschaftliche Grundkenntnis vorhanden sein muss. Denn wer nichts mit dem Planck'schen Wirkungsquantum oder dem Bohrschen Atommodell anfangen kann, wird es möglicherweise schwer haben, alles zu verstehen. Ich konnte aber auf jeden Fall viel neues lernen und habe die Wissenschaftler genauer kennen gelernt, von denen ich vorher nicht mehr als den Namen (oder noch nicht mal den) kannte. Zu jeder Persönlichkeit gab es ein kurzes, meist sehr inspirierendes Zitat und einen kurzen Abriss über ihr Leben. Besonders wurde aber darauf eingegangen, wie wichtig es war, dass Wissenschaftler auch ihre Phantasie benutzen, kreativ sind und sich trauen, auch Vermutungen zu äußern, die sich noch nicht damals noch nicht beweisen ließen, aber die Tür zu neuen Ideen geöffnet haben. Das Buch ist perfekt für Zwischendurch zur informativen Unterhaltung und das ideale Weihnachtsgeschenk für Eltern oder Großeltern!
Meine Bewertung:
5/5 ♥♥♥♥

Vielen Dank an Penguin für das Rezensionsexemplar!