Die fremde Königin von Rebecca Gablé



Titel: Die fremde Königin
Autor: Rebecca Gablé

Reihe: Band 2 von ?
Seitenanzahl: 763
Erschienen: 27.04.2017
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Historischer Roman, Erwachsenenbuch

gelesen: Juli/August 2017 als Rezensionsexemplar

Die erste Klausur dieses Semesters ist geschafft und ich habe endlich einen kleinen Moment Zeit, um eine Rezension nachzuholen.




Klappentext

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und
Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. [... Der Rest des Klappentextes verrät viel zu viel.]

Meine Meinung

Idee
Vier Jahre nach dem ersten Band ist die Fortsetzung nun erschienen. Auch wenn man nicht zwingend Das Haupt der Welt gelesen haben muss, empfiehlt es sich natürlich, da man dadurch mehr Referenzen versteht und die Vorgeschichten zu gewissen Personen kennt, mit denen es das ein oder andere mehr oder weniger freudige Wiedersehen gibt. Der Roman begleitet die Geschichte um Otto über einen Zeitraum von elf Jahren. 
Umsetzung
Dieses Mal ist Gaidemar der Protagonist, dessen Geschichte man verfolgt. Als Bastard ohne Rang und Namen weiß er nicht einmal, wer seine Eltern sind. Als Panzerreiter versucht er sich selbst einen Namen zu machen. Er erhält den Auftrag, allein die junge, italienische Königin Adelheid zu retten, die von Berengar gefangen gehalten wird. Gleichzeitig versucht Berengar, Adelheid dazu zu zwingen, seinen Sohn Adalbert zu heiraten und es wird immer brenzliger für sie. Mir gefällt hier besonders, dass Adelheid als starke Frau auftritt, die auch in der schlimmsten Situation  nicht den Kopf verliert. Nicht nur an dieser Stelle spielen starke Frauen eine besondere Rolle in der Geschichte. Gaidemar rückt durch seinen Auftrag unweigerlich immer näher an die königliche Familie und damit Otto heran, weshalb sie - zwar auch widerstrebend - immer enger miteinander verbunden werden. Gaidemar und Adelheid wachsen einem dabei über all die "Jahre" wirklich ans Herz.
Rebecca Gablé hat es wieder geschafft, mit einer Mischung aus Liebesgeschichte, Intrigen, Kriegen und überraschenden Wendungen einen hervorragenden historischen Roman zu erschaffen. Wer den ersten Band ebenfalls gelesen hat, wird außerdem mit vielen Wiedersehen belohnt. 
Bewertung
Eine wirklich hervorragend gelungene Fortsetzung über die Zeit Otto des Großen. Von mir gibt es wieder mal eine Leseempfehlung für Rebecca Gablé! 
Meine Bewertung:
5+/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Haupt der Welt
  2. Die Fremde Königin

 

Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé



Titel: Das Haupt der Welt
Autor: Rebecca Gablé

Reihe: Band 1 von ?
Seitenanzahl: 861
Erschienen: 04.10.2013
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Historischer Roman, Erwachsenenbuch

gelesen: Juni 2017

Die erste Klausur dieses Semesters ist geschafft und ich habe endlich einen kleinen Moment Zeit, um eine Rezension nachzuholen.



Klappentext

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...

Meine Meinung

Idee
Vor Kurzem ist Die Fremde Königin erschienen, die den zweiten Band dieser Reihe über Otto den Großen bildet. Bei meinem ersten Buch von Rebecca Gablé bin ich unbewusst mitten in eine Reihe eingestiegen. Obwohl sich ihre Bücher auch sehr gut mit einem Quereinstieg lesen lassen, wollte ich dieses Mal doch noch den ersten Band lesen, weil man dadurch viel mehr Hintergründe und Rückgriffe kennt. Ich hatte außerdem mal wieder Lust auf einen historischen Roman, obwohl ich zugeben muss, dass mir die Zeit um Otto den Großen kaum etwas sagt und mein letzter Geschichtsunterricht über dieses Thema schon etwas länger her ist - perfekt also, um sie mal wieder aufzufrischen! 
Umsetzung
Zu Beginn von Das Haupt der Welt lernt man Otto noch in jungen Jahren kennen. Er ist mit 16 Jahren mit seinem Vater König Heinrich I. auf einem Feldzug durch das Slawenland. Gleich zu Beginn lernt man dort Tugomir und seine wunderschöne Schwester Dragomira kennen. Tugomir ist der eigentliche Protagonist dieses Romans, den man wegen seiner Eigenheiten und seinem Sinn für Gerechtigkeit während der Geschichte zu schätzen lernt. Besonders gut gefallen hat mir wieder, dass man die Protagonisten über einen längeren Zeitraum begleitet. Rebecca Gablé versteht sich darauf, so ausführlich wie nötig und so wenig wie möglich zu erzählen. Genau so, dass es spannend bleibt. Die Seiten sind wie im Flug vergangen. Intrigen wechseln sich mit Festen und Schlachten auf dem Feld ab, sodass es nie langweilig wird.
Bewertung
Ein herausragender historischer Roman über die Zeit Otto des Großen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung! 
Meine Bewertung:
5+/5 ♥♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Haupt der Welt
  2. Die Fremde Königin

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Wir zwei in fremden Galaxien von Kate Ling




Titel: Wir zwei in fremden Galaxien
Autoren: Kate Ling

Reihe: Die Ventura-Saga Band 1
Seitenanzahl: 332
Erschienen: 16.02.2017
Verlag: one
Genre: Science-Fiction, Jugendbuch

gelesen: Februar 2017





Klappentext

„Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben.“ Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Meine Meinung

Thema
Das Setting von Wir zwei in fremden Galaxien hat mich sehr an die Godspeed-Reihe von Beth Revis erinnert. Menschen machen sich auf eine Jahrhunderte lang dauernde Reise zu einem fernen Planete in der Hoffnung, dass ihre Nachfahren irgendwann mal auf diesem verheißungsvollen Planeten leben werden. Allein sich in die Figuren dieses Jugendbuchs hinein zu versetzen - mich in Seren hinein zu versetzen, war toll. Ich habe mit ihr gefühlt, ihre Hoffnungslosigkeit, ihre Wut, ihre Verzweiflung angesichts der Macht der Machthaber und ihrer Machtlosigkeit über ihr eigenes Leben. Mich hat der Roman bewegt und gepackt, denn er war wirklich spannend!
Umsetzung
Trotzdem möchte ich auch Kritik äußern. Die Idee hinter dem Ganzen beschäftigt seit einiger Zeit wieder vermehrt Autoren und Filmemacher. Wie müssten die gesellschaftlichen Strukturen auf einem solchen Raumschiff aussehen? In solchen Romanen werden moralische Aspekte diskutiert, durchgespielt und bewertet. Geht man von der Idee aus, so hat Kate Ling nicht das gesamte Potential ausgenutzt. Man hätte wirklich noch mehr daraus machen können und die Hintergründe der Reise und das Leben auf der Ventura ausführlicher beschreiben können. Außerdem muss ich zugeben, dass mir jetzt vier Monate nach dem Lesen nicht mehr viele Details der Geschichte im Kopf geblieben sind. Ich hatte sogar fast vergessen, dass ich das Buch gelesen habe. Ich erinnere mich aber noch sehr gut an die Naivität Serens. Sie ist eine starke Protagonistin, aber gleichzeitig bringt sie den Leser zum Verzweifeln, denn sie handelt meist ohne an die (voraussehbaren!) Konsequenzen zu denken und das stört mich etwas. Das Cover ist auf jeden Fall wunderschön und wirklich gut gelungen.
Meinung
Ein spannendes Buch mit interessanter Thematik und einer hoffentlich noch besseren Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Meine Bewertung:
3.5/5 ♥♥♥♥♥♥

Die Original-Reihe

  1. The Loneliness of Distant Beings (19.05.2016)
  2. The Glow of Fallen Stars: (24.08.2017)
  3. ...?

Wir dürfen also noch etwas auf den nächsten Band warten, vor allem bis er ins Deutsche übersetzt wurde, aber ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Der Circle von Dave Eggers




Titel: Der Circle
Autoren: Dave Eggers

Seitenanzahl: 560
Erschienen: 14.08.2014
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Themen: Überwachung, Transparenz, Geheimnisse
Genre: Dystopie

gelesen: Juni 2017




Klappentext

Huxleys Schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

Zitat

Meine Meinung

Thema
Dave Eggers beschreibt in seinem dystopischen Thriller eine Welt, von der wir nicht allzu weit entfernt sind. Der Circle ist ein riesiges Unternehmen, das sich die Vollendung zur Aufgabe gemacht hat. Teil dessen ist die vollständige Transparenz und totale Kontrolle. Alles wird aufgezeichnet, überwacht, kontrolliert, nichts wird gelöscht. Die 24-jährige Mae kann dank ihrer zwei Jahre älteren Freundin Annie einen Job beim Circle ergattern. Dort lernt sie nicht nur viele andere begeisterte Menschen, sondern auch eine neue Seite von sich selbst kennen. Beeindruckt hat mich die Idee hinter dem Circle und die Motivation für mehr Transparenz - alles wichtige Ziele wie die Verringerung von Kriminalität, Kindesentführungen, Partizipation an Wahlen. Ja, ich kann den Wunsch nach mehr Transparenz und mehr Kontrolle verstehen. Auf der anderen Seite wurde die Problematik von vollständiger Transparenz und dem Wegfall von Privatsphäre am Beispiel von Maes Familie und Freunden dargestellt, was das Buch besonders und wichtig macht und wodurch es sich in eine Reihe mit 1984 von George Orwells und Brave New World von Aldous Huxley stellen kann.
Umsetzung
Nichtsdestotrotz wurde die Umsetzung besonders gegen Ende des Romans immer schwächer. Beispielsweise konnte mich eine der größten Auflösungen nicht überraschen, habe ich sie doch schon das ganze Buch voraus geahnt. Ebenso konnte mich der "große Dialog" am Ende des zweiten Buchs (die Handlung ist in drei Teilbücher aufgeteilt) nicht überzeugen, denn Mae handelt auf einmal ganz anders als die Leser sie kennen gelernt haben. Dort erscheint sie auf einmal nicht mehr intelligent und selbstbewusst, sondern naiv und verblendet. Der Dialog wirkt unfertig und absolut nicht tiefgehend. Genauso ist das Ende - offen und alles andere als zufriedenstellend, da es so wirkt, als sei das Buch mitten in der Handlung abgebrochen worden. Ich habe wirklich die virtuelle Seite umgeblättert und den nächsten Absatz erwartet - stattdessen kam die Danksagung.
Meinung
Insgesamt eine tolle Idee, die viel Potential geboten hat, aber leider zu schwach von Dave Eggers umgesetzt wurde. Da mir der Roman trotzdem gefallen hat und bis zur Hälfte stark war, gibt es auch aufgrund der Aktualität des Themas trotzdem von mir eine Leseempfehlung. Den Circle sollte man auf jeden Fall gelesen haben.
Meine Bewertung:
3/5 ♥♥♥♥♥

Der Film

Der Film ist der eigentliche Grund, warum ich den Circle gelesen habe. Ich habe rein zufällig den Trailer für die Verfilmung des Buchs mit Emma Watson und Tom Hanks gesehen und war gleich von der Thematik angetan. Der Film erscheint am 14.09.2017. Leider verrät der Trailer schon einiges und wer das Buch kennt, wird viele Szenen wiedererkennen. Ich hoffe, dass der Film einiges besser macht als das Buch. Auf jeden Fall ist der Film nochmal eine zweite Chance für die Geschichte und das wichtige Thema.

Bachelorarbeit geschafft!

Hey, nach insgesamt 6 Monaten Arbeit habe ich endlich meine Bachelorarbeit beendet. Sie ist fertig abgegeben, gedruckt und die Präsentation habe ich gestern auch noch überstanden. Jetzt kann ich endlich wieder in die wundervolle Welt der Geschichten abtauchen und noch so einige Bücher "nachlesen", die in letzter Zeit zu kurz kamen.

Anonym von Poznanski/Strobel




Titel: Anonym
Autoren: Ursula Poznanski und Arno Strobel

Seitenanzahl: 384
Erschienen: 21.09.2016
Verlag: Wunderlich (rowohlt)
Genre: Thriller, Krimi, Erwachsenenbuch

gelesen: Januar/Februar 2016 als Rezensionsexemplar

Tut mir leid, dass es momentan etwas stiller ist, ich bin mitten in der Klausurzeit & in meiner Bachelorarbeit, aber diesen Thriller muss ich euch jetzt endlich vorstellen!


Klappentext

«Es liegt an euch, wer lebt und wer stirbt» Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr... Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Zitat

Meine Meinung

Meinung
Einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, was besonders an einer plötzlichen Wendung lag, die ich absolut nicht voraus gesehen habe. Sehr positiv aufgefallen ist mir außerdem die wirklich schon liebevolle Gestaltung der Hauptfiguren. Nina Salomon kommt neu nach Hamburg und wird gleich an ihrem ersten Tag mit einem neuen Todesfall konfrontiert, den sie zusammen mit ihrem neuen Kollegen Daniel Buchholz aufklären soll. Das Problem ist dabei aber, dass die beiden sich vom ersten Augenblick eigentlich überhaupt nicht leiden können. Während Daniel Nina in ihre Sneakers für schmuddelig hält, sieht Nina in Daniel einen Schnösel in Designerkleidern. Dadurch bekommt die ganze Handlung eine sehr angenehme Nebengeschichte, die die Entwicklung zwischen den neuen Kollegen verfolgt. Gleichzeitig darf man natürlich nicht den super spannenden Kriminalfall vergessen. In dem Forum Morituri lässt der Admin Trajan über mögliche Opfer abstimmen. Er bringt die Gewinner anschließend auf grausame Weise um. Dabei erhalten die Mitglieder des Forums eine ganz perfide Rolle, denn sie machen sich zum Mittäter. Sie wiegen sich durch die Anonymität in Sicherheit. Erinnert hat mich das an Nerve - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen (ein Buch, zu dem 2016 der Film erschienen ist). Wer Nerve geliebt hat, wird anonym noch besser finden!
Meine Bewertung:
5+/5 ♥♥♥♥♥♥
Vielen Dank an Wunderlich für das Rezensionsexemplar!

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten



Titel: Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemiste
Originaltitel: The Blackthorn Key
Autor: Kevin Sands

Reihe: Band 1 von ?
Seitenanzahl: 330
Erschienen: April 2016
Übersetzung: Alexandra Ernst
Verlag: dtv Junior
Genre: Fantasy, Jugendbuch (ab 11 Jahre)

gelesen: Dezember/Januar 2016/7 als Rezensionsexemplar



Klappentext

»Verrate es niemandem« Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …


Meine Meinung

Idee
Bei der Blackthorn-Reihe handelt es sich um ein Debüt von Kevin Sands, der Physik studiert hat und ich finde, das merkt man auch an dem Buch deutlich, denn es geht auf verständliche Weise um verschiedene Elemente, die für einen Apotheker und Alchemisten äußerst wichtig sind. Christopher hatte nämlich das Glück, als Waisenkind von Meister Benedict Blackthorn als Lehrling in seiner Apotheke aufgenommen zu werden. Seit drei Jahren ist der nun in der Lehre und kann mittlerweile so allerlei alleine anstellen, was ihm auch manchmal Ärger einbringt.
Umsetzung
Besonders im ersten Teil des Buches lernt man Christopher und seinen Meister Benedict Blackthorn näher kennen. Benedict Blackthorn ist zu Christophers Ersatzvater geworden. Er ist gleichzeitig ein guter, aber auch für die Ausrutscher eines Jungen in seiner Pubertät Verständnis zeigender Lehrer. Mich würde wirklich interessieren, wie der Innenraum der Apotheke aussieht, ausgestattet mit Krügen voller Kräuter, Mineralien und weiteren Zutaten. Während der kurzen Einführung in das bisherige Leben von Christopher lernt man auch seinen Freund Tom, den Sohn eines Bäckers, kennen, der mit Christopher durch Dick und Dünn geht. Er erweist sich während der ganzen Geschichte als wahrhaft treuer Freund, auf den man sich immer verlassen kann. Über alles Weitere möchte ich nicht so viel verraten, außer dass es wirklich spannend wird. Allein beim Rätselraten muss ich einen kleinen Abstrich machen, denn ich habe es nicht so empfunden, als könnte man als Leser wirklich mitraten.
Bewertung
Insgesamt hat mir der Auftakt der Blackthorn-Reihe aber trotzdem wirklich gut gefallen. Auf jeden Fall sehr gelungen für einen Debütroman! Ich sehe aber noch Potential für die Fortsetzung, weshalb es noch nicht die Maximalpunktzahl gibt.
Meine Bewertung:
4+/5 ♥♥♥♥

Die Reihe

  1. Das Vermächtnis des Alchemisten
  2. Die schwarze Gefahr (09.06.2017)

Wir dürfen also noch etwas auf den nächsten Band warten, aber ich freue mich schon auf die Forsetzung!


Vielen Dank an dtv für das Rezensionsexemplar!