Uni-Backpack #04 | Software


Wie versprochen, stelle ich euch heute noch die Software vor, die ich in den Vorlesungen und zuhause für die Uni nutze.


Dropbox

kostenlos. Das wichtigste Programm ist wohl die Dropbox, da ich an mehreren Geräten arbeite. In der Uni mit Laptop und Smartphone und zuhause am PC. Da es richtig nervig sein kann, ständig die Dokumente per Hand zu synchronisieren oder über einen USB Stick alles von A nach B zu kopieren, ist Dropbox (oder jeder andere Cloud-Dienst) die perfekte Lösung. Dort erhaltet ihr eine gewisse Menge an Speicherplatz auf einem Server, auf den ihr von überall zugreifen könnt. Den Dropbox-Order seht ihr dann als ganz normalen Order auf eurem PC und könnt wie gewohnt Dokumente speichern oder löschen. Die Synchronisation erfolgt automatisch, wenn ihr eine Internetverbindung habt. Kostenlos erhält man dabei 2 GB, die für ein paar Vorlesungsfolien und Dokumente auf jeden Fall ausreichen sollten. Über eine Aktion von HTC habe ich momentan für ein paar Monate sogar noch extra Speicherplatz, sodass ich auf 26,75 GB komme, von denen ich momentan ein Drittel nutze. Wenn die Aktion ausläuft, bleiben mir noch ca. 3 GB übrig, dann werde ich mich wohl ein bisschen mehr beschränken müssen.

Besonders praktisch wird die Dropbox auch dann, wenn man in einem Team oder einer Gruppe arbeitet. Einzelne Ordner kann man mit anderen Dropbox-Nutzern teilen. Mein Freund und ich organisieren so unsere gemeinsamen Dateien. In einem Modul machen wir gerade ein Programmierprojekt und unsere Projektdateien verwalten wir auch über die Dropbox. Ziemlich praktisch :)


Libre Office

kostenlos. Formelsammlungen schreibe ich mit Libre Office, weil es kostenlos ist und einen (meiner Meinung nach) richtig guten Formeleditor besitzt. Früher habe ich mit Open Office gearbeitet, aber das ist mir bei großen Dokumenten mit hunderten von Formeln und Bildern irgendwann andauernd abgestürzt. An das Schreiben von Formeln muss man sich erstmal gewöhnen und es lohnt sich auf jeden Fall, auswendig zu lernen, welchen "Code" ein Integral, eine Summe oder ein Bruch hat, aber wenn man erstmal eingearbeitet ist, geht es super schnell.

Snipping Tool

kostenlos. Snipping Tool ist ein Programm, dass auf Windows standardmäßig installiert ist. Ich nutze es, um gezielt Bilder aus Folien auszuschneiden, um sie z.B. in meine Formelsammlung zu übertragen. So ähnlich wie Screenshots, nur besser.

Photoshop

ältere Version kostenlos. Meine Bilder für Formelsammlungen und für den Blog bearbeite ich mit Photoshop Elements 8. Ich habe es vor, ich glaube, 6 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und benutze es seitdem fast täglich. Natürlich gibt es noch andere, bessere Versionen, aber für das, was ich benötige, reicht es vollkommen aus. Wer sich Photoshop nicht leisten will oder kann, kann auf Gimp setzen oder die alte CS2 Version kostenlos und legal hierüber beziehen. Man muss sich einfach nur bei Adobe mit seiner Email-Adresse registrieren.


PDF Annotator

Kaufversion. Zum Bearbeiten von Folien und zum Mitschreiben am Laptop habe ich mir im Sommer die Studentenversion von PDF Annotator gekauft, da es meiner Meinung nach keine gute kostenlose Alternative gibt. Zusammen mit dem Tablet von Wacom kann ich so richtig gut in Vorlesungen direkt digital mitschreiben, Texte markieren usw. Ehrlich gesagt gebe ich gern ungern Geld für Software aus, aber in dem Fall war es mir das einfach wert.

Microsoft Dreamspark

Falls eure Uni bei Microsoft Dreamspark mitmacht, habt ihr dort die Möglichkeit, Entwickler-Software kostenlos zu erhalten.

Windows 

Ich arbeite momentan auf meinem Laptop und meinem PC mit Windows 8, da ich es schnell und effizient finde. Man muss sich nur einmal kurz einarbeiten und sich ansehen, wo man die wichtigsten Funktionen findet, aber dazu sind die meisten Leute nicht bereit, weshalb es so in Verruf geraten ist. Wenn ihr einen technischen Studiengang studiert, solltet ihr darauf achten, welche Software ihr benötigt und ob es die für euer Wunsch-Betriebssystem auch gibt.


So, das war die Übersicht über die Software :) Für meinen Studiengang benutze ich natürlich auch noch andere Software, wie z.B. Notepad++ und eclipse, die aber für die Allgemeinheit wohl  nicht so interessant sind. Welche Software benutzt ihr? Habt ihr euch für die Uni extra welche gekauft?

Aktuelle Abenbeschäftigung...

... allein auf der Couch sitzen, Pralinen essen & Germany's next Topmodel sehen. Feierabend!

Uni-Backpack #03 | Essentials für die Vorlesung

Hey,
heute möchte ich euch endlich nach so langer Zeit zeigen, was ich in der Vorlesung benutze. Die Abstimmung hat gezeigt, dass das die meisten von euch interessiert, also kommt hier der erste Post dazu! Aufgeteilt habe ich das ganze in Hard- und Software, weshalb ich euch heute erstmal zeige, was ich so alles an Geräten habe.

Laptop

Vor eineinhalb Jahren habe ich mir zum Start der Uni einen Laptop gekauft. Mir war besonders wichtig, dass er sehr leicht ist und der Akku lange hält. Entschieden habe ich mich damals für einen Sony Vaio Pro 13 mit Touchscreen und Zusatzakku (für ingesamt bis zu 18 Stunden Laufzeit), 8 GB RAM, 124 GB SSD und einen i7 + 4 Jahre Garantie (gab's für einen Cent als Angebot dazu). Das Ultrabook wiegt nur leicht 1000g und wird nicht mehr verkauft. Aus gutem Grund, muss ich sagen, da ich mit dem Teil nur Ärger habe. In einer Woche werde ich ihn das dritte Mal in Reparatur geben und wenn ich dann immer noch die gleichen Probleme habe, fordere ich mein Geld zurück. Wäre das Problem mit dem Bildschirm nicht (das Vaio-Logo drückt sich nämlich in Form von weißen Flecken durch), wäre es echt der perfekte Laptop für einen technischen Studiengang. Leicht, leistungsstark, was will man mehr? Aber naja. Der nächste wird wahrscheinlich ein Lenovo mit Stifteingabe, wenn es so weit ist.

Falls ihr euch selbst überlegt, einen Laptop zu kaufen, solltet ihr auf folgende Sachen achten

  • Gewicht. Das ist eine Angabe, auf die ihr in jedem Fall achten solltet. Der Sony Vaio hat mit zu den leichtesten Laptops gezählt. Falls ihr es noch leichter haben wollt und euch Funktionalität und Performance nicht so wichtig sind, könnt ihr auch ein Tablet in Betracht ziehen. Mehr als 1.5 kg sollten es aber in jedem Fall nicht sein.
  • Leistung. Man benötigt nicht für jeden Studiengang einen High-End-Laptop. Es ist aber etwas anderes, wenn man auf dem Laptop auch programmieren muss oder nur Folien anschaut und ein paar Dokumente schreibt. Genau das gleiche ist es mit dem Speicherplatz. Ich habe bewusst weniger genommen, dafür aber eine schnelle SSD, da ich auf dem Laptop nicht viele Fotos und Filme speichern wollte, sondern hauptsächlich effektiv arbeiten wollte. Der wenige Speicherplatz hält mich übrigens auch davon ab, zu viele Spiele zu installieren und ihn mit unnötigem Kram zuzumüllen (und so war es auch günstiger).
  • Kompatibilität. Müsst ihr für euer Fach eine bestimmte Software verwenden? Gibt es die Software auch für euer Betriebssystem (wichtig z.B. bei Apple-Produkten) und wie viel kosten die? Produkte für Windows gibt es z.B. öfter mal so als die für Macs.
  • Zubehör. Welches Zubehör benötigt ihr noch? Wie viel wiegt das und wie viel kostet das? Ich habe für meinen Laptop noch eine Hülle, eine Funkmaus, einen Adapter für einen LAN-Anschluss und einen Adapter für mein Headset mit Mikro gekauft. Zudem noch ein Pad, das ich euch unten zeige. Eventuell benötigt ihr noch ein externes Laufwerk.





Tablet

Offiziell heißt es "Stifttablet". Im Sommer habe ich mir über ein Angebot von Amazon einen Wacom Inutos S Pen mit Radierer für um die 60€ angeschafft. Das ist ein kleines Tablet, das man an seinen Laptop oder PC anschließen kann, um so eine Stifteingabe zu haben. Außerdem eignet es sich als größeres Touch-Feld (also für die Hand). Ich und mein Freund nutzen es, um damit in Vorlesungen auf den Folien am PC mit zu schreiben, denn sobald es an Formeln oder schnelle Markierungen geht, versagt man mit den Fingern auf dem Touchscreen oder mit der Tastatur. Außerdem bin ich kein Freund von Papierchaos^^ Der Stift hat sogar schon ein Wasserbad heil überstanden, wobei ich das niemandem empfehlen kann und das Tablet hat mittlerweile einen langen Kratzer (aus eigener Unachtsamkeit im Umgang mit Collegeblöcken, das Bild ist vom Sommer), aber es funktioniert und leistet seinen Dienst.

Heutzutage werden zum Glück die meisten Vorlesungen mit digitalen Folien gehalten und wenn ein Professor die mal nicht bereit stellen will, dann wird eben das Skript von Studenten eingescannt. Hab ich alles schon erlebt.

Das Tablet ist eine echte Alternative, wenn der eigene Laptop sich zur Stifteingabe nicht eignet. Das Schreiben damit ist erstmal ungewohnt, aber mittlerweile habe ich es so ziemlich raus, sodass es sogar noch schön und lesbar aussieht. Wie genau, das zeige ich euch im Software-Part. Außerdem ist es gut, nicht ständig mit der Maus zu arbeiten, da die Haltung der Hand mit dem Stift viel natürlicher ist.




Smartphone

Äh ja, das sollte während Vorlesungen lieber in eurer Tasche bleiben, denn ich lasse mich nur zu gerne davon ablenken. Trotzdem halte ich ein Smartphone für essentiell, da man so mit anderen in Kontakt bleiben kann, Noten mal schnell nachgucken oder zur Not noch Übungen runterladen kann. Außerdem muss man sich manchmal schnell zu Kursen anmelden, da sonst die besten Plätze weg sind und das geht unterwegs nun mal nicht ohne ein Handy. Deshalb habe ich mir zum Studienbeginn von meinem ersten Gehalt ein besseres gekauft, mit dem ich auch mal unterwegs etwas googeln kann. Außerdem benutze ich es als e-Book-Reader-Ersatz :)


So, das war's. Vielen Dank an meinen Freund für die Bilder, die im Sommer während der Sommersemester-Klausurenphase entstanden sind, als ich noch keine Kamera hatte. Ich hoffe, der Post hat euch geholfen! Was benutzt ihr so in den Vorlesungen? Habt ihr auch besondere "Techniken"? :)

PS: Kann mir jemand einen Rucksack für die Uni inkl. Laptopfach empfehlen? Mein alter neuer Forvert, den ich mir im Herbst angeschafft hatte, ist kaputt und zurück geschickt. Der Reißverschluss ist hier die Schwachstelle gewesen. Kann ich keinem empfehlen! Also habt ihr einen Tipp für mich?