Erfahrungsbericht || Bewerbung & Auswahlwochenende | Stiftung des Deutschen Volkes

by - Sonntag, März 01, 2015


Ich dachte mir, dass ich einfach mal einen Erfahrungsbericht zum Auswahlwochenende der Stiftung des Deutschen Volkes schreibe. Bisher gibt es im Internet recht wenige und ich persönlich hätte es als sehr hilfreich empfunden, wenn es noch mehr gegeben hätte - also mache ich das jetzt!

Die Studienstiftung


Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist eines der größten und ältesten Begabtenförderungswerke in Deutschland, das unabhängig von politischen, religiösen und weltanschaulichen Vorgaben Stipendien vergibt. Aktuell werden ca. 12.000 Studierende und 2.000 Promovierende gefördert, wobei pro Jahr ca. 2.500 Studenten neu aufgenommen werden. Das Besondere ist außerdem, dass generell alle Studiengänge gefördert werden. Die Förderung besteht aus einer ideellen Förderung und einer finanziellen Förderung. Zur ideellen Förderung gehören z.B. Sommerakademien und wissenschaftliche Kollegs. Die finanzielle Förderung besteht aus einer Studienkostenpauschale (300€), die jeder Stipendiat erhält und eventuell einem Grundstipendium, das angelehnt an die Anforderungen des Bafögs vergeben wird und, anders als das Bafög, nicht zurück gezahlt werden muss. Ungefähr 60% der Stipendiaten erhalten dabei nur die Studienkostenpauschale.


Der Weg zum Auswahlwochenende

Seid ihr Abiturient und habt eine sehr gute Note im Abitur geschrieben, schlägt euch die Schulleitung normalerweise für eine Stiftung vor (Frist Mitte Juli). Diesen Weg gehen ein Großteil der Bewerber. Nach einem Vorschlag erhaltet ihr einen Brief mit dem Hinweis, dass ihr vorgeschlagen worden seid und der Bitte, einen Bewerbungsbogen und einen Lebenslauf (ausführlich & tabellarisch) mit verschiedenen Zeugnissen zurück zu senden. Macht ihr das, erhaltet ihr automatisch eine Einladung zur der Abiturientenauswahl.
Ein anderer Weg ist die Selbstbewerbung mit Auswahltest, bei dem der Anmeldeschluss im Januar liegt. Das geht allerdings nur für Studenten im 1. & 2. Semester. Nach dem Auswahltest werden die Testbesten ebenfalls zu einem Auswahlwochenende eingeladen.
Seid ihr Student, so könnt ihr vom Prüfungsamt oder von einem Hochschullehrer vorgeschlagen werden. Vom Prüfungsamt werdet ihr normalerweise vorgeschlagen, wenn ihr zu den 2% der Besten eures Jahrgangs gehört. Das ist z.B. bei Medizinern der Fall, die ihr Physikum mit 1,0 bestanden haben.

Ich wurde durch einen meiner Professoren im Ende des 2. Semesters/Anfang des 3. Semesters vorgeschlagen, nachdem ich ihn persönlich gefragt habe. Ich kann jedem nur raten, sich einfach zu trauen. Wenn du davon überzeugt bist, dass du den Anforderungen der Studienstiftung entsprichst, trau dich und frage. Versuchen kostet nichts.

Das Auswahlwochenende

Es gibt meines Wissens nach verschiedene Auswahlwochenenden (pro Jahr über 150), ich kann euch etwas zu der Auswahl für Abiturienten und der Hochschulauswahl erzählen. Die Auswahl für Abiturienten findet, logischerweise, dann statt, wenn ihr nach dem Abitur durch eure Schule vorgeschlagen worden seid, also meistens ist man dann schon im ersten Semester. In die Hochschulauswahl kommt man, wenn man durch das Prüfungsamt oder einen Hochschullehrer vorgeschlagen wurde. Typischerweise ist das so im 3-6. Semester.

Zuerst werde ich ausführlich von der Hochschulauswahl berichten, weil ich dort vor zwei Wochen war und danach werde ich noch kurz etwas zur Auswahl der Abiturienten sagen. Beide Auswahlwochenenden laufen im Allgemeinen sehr ähnlich ab und unterscheiden sich nur in Details.

Kommissionsmitglieder

Die Kommissionsmitglieder sind unabhängige Alumni oder Promotionsstipendiaten, die ehrenamtlich an den Auswahlseminaren teilnehmen. Sie sind an jedem Auswahlseminar unterschiedlich. Meistens sind sie fachlich ein Querschnitt aus allen Richtungen, da auch die Kandidaten sehr unterschiedliche Fächer studieren.

Gespräche

Bei dem Auswahlwochenende führt man zwei Einzelgespräche zu je 40min mit Kommissionsmitgliedern, wobei eines davon fachnah und das andere fachfremd ist. Bei dem fachnahen Gespräch geht es besonders um das Studium. Es wird zwar gesagt, dass keine fachlichen Fragen gestellt werden, denn die fachliche Eignung sei bei guten Noten ja unumstritten, allerdings habe ich von anderen aus meiner Gruppe gehört, dass ihnen auch fachliche Fragen gestellt wurden. Das ist mir nicht passiert. Ich wurde vor allem gefragt, was ich später mal machen möchte, etwas zur aktuellen Entwicklung usw. Im fachfremden Gespräch ging es vor allem um meinen Lebenslauf und den Bewerbungsbogen, den man vorher eingeschickt hat. Den solltet ihr wirklich in- und auswendig können! Ihr solltet wissen, von wann bis wann ihr in welcher AG oder auf welchem Schüleraustausch wart, was ihr in eurer Freizeit macht und wie ihr euch genau ehrenamtlich engagiert. Ich habe mir die ganzen Unterlagen vorher nochmal ausgedruckt und durchgelesen, weil ich Angst hatte, irgendetwas zu vergessen, wenn ich aufgeregt bin.
Ich wurde nach einer AG gefragt, an der ich in der Schule teilgenommen habe und nach meinen Nebenjobs. Außerdem ging es um meine Hobbies und meine Arbeit in der Fachschaft.

Tipps für die Einzelgespräche
Ich möchte euch noch ein paar Tipps geben, die euch vielleicht helfen könnten.

  • vorher regelmäßig Zeitung lesen (das sollte man eh machen)
  • sich selbst googeln und unpassende Einträge entfernen (falls sie mit einem zusammen hängen)
  • auf die öffentlich sichtbaren Dinge in sozialen Netzwerken achten (andere wurden in facebook mit "unpassenden" Fotos gefunden; das machen zum Teil auch Arbeitgeber)
  • sich nicht verstellen oder besser darstellen als man ist
  • zugeben, wenn man etwas nicht weiß anstatt zu raten
  • nicht zu sehr von sich selbst überzeugt sein
  • Gründe überlegen - Warum engagiere ich mich dort? Warum studiere ich das? Was möchte ich später machen?
Außerdem gibt es noch Gruppendiskussionen. Zusammen mit vier anderen Kandidaten, die bunt gemischt von verschiedenen Fachrichtungen kommen können, bildet man eine Gruppe. Immer einer hält bei einem Termin ein Referat über ein selbst ausgewähltes Thema, das maximal 10 min lang sein darf. Danach wird 20 min in der Gruppe diskutiert und es wird erwartet, dass der Vortragende die Rolle des Moderators übernimmt. Das Kommissionsmitglied, das für jede Gruppendiskussion gleich ist, hält sich dabei im Hintergrund und beobachtet lediglich.

Tipps für das Referat
  • Karteikarten schreiben, Referat sicher vortragen können ohne abzulesen
  • selbstsicher stehen
  • langsam sprechen
  • auf die Zeit achten (Armbanduhr mitnehmen!)
  • Thema; verständlich für fachfremde, ein Thema mit Diskussionspotential
  • am Ende einen Abschluss machen und das wichtigste zusammenfassen
  • Fragen für die Diskussion schon im Vorhinein überlegen
Schiebt das Referat zuhause nicht auf. Man gerät in Gefahr, das Referat erst wenige Tage vorher zu machen, weil man immer etwas anderes zu tun hat. Nehmt euch die Zeit und überlegt euch ein gutes Thema, recherchiert dazu und übt es zuhause vor anderen! Besonders die Zeit von 10min kann bei umfangreichen Themen schnell knapp werden und die dürft ihr nicht überschreiten, denn sonst wird euer Referat evtl. durch das Kommissionsmitglied beendet. Mein Referat hatte das Thema "Die Gefahren eines Überwachungsstaats", wir haben aber auch über Neuro-Enhancement, die Patentierung von Medikamenten, multiresistente Keime und den Weg zur Unsterblichkeit diskutiert, da drei meiner anderen Gruppenmitglieder Medizin/Chemie studiert haben. Man muss sich also schnell auf andere Themen einstellen und gute Argumente finden.

Tipps für die Diskussion
  • Zettel & Stift dabei haben, um bei den Referaten der anderen mitzuschreiben
  • in der Diskussion Aspekte des Vortrags aufgreifen
  • Lösungsansätze zum evtl. genannten Problem überlegen
  • niemanden unterbrechen oder anderen reinreden
  • Meinungen gut begründen
  • als Moderator darauf achten, dass man alle zu Wort kommen lässt und kurz vor Ende der Zeit eine kleine Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse machen
Bei der Diskussion, so war mein Eindruck, wird vor allem darauf geachtet, ob ihr auf Argumente anderer Gruppenteilnehmer eingeht und ob ihr eure Meinung vertreten und mit Gründen belegen könnt.

Zeitplan

Einen beispielhafter Zeitplan habe ich mal aufgeschrieben. Natürlich nimmt man nicht an allen Einzelgesprächen teil, da man ja nur zwei hat. Bei mir lag eins samstags und das andere sonntags.

Samstag

bis 12:00 Anreise der Kandidaten
12:00-13:00 Mittagessen
13:00-13:30 Begrüßung im Plenum
13:30-14:00 Gruppendiskussion
14:00-14:10 Pause
14:10-15:30 Einzelgespräche, zwei Runden zu je 40min
15:30-16:00 Gruppendiskussion
16:00-16:20 Pause mit Kaffee und Kuchen
16:20-17:40 Einzelgespräche, zwei Runden zu je 40min
17:40-18:10 Gruppendiskussion
18:10-19.10 Abendessen
19:10-19:50 Einzelgespräche, eine Runde
19:50-20:20 Gruppendiskussion
20:30-21:00 Informationsveranstaltung (freiwillig)

Sonntag

7:30-8:30 Frühstück
8:30-10:30 Einzelgespräche, drei Runden je 40min
10:30-10:50 Pause mit Kaffee
10:50-12:10 Einzelgespräche, zwei Runden je 40min
12:10-12:40 Gruppendiskussion
12:40-13:40 Mittagessen

Das erste was ich sagen kann: Es ist anstrengend. Richtig anstrengend. Das Auswahlseminar liegt zwar ungefähr in der Nähe des Hochschulortes, oft hat man aber trotzdem eine Anreise von mehreren Stunden. Ich bin z.B. an dem Samstag um 5:00 aufgestanden und hatte eine lange Fahrt. Wenn man dann noch den ganzen Nachmittag Gespräche führt, diskutiert und vorträgt, kann das ziemlich anstrengend werden. Ich hatte jedenfalls nachmittags (16:00) schon mit richtig starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Das Seminar ist also auch ein Test eures Durchhaltevermögens.

Bei der Begrüßung erhält man eine kurze Einführung darin, welche Kandidaten die Stiftung sucht und die Kommissionsmitglieder stellen sich kurz vor. In den Informationsveranstaltung abends wurde über das Angebot der Studienstiftung, insbesondere über das ideelle gesprochen und es wurde die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Diese Veranstaltung ist aber keine Pflicht gewesen.

Statistiken

Ich mag Statistiken, deswegen noch ein paar Zahlen aus dem Jahresbericht von 2013 (Quelle):

  • Teilnehmer am Verfahren: 9.126, davon erhielten 2.574 eine Förderzusage (28.2%)
  • Vorgeschlagen von Schulen: 5.212, davon erhielten 1.307 eine Förderzusage (25.1%)
  •  insgesamt haben 762 an den Auswahltests teilgenommen; "Testbeste": 291, davon erhielten 60 eine Förderzusage (60%)
  • Geförderte: 11.195 Studierende und 1.273 Promovierende
  • 46.5% der Geförderten sind Frauen 
  • die meistgeförderten Fächer sind: Rechts-/Wirtschafts- & Sozialwissenschaften (23,2%), Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (21.2%), Mathematik/Naturwissenschaften (20.4%), Sprach- & Kulturwissenschaften (inkl. Theologie und Psychologie, 18.4%), Ingenieurwissenschaften (11.1%)

Die Abiturientenauswahl

Die Abiturientenauswahl geht von Freitagabend bis Sonntagmittag, was aber nicht heißt, dass es weniger Gespräche gibt. Die Gespräche gehen samstags bei der Hochschulauswahl einfach nur länger in den Abend hinein.

Auch bei den Gesprächen gibt es einen kleinen Unterschied. Während man bei der Hochschulauswahl ein fachnahes und ein fachfremdes Gespräch hat, gibt es bei der Abiturientenauswahl diese Unterscheidung nicht. Mit wem ihr das Gespräch führt, ist vollkommen zufällig und nicht speziell auf euer Fach abgestimmt. Auch gibt es hier wahrscheinlich gar keine fachlichen Fragen, sondern es dreht sich alles um euren Lebenslauf. Auch auf Fragen zu dem Namensgeber eurer Schule solltet ihr euch vorbereitet haben, denn danach wird ganz besonders gerne gefragt.

Abschluss

Abschließend kann ich nur sagen, dass das Auswahlseminar eine lohnenswerte Erfahrung ist, unabhängig davon, ob man aufgenommen wird oder nicht. Man lernt an einem Wochenende unglaublich viele und interessante Menschen kennen und kann sich dadurch mit anderen Studenten, auch aus anderen Fachrichtungen, austauschen. Ich fand es z.B. sehr interessant, mehr über den Medizin-Studiengang zu erfahren oder darüber, wie es an anderen Unis läuft.

Auch kann man rein gar nichts über das eigene Gefühl sagen. Man kann mit einem super guten Gefühl nach Hause fahren und abgelehnt worden sein oder sich total unsicher sein und aufgenommen worden sein. Aus dem, was ich erfahren habe, sucht die Studienstiftung nicht den perfekten Studenten, sondern Leute, die sich vor allem ehrenamtlich engagieren oder es schwer hatten und trotzdem sehr gute Leistungen bringen.

Mein großer Umschlag, der die Aufnahme in die Studienstiftung bedeutet, lag am Donnerstag bei mir im Briefkasten. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Ich hoffe, ich konnte manchen mit meinem Erfahrungsbericht helfen. Für eure Fragen und Erfahrungen bin ich gerne offen!

Hinweis: Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der oben gemachten Angaben. Der Großteil davon beruht auf meiner persönlichen und individuellen Erfahrung.

Weiterführende Links

Darüber hinaus gibt es ein BeSte Forum zum Austausch von Bewerbern. Interessant waren auch die Artikel aus der FAZ und der Zeit Online.

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10 Kommentare

  1. wow! Gratulation!!
    Ich habe auch vor mich für die Studienstiftung zu bewerben und finde deinen Post super hilfreich!
    liebe Grüße
    Christina

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  2. Ich hätte noch eine Frage zum Referat: Hast du die Karteikarten während des Vortrags auch benutzt, oder hast du sie dir nur zum Üben gemacht? Sollte man lieber ohne Karteikarten vortragen?
    Danke für deine Erfahrung, sehr hilfreich :)

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    1. Ich habe die Karteikarten auch beim Referat benutzt, aber weil ich den Vortrag vorher öfters geübt habe, habe ich sie nur als kleine Gedächtnisstütze gebraucht. Ich denke, Karteikarten sind nicht schlimm, solange man nicht alles ablesen muss :) Wir hatten uns übrigens mit ein paar Leuten am Vorabend schon getroffen und uns gegenseitig unsere Referate gehalten und Feedback gegeben, das war sehr hilfreich.
      Ich wünsche dir viel Erfolg!

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    2. Vielen Dank für deine Antwort! Eine letzte Frage hätte ich noch: Man soll ja eine Diskussion moderieren. Verstehe ich das richtig, dass man also selbst nicht mitdiskutiert, sondern nur die Diskussion steuert und gegebenenfalls Fragen einwirft?

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    3. Genau, während der Diskussion zu deinem eigenen Thema bist du nur Leiter der Diskussion und nicht selbst an der Diskussion aktiv beteiligt. Es geht eher darum, dass die Diskussion nicht ins Stocken gerät und moderiert wird. Gut ist es, eine Streitfrage oder ein Zitat an den Anfang zu stellen und zwischendurch Fragen zu stellen und die Meinungen der anderen einzuholen.

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  3. Hallo! Ich hätte auch noch eine Frage zu dem Referat. Ich wollte über ein Thema aus meiner Freizeit referieren, also über eine christliche Chorgemeinschaft. Ist das auch möglich oder eher nicht? Da es um ein eigenes Interessengebiet gehen soll, dachte ich, dass das auch möglich sein könnte.

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    1. Hallo Rosa. Was wäre denn bei dem Thema der Aufhänger oder die Streitfrage?

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    2. Ich hätte mir als Diskussionsthema vorstellen können, ob christliche Chöre noch zeitgemäß sind, wenn man auch Pop-Songs singt und ob es für die Bildung von Kindern wichtig oder von Vorteil ist, in einer Familie von Vereinen aufzuwachsen, in dem Fall also drei verschiedenen Chören aus verschiedenen Altersgruppen.

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    3. Bei dem Thema könnte es aber auch schnell dahin ausufern, ob das Christentum an sich überhaupt noch zeitgemäß ist. Die Studienstiftung ist ja eine unabhängige Stiftung und keine kirchliche Stiftung, weshalb du da auch auf 'Gegenwind' von anderen Bewerbern stoßen könntest, der dich unvorbereitet treffen kann. Nichts ist unangenehmer als ohne Argumente dazustehen.

      Da ich mal davon ausgehe, dass du christlichen Chören (oder dem Christentum) positiv gegenüber stehst, würde ich eher ein Thema nehmen, das du kritisierst und bei dem du im Vorhinein Kritikpunkte sammeln und Argumente dafür und dagegen finden kannst. In dem Punkt könntest du zum Beispiel Religionsunterricht an Schulen oder das Arbeitsrecht kirchlicher Einrichtungen mit der Zwangskonfessionalisierung (Loyalitätspflicht) nehmen und welche Nachteile sich daraus ergeben bzw. zu welcher Diskriminierung das führt.

      Oder du wählst einen ganz anderen Weg, da religöse Themen sehr heikel sind, denn es wird schwer, für irgendetwas sachlich oder wissenschaftlich zu argumentieren, das sich jeglicher rationalen Beweisführung entziehen möchte. An der Stelle wäre dann ein wissenschaftliches, politisches oder gesellschaftliches Thema besser, auch wenn es nichts mit deiner Freizeit zu tun hat.

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