Tipps für die Uni | Teil 9 - Lerntipps



Hey ihr Lieben! Da wir uns gerade mitten im Semester befinden, kommen hier meine Tipps zum Lernen während der Vorlesungszeit. Ich teile das deswegen auf, da diese Zeit sich essentiell von der Klausurenzeit unterscheidet und man ganz anders an die Themen ran gehen muss.

Während der Vorlesungszeit muss man fünfzehn Wochen lang alles geben, durchpowern, durchhalten. Ausdauer ist da das Wichtigste. Innerhalb dieser Zeit wird man von unendlich viel Stoff geflutet, praktisch jeden Tag wird einem etwas neues und meist noch recht kompliziertes präsentiert, das man dann möglichst sofort noch verstehen und verinnerlicht haben sollte. Und genau das ist der Punkt. In dieser Zeit ist es wichtig am Ball zu bleiben. Wer den Anschluss verliert, versteht das, was darauf aufbaut, nicht mehr. Das macht Druck. Deshalb empfinde ich zum Beispiel die Zeit momentan als genauso stressig wie die Klausurenphase, nur dass man momentan mehr Abwechslung hat, was die Themen betrifft, da man nicht mehrere Tage am Stück das gleiche Fache lernt.

Meine Tipps:


  • Vorlesungen. Geht in die Vorlesungen, außer in Ausnahmefällen. Wie ich schon oft erzählt habe, müsst ihr da für euch den richtigen Weg finden. Ich gehe mittlerweile das dritte Semester nicht in Mathe und habe trotzdem in diesem Modul sehr gute bis gute Noten, weil ich die Vorlesungen nacharbeite und die Übungen mache. In meinem Fall vermittelt der Professor einfach nichts, was über die Aufzeichnungen, die er online stellt, hinaus gehen. Also gehe ich zeitgleich zu einer anderen Veranstaltung. ABER: Im Normalfall ist es SUPER WICHTIG ist, dass ihr in den Vorlesungen aufpasst und mit schreibt. Dabei rede ich nicht von Romanen, sondern Notizen. Am Besten habt ihr die Folien, die oft schon vorher online gestellt werden, ausgedruckt oder auf eurem Laptop/Tablet dabei und macht euch auf einem Collegeblock oder einem digitalen Gerät Notizen. Dabei liegt es an euch zu entscheiden, welche Aussagen des Profs ihr noch gebrauchen könnt und was ihr anhand der Folie selbst "erkennen" könnt. Die Folien sind nämlich nur Anhaltspunkte, eine Übersicht, und enthalten meist keine Erklärungen und oft hat man während des Semesters keine Zeit, nochmal in Büchern nachzulesen. Bei den Notizen dürft ihr wie gesagt auch gerne mit Farben und Markern arbeiten, dann macht es auch immer mehr Spaß. Ich mache mittlerweile in jedem Fach auf meinem Laptop Notizen. Wie genau ich das mache, werde ich euch noch vorstellen :) Die Vorlesungen solltet ihr dann idealerweise nacharbeiten, indem ihr die Folien zusammen mit euren Notizen durchgeht und wirklich für euch selbst nach vollzieht, was auf der Folie gerade passiert. Oft findet man dann auch noch Fehler des Profs, was einem zeigt, dass man das Thema verstanden hat. Das Nacharbeiten ist so wichtig, weil man in der Vorlesung kaum Zeit hat, dem Redefluss des Profs zu folgen und das Ganze noch zu verstehen.

  • Übungen. Normalerweise gibt es, jedenfalls in naturwissenschaftlichen Fächern, zu jeder Vorlesung auch eine Übung. In manchen kann man sogar durch Abgabe einer Hausübung einen Bonus für die Klausur sammeln. MACHT DAS AUF JEDEN FALL! Die Übungen muss man sowieso machen, um das Thema zu verstehen. Den Bonus kann man also dann gerade mal mitnehmen. Meistens habe ich bei den Übungen auch erst einen Aha-Effekt, weil man in denen die ganze Theorie anwendet und Professoren die Angewohnheit haben, Einfaches kompliziert auszudrücken. Übungen werden oft von älteren Studierenden geleitet. Die haben also das alles schon mal gelernt und bestanden, wissen also (meistens) worum es geht und können noch Tipps für die Klausur geben. Hier ist auch wichtig, dass ihr Übungen, die ihr innerhalb der Übungsstunde nicht schafft, noch zu Ende macht und euch selbst mithilfe der Lösungen kontrolliert. Oft sind die Übungen auch eine gute Vorbereitung auf die Klausur. Wichtig ist auch, sich seine Fehler aufzuschreiben. Am Besten mit einem roten Stift und einem großen Achtung. Wenn ihr dann später in der Klausurenphase nochmal durch eure Unterlagen geht, seht ihr sofort, welche Fehler ihr schon mal gemacht habt und deshalb vermeiden müsst.

  • Prokrastination vermeiden. Zu Deutsch: Nicht aufschieben, denn sobald man eine Aufgabe schiebt, kommt man nicht hinterher. Während der Vorlesungsphase kommt immer mehr hinzu, oft bleibt einem noch nicht mal Zeit zum Durchatmen, deshalb ist es super wichtig, dass ihr Aufgaben sofort oder innerhalb einer Woche erledigt. Ich benutze dazu einen kleinen DIN A5 Block, in dem ich mir für jede Woche meine To-do's aufschreibe. Jeden Tag wird die Liste dann ergänzt, wenn eine neue Aufgabe hinzu kommt. Bei mir füllt das meistens am Ende der Woche eine ganze Seite. Dann versuche ich alle Aufgaben bis zum Beginn der neuen Woche abzuarbeiten. Da kommen dann auch Dinge rein, die ich sonst noch erledigen muss, wie z.B. putzen. Hinter jede Aufgabe notiere ich mir dann den Tag, an dem die Aufgabe erledigt werden sollte. Wenn ich dann eine Aufgabe erledigt habe, streiche ich sie durch. Ich finde immer, dass es richtig gut tut, zu sehen, wie viel man noch tun muss und vor allem wie viel man schon geschafft hat. Wenn mir alles zu viel wird, organisiere ich meine Aufgaben noch weiter: Wichtige Aufgaben, die möglichst heute erledigt werden sollten, erhalten einen roten Kreis, weniger wichtige einen orangen und unwichtige (= kann noch länger warten) einen grünen. Dann man zusätzlich noch aufschreiben, wie viel Zeit man für diese Aufgabe einplant. Eine Gruppenübung sollte z.B. in 90 min erledigt sein, eine Hausübung in 120 min. Saugen kann man dagegen in 15 min erledigen. Das hilft euch, eine Übersicht zu bekommen, was ihr wie schnell und in welcher Zeit erledigen könnt. "Kleinere" Aufgaben, die nicht so lange dauern, kann man dann direkt erledigen, um die Liste etwas zu verkleinern und für große Aufgaben kann man einen ganzen Nachmittag direkt einplanen. Wichtig ist nur, dass ihr die To-do-Listen der letzten Wochen noch weiter abarbeitet und so Aufgaben erledigt, die liegen geblieben sind. So eine To-do Liste könnt ihr natürlich nicht nur für eine Woche, sondern auch für die Winterpause oder längere Perioden anlegen. Da kommen dann eher allgemeinere Aufgaben drauf, die irgendwann mal erledigt werden müssen wie z.B. "Weihnachtsgeschenk für Mama kaufen" oder "Fotos sortieren".


  • Zeitmanagement. Da wir gerade bei dem Thema sind: Plant eure Woche. Ich benutze dafür einen Studentenkalender, der relativ schlicht ist. Ich brauche einfach etwas in der Hand, etwas, in das ich rein schreiben kann. Eine Kalender-App auf meinem Smartphone wäre zum Beispiel für mich nicht das Richtige, während andere damit besser klar kommen. Aber zurück zum Kalender: Dort trage ich meine Termine ein: Wann muss ich arbeiten? Sport, Sitzungen, wichtige Abgabetermine oder Privates. Je nach Kategorie markiere ich es dann noch in anderen Farben. Hier kann man auch gut Vorlesungen eintragen, die nicht jede Woche statt finden, sondern z.B. zweiwöchentlich, damit man auch an die denkt. Ich liebe die Übersicht über eine Woche. In Bleistift schreibe ich unten in die Notiz-Box, was ich an dem Tag so alles erledigen will. Wenn ich es nicht schaffe, radiere ich es einfach wieder weg. So vermeide ich, dass mein Kalender am Ende vollgeschrieben ist mit Dingen, die ich erledigen muss. Dazu ist ja meine To-do-Liste da. Für mich ist das wichtig, da ich das Gefühl habe, vor Aufgaben erdrückt zu werden, wenn mein Kalender richtig voll ist. Das habe ich letztes Jahr gemacht und das war gar nicht gut. In der Monatsübersicht trage ich dann nur Klausuren, Ausflüge usw. ein.


  • Stress ausgleichen. Stress lässt sich eigentlich nicht vermeiden, weshalb es an euch liegt, ihn auszugleichen. Das lässt sich am Besten mit Sport und Treffen mit Freunden machen. Aber dazu kommt noch mehr!

  • Material organisieren. Markiert neue Themen mit einem Zettelchen, fügt Klebestreifen für jede neue Übung ein, verschafft euch euren Überblick! Den Überblick zu behalten gibt Sicherheit.

  • Anschluss finden. Es kann immer mal passieren, dass man raus kommt, den Anschluss verliert. Dann ist es wichtig, bei einem neuen Thema wieder einzusteigen. Versucht genau diesen Einstieg zu schaffen, um nicht alles zu verpassen.

  • Spaß finden. Das ist ein schwieriger Punkt, den ich jetzt auch erst so richtig beobachten kann. Das Semester ist mittlerweile sieben Wochen alt und bis zur Winterpause ist es nicht mehr ganz so lange hin. Noch vier Wochen Durchhalten und ich kann wenigstens für ein paar Tage meine Freizeit genießen. Etwas, das ich jetzt ein Jahr lang nicht mehr hatte. Nach so viel Stress auf einem Dauerlevel ist es schwer, dem ganzen noch etwas abzugewinnen. Ich habe gemerkt, dass ich dieses Semester endlich am Ball geblieben bin, bis jetzt. Dass ich mehr verstehe, weil ich Vorlesungen nachgearbeitet und Übungen konsequent gemacht habe. Und wisst ihr, was passiert ist? Ich habe mittlerweile Spaß an den Übungen. Es ist interessant, zu lernen, wie das alles funktioniert. Ich habe mich mittlerweile auf Misserfolge eingestellt und verlange gar nicht mehr von mir, dass ich alles auf Anhieb kann. Ich lerne aus Fehlern. Ich schreibe mir auf, was ich falsch macht habe, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann. DAS ist Lernen. Fehler machen, sich verbessern, weitermachen. Und das macht mir mittlerweile Spaß. Klar, nicht alles ist super interessant und auch ich habe mal meine schlechten Tage, aber im Großen und Ganzen weiß ich wieder, warum ich dieses Fach studiere.


Ich hoffe, dass euch diese Tipps weiter helfen! In den nächsten Tagen wird mir bestimmt noch so viel einfallen, dass ich euch erzählen könnte, aber das kommt dann in einer der nächsten Teile. Jetzt wünsche ich euch erstmal eine gute Nacht (mittlerweile ist es 2:19 am schönen Samstagmorgen), ich geh schlafen!

Liebe Grüße!

Die anderen Teile


Teil 1 | Allgemeines
Teil 2 | Organisatorisches
Teil 3 | Ersties
Teil 4 | Wohnung & Finanzen
Teil 5 | Lernmaterialien
Teil 6 | Nach einer Klausur
Teil 7 | Richtig lernen
Teil 8 | Langeweile in Vorlesungen

|| Ohnmacht ||

Ohnmacht ist das Gefühlt von Hilflosigkeit und mangelnden Einflussmöglichkeiten im Verhältnis zu etwa den eigenen Wünschen, subjektiv angenommenen und objektiven Notwendigkeiten oder dem Überlebenwillen. Ohnmachtsgewfühle können mit Angst, Wut und Frustration einhergehen. Quelle: klick
 Fühle ich mich ohnmächtig?
Stress (engl. für "Druck, Anspannung") bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung. Quelle: klick
 Unsere Gesellschaft ist krank. Eigentlich dürfte ich das nicht sagen, denn man erwartet Leistung. Viele leisten viel, geben ihr Bestes, andere nicht. Woran das liegt und was die einen von den anderen unterscheidet, weiß ich noch nicht. Vielleicht die Einstellung "ist mir egal/dann ist es halt so". Aber was machen die, die nach so einer Einstellung nicht leben können? Gestern Abend, kurz vor Mitternacht, ist mir bewusst geworden, dass man vielen Menschen nicht ansieht, was sie durch machen. Nach außen mag alles normal erscheinen, vielleicht erhält man sogar Anerkennung, weil man es so weit geschafft hat. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie es meinen Komilitonen geht. Das wissen nur sie selbst und vielleicht haben sie genau die gleichen Gedanken, Gefühle, genau den gleichen Stress wie man selbst, nur sieht man es nicht. Man fühlt sich allein, denkt, einem gehe es als einzigem so. "Die anderen schaffen das alles ganz locker!"

Wenn man Zeitung liest und sich Berichte anschaut, merkt man, dass dem nicht so ist. Besonders in Naturwissenschaftlichen Fächern. Zwei gute Artikel habe ich hier (Stress im Studium: Ausgebrannte Chemiker, faule Philosophen) und hier (Studenten am Rande des Nervenzusammenbruchs) gefunden. Ich befinde mich zum Glück noch nicht am Rande des Nervenzusammenbruchs wie andere, aber auch mir geht es nicht gerade gut. Ich merke den Stress. Anstatt gestern bis kurz vor elf noch Mathe zu machen, hätte ich mir auch lieber eine Serie angeguck. Oder ein Buch gelesen. Oder gebloggt. Mein Uni Tag geht oft von 8:00 morgens bis 22:00/23:00 abends, jedenfalls im Moment. Aber das ist auch nötig, um den Stoff zu packen. Trtozdem werde ich diese Woche mein Pensum nicht schaffen, weil ich noch zusätzlich 15 Stunden gearbeitet habe und bei einer Orientierungsveranstaltung war. Dazu kommt die Fachschaftssitzung und zwei Stunden Sport. Weil letztere Veranstaltungen keine Pflicht sind, ist man eher geneigt, die mal ausfallen zu lassen als andere. Dabei sind genau die wichtig. Ehrenamtliches Engagement und Sport. Eigentlich würde ich beides gerne ausbauen, das geht aber nicht.

Wenn ich mehr für die Uni mache, wie ich es in den letzten Wochen getan habe, verstehe ich auch mehr und habe nicht ganz so extrem das Gefühl "nicht mehr mit zu kommen" oder überfordert zu sein, so wie im letzten Semester. Mein Wunsch wäre, dass ich das Level, das ich gerade habe, halten kann und es nicht vorkommt, dass ich NUR Bahnhof verstehe. Klar, alles kann man nicht auf Anhieb verstehen, aber wenn man es zuhause nacharbeitet, dann klappt das wenigstens zur Hälfte. Und das ist die Grundlage für die Vorlesung der nächsten Wochen. Sobald man einmal nachlässt, kann man den Rest des Semesters vergessen. Den Anschluss wird man nicht mehr finden. Und genau das ist der Stress. Es gibt nicht ein Thema und wenn man das nicht versteht, dann steigt man eben wie in der Schule beim nächsten Thema wieder ein. Und man hat auch nicht Tagelang Zeit, einen Zusammenhang zu verstehen. Es geht Schlag auf Schlag, eine ganze Flut von Informationen, die auf einen eindrückt. Das ist Uni.

  Ich habe für mich erkannt, dass ich etwas zurück schrauben muss. Aber das kann ich nicht bei der Uni, also muss ich es beim Job tun. Meine Eltern haben mir schon zugesagt, mich etwas mehr zu unterstützen. Dafür bin ich ihnen dankbar. Dadurch kann ich in meinem einen Job meine moantliche Arbeitszeit von 15 auf 18 Stunden reduzieren. Klingt nach nicht so viel, aber während der Klausurenphase kann ich nicht arbeiten gehen und da häuft sich einiges an, sodass ich in anderen Monaten 20-30 Stunden arbeiten muss. Und manchmal lohnt es sich auch, so einen Schritt zu machen. Dazu gab's nämlich eine Lohnerhöhung von meinem Chef: 7,7%, über die ich mich ab Januar mehr freuen kann.
 Dazu kommt der zweite Job. Da ist das Projekt im Dezember zu Ende. Ich wurde schon gefragt, ob ich noch ein zweites Projekt machen möchte, im Anschluss. Ich habe erstmal ja gesagt, mal sehen. Die Bezahlung ist gut und ich kann von zuhause arbeiten, wann immer ich möchte.

Einen Stressfaktor habe ich gestern kurzerhand von meiner Liste gestrichen - die Entscheidung über meine Vertiefung. In den letzten Wochen gab es immer wieder Orientierungsveranstaltungen zu den Vertiefungen, von denen wir eine im 4. Semester wählen müssen. Man kann sich zwischen (auch wenn das ziemlich viel über meine Uni verrät) Automatisierungstechnik, Mikro- und Feinwerktechnik, Integrierte Mikro- und Nanotechnologie, Kommunikations- und Sensorsysteme, Elektrische Energietechnik, Datentechnik und Computergestützte Elektrodynamik entscheiden. Alles mehr oder weniger interessante Themen und was am Wichtigsten ist: Unsere Zukunft. Zu erfahren, was man damit alles machen kann, was dort entwickelt wurde und an was gerade geforscht wird. Ziemlich interessant, muss ich euch sagen. Bisher fand ich Automatisierungstechnik und Elektrische Energietechnik interessant. Gestern war die Orientierungsveranstaltung zu Datentechnik. Von allen Vertiefungen ist das diejenige, die am ehesten noch etwas mit Informatik zu tun hat. Man lernt zwar auch, wie Rechner funktionieren und wie man Chips designt, aber baut auch Software Engineering und die Kommunikation von mobilen Geräten aus. Ersteres interessiert mich nicht so, weil ich nicht der Hardware-Typ bin, aber vor allem Software hat es mir angetan. Ich bin also gestern kurzerhand ins Studienbüro gegangen und habe die Vertiefung gewählt. Was weg ist, ist weg. In dieser Vertiefung muss ich mich zwar auch mit dem Hardware-Kram rumschlagen, kann aber auch ziemlich viele Module von Informatik wählen und genau das möchte ich. Den Studiengang zu wechseln käme für mich nicht in Frage. Die Wahl gestern hat mir jetzt eine gewisse Sicherheit gegeben, etwas Druck genommen. So viele Möglichkeiten und eine so schwere Entscheidung. Aber wahrscheinlich ist es das Beste. Vielleicht muss ich euch mal mehr davon erzählen, die interessanten Dinge, nicht das Langweilige.

Ich hoffe, dass ich bald mehr schreiben kann. Außerdem ist die Glossybox aus dem November da, die ein paar Schmuckstücke enthält, über die ich mich sehr gefreut habe.


PS: Vielen Dank für 50 Follower!

Tipps für die Uni | Teil 8 - Langeweile in Vorlesungen




Jap, lange nicht mehr geschrieben und lange keine Tipps mehr gegeben, obwohl das neue Semester schon einen Monat alt ist! Und soll ich euch was sagen? Ich bin meinen Vorsätzen bis jetzt treu geblieben und darf behaupten, dass ich dieses Semester mehr verstehe als letztes und nicht schon am Anfang aufgegeben hab. Yippie. Natürlich kostet das auch viel Zeit und deswegen war es hier ein bisschen ruhiger, aber jetzt kommen neue Tipps!

Mir ist aufgefallen, dass ich mich in Vorlesungen relativ schnell langweile, sobald a) ich das Thema schon kann oder, was viel häufiger vorkommt, b) es viel zu kompliziert wird und ich NICHTS mehr verstehe. Ich denke, den meisten wird es genauso gehen. Und dann kommt der Punkt, an dem einem langweilig wird und man verschiedene Möglichkeiten findet, sich abzulenken, zum Beispiel:

  • reden (mit der Tischnachbarin)
  • essen (kleines Kaffeekränzchen)
  • sinnlose Kritzeleien (Herzchen usw., ihr kennt das)
  • Smartphone (Spiele, News, facebook, tumblr,...)

Aber genau das muss man vermeiden! Warum?

  • Falls einem langweilig ist, weil man das Thema kennt, kann es schnell passieren, dass man den Einsatz verliert, dann wieder zu zuhören, wenn Schwierigeres dran kommt.
  • Man überhört Sätze wie "Das könnte für die Klausur wichtig sein." oder "Das ist nicht  klausurrelevant."
  • Man verliert den Anschluss für die nächste Vorlesung.

Alles also Dinge, die einem nicht passieren sollten, deswegen kommen hier meine Tipps für euch!

  1. Sitzwahl. - Je länger ich studiere, desto weiter vorne sitze ich. Am Liebsten 3-5 Reihe, denn da passt man am Meisten auf. Es wäre doch peinlich, direkt vorne vor dem Prof zu reden, oder?
  2. Sitznachbarn. - Wer neben euch sitzt, beeinflusst, wie sehr ihr abgelenkt werdet und wie sehr ihr euch selbst ablenken lasst. Wenn euer Nachbar gerne redet, sei es mit euch oder mit anderen, nervt das extremst und ihr neigt eher dazu, euch ablenken zu lassen. Dann ist es vielleicht mal gut, nicht neben allen Freunden zu sitzen, denn das, was man ihnen erzählen möchte, kann man auch außerhalb der Vorlesung weitergeben. Am Besten ist es, ihr setzt euch neben Menschen, die genauso wie ihr in der Vorlesung aufpassen wollen und euch eventuell sogar mal anstupsen, wenn ihr euch selbst ablenkt, damit ihr das Handy weg legt.
  3. Handy weg. - Ganz wichtig, ich lasse mich davon auch oft ablenken. Das Handy kommt am Besten lautlos in die Tasche oder den Rucksack, ja nicht in Griffnähe. Aus den Augen, aus dem Sinn.
  4. Notizen. - Notizen zu machen helfen ungemein, besonders bei schwierigen Themen, die man später nochmal nacharbeiten muss. Selbst wenn euch die Sätze, die der Professor von sich gibt, jetzt noch nicht viel sagen, können sie euch später helfen, wenn ihr das Thema lernen müsst. Also Collegeblock raus und fleißig mitschreiben! Am Besten auch noch mit buten Stiften und Textmarkern die Stichpunkte ansehnlicher gestalten und Schlagworte hervor heben. Außerdem ist man so gezwungen, besser aufzupassen, denn es könnte ja etwas Wichtiges gesagt werden.
Ich hoffe, ihr erkennt euch in diesem Beitrag selbst wieder und könnt mit meinen Tipps etwas anfangen :) Wie ist es bei euch in den Vorlesungen? Fällt es euch schwer, aufzupassen? Habt ihr eure eigenen Techniken?

Liebe Grüße, eure





Die anderen Teile


Teil 1 | Allgemeines
Teil 2 | Organisatorisches
Teil 3 | Ersties
Teil 4 | Wohnung & Finanzen
Teil 5 | Lernmaterialien
Teil 6 | Nach einer Klausur
Teil 7 | Richtig lernen

Tagebuch #39


Hab ich erwähnt, dass ich meine Haare abgeschnitten habe? Kurz sind sie immer noch nicht, aber für mich war es doch schon ein ordentliches Stück. Auf dem Bild rechts kann man es vielleicht erkennen. Den Schal hab ich übrigens neu von Zalando für knappe zehn Euro und ich mag ihn ♥ Okay, aber zurück zum eigentlichen Tag. Ich bin immer noch krank und wie sich heraus gestellt hat, ist es eine Mandelentzündung. Schon wieder Antibiotikum. Schon zum dritten Mal dieses Jahr. Keine Ahnung, woran es liegt. Wahrscheinlich macht mich der Stress vom Studium einfach fertig und mein Immunsystem ist deshalb sowas von schlecht. Durch die Uni habe ich mich heute trotzdem geschleppt, einfach weil es fatal wäre, so viel zu verpassen und weil zwei Vertiefungen  in einer Veranstaltung vorgestellt werden. Vielleicht werde ich etwas mit erneuerbaren Energien machen. Aber erstmal warte ich noch alle anderen Veranstaltungen ab.
Und ich vermisse meinen Freund. Krank sein ist scheiße und einsam.

Uni Backpack #02 | Rucksack


Update 2015: Ich hatte immer wieder Probleme mit dem Reißverschluss, bis er im Januar dann komplett kaputt war. Hab den Rucksack zurück geschickt und wurde zum Glück von Amazon erstattet. Ich kann ihn also nicht weiter empfehlen!

Hey! Heute stelle ich euch das vor, worum es eigentlich geht, meinen Uni Rucksack! Das gute Ding heißt Laptop Louis und ist von Forvert. Habe ich mir zum Semesteranfang neu gekauft, da mein alter Rucksack langsam echt zu klein wurde. Dieser ist dafür zwar etwas zu groß für meine (kleine) Gestalt, aber immerhin ist er wirklich praktisch. Viel Platz, nur leider passen in die Seitenfächer keine Flaschen.

Im Moment habe ich gar nicht mehr so auf die Rucksäcke geachtet, aber hier an der Uni (die übrigens von Männern dominiert wird), haben die Meisten einen Forvert, Dakine oder Deuter. Welchen Rucksack habt ihr? :)