Tipps für die Uni | Teil 5



Auf der Seite http://ranking.zeit.de/lebenshaltungskosten/ findet ihr einen schönen Vergleich für die Lebenshaltungskosten eines Studenten, wobei ich finde, dass manche Posten mit zu wenig und andere Posten mit zu viel Geld im Mittel herausgekommen sind. Aber man weiß ja nie, wer da so alles mitmacht^^ Und die Semesterbeiträge sind nirgends extra aufgeführt, deshalb weiß ich nicht, wo man die mit einrechnen kann. Aber es ist ein guter Anhaltspunkt.

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Heute schreibe ich euch von Lernmaterialien, also all dem, was ihr zum Lernen braucht, weil das wirklich super wichtig ist. Im nächsten Teil würde ich euch gerne verraten, wie man richtig lernt (und zwar ohne das "Welcher Lerntyp bist du?"-Gelaber :D).

Bücher

Bücher werden euch von den Professoren zu Hauf empfohlen, besonders die Bücher, die sie selbst geschrieben haben und die dann mal locker 40-80€ kosten. Meistens gehen die Profs in der Vorlesung praktisch das Buch durch und/oder schreiben es ab. Gut ist es dann, wenn man nochmal etwas genauer nachschauen möchte, denn auch Profs machen Fehler. Ich glaube, das kann man sich auch so mal merken: Profs sind keine Übermenschen, sie sind weder allwissend noch allmächtig und deshalb ist auch nicht alles richtig, was sie so erzählen. Meine Empfehlung: Kauft euch die Bücher nicht, die kosten so viel Geld. Ich habe den Fehler im ersten Semester gemacht und ungefähr 300€ bezahlt. In ein Buch davon hab ich noch nie reingeschaut. Andere finde ich jetzt noch nützlich, benutze ich aber zu selten, als dass es sich gelohnt hätte. Die meisten Bücher könnt ihr außerdem in der Unibibliothek ausleihen, manchmal auch für ein ganzes Semester. Da heißt es nur schnell sein, bevor alle Ausgaben weg sind. Öfters (räusper) lassen sich auch diverse Pdf-Dokumente in inoffiziellen Dropboxen finden. Falls euer Studiengang so eine Dropbox oder etwas Ähnliches hat, bekommt ihr das sicher über facebook oder per Mundpropaganda mit und könnt dort auch mal vorbei schauen. Aber von mir wisst ihr nichts^^   

Notebook/Tablet

Heutzutage werdet ihr um digitale Medien nicht mehr herum kommen. Viele Lern- und Vorlesungsmaterialien werden online gestellt, die Anmeldung zu Modulen und Kursen erfolgt auch online. Es lohnt sich also auf jeden Fall, ein elektronisches Gerät deiner Wahl zu kaufen. Dabei ist es sehr stark von den Anforderungen deines Studiengangs abhängig, was du genau brauchst. Wenn du einen naturwissenschaftlichen und informationstechnischen Studiengang studierst, wäre ein Notebook am Besten. Wenn du auch noch programmieren musst, sollte der auch einiges an Leistung haben. Genauso wenn du vermutlich Formelsammlungen als Dokument erstellen möchtest, was ich momentan in drei Modulen mache. Die Formeln erfordern einen großen Arbeitsspeicher und ich bin da schon an die technischen Grenzen  meines Laptops gestoßen.
Es kann außerdem sein, dass ihr euch während den Vorlesungen Notizen machen müsst. Das lässt sich ganz unterschiedlich realisieren. Ich verwende dazu den Adobe Reader und schreibe mir in die Foliensätze (in die Pdfs) Kommentare dazu. Wenn ihr viele Zeichnungen oder sogar Tafelbilder erstellen müsst, ist das natürlich nichts. Ich kenne auch Leute, die sich ein Tablet mit Eingabestift besorgt haben und dann ganz einfach mitzeichnen. Dafür hat ein Tablet nicht die Leistung und die gute Tastatur. 
Egal welche Präferenzen ihr habt, würde ich erstmal die ersten zwei Vorlesungswochen abwarten und mich dann entscheiden. Ich habe mir einen Monat nach Vorlesungsbeginn ein Ultrabook gekauft, weil mir besonders wichtig war, dass es leicht ist und ordentlich Leistung hat. Ich kann euch aber davon abraten, die ganzen Foliensätze auszudrucken und per Hand mitzuschreiben, denn das verbraucht ziemlich viel Papier und ich wette mit euch, dass ihr euch nur einen Bruchteil in der Lernphase davon wieder anschauen werdet.

Blöcke, Marker, Zettelchen

Blöcke gibt es ein- bis zweimal im Jahr günstig bei Aldi für neunundachtzig Cent. Und davon wird euer Verbrauch hoch sein, sehr hoch. Ich glaube, wir in unserer Gruppe verbrauchen einen Block innerhalb von ein- bis zwei Wochen. Genauso sind die Kulliminen (leider) schnell leer. Dafür spart ihr wiederum bei den Büchern :) Was Marker und Zettelchen zum Markieren angeht (diese kleinen, bunten Dinger, die man sich an Buchseiten klebt), so würde ich da nicht unbedingt sparen. Klar, auf den Preis achten, aber kauft euch lieber die Dinge, die ihr zum richtigen Lernen benötigt, anstatt ständig in eurem Lernfluss gehindert zu werden. Ich finde es eh immer am Besten, wenn viel Farbe im Spiel ist, dann kann ich mir nämlich alles besser merken :)

Sooo, ich hoffe, dieser Post hilft euch. Ich werde jetzt mal meinen Feierabend genießen und heute Abend Harry Potter schauen :)
Liebste Grüße, eure