Zu zweit!

Hey! Seit heute Nachmittag bin ich nicht mehr allein, ihr werdet ab jetzt vielleicht öfters meinen Freund in einigen Posts finden. Da mir die Privatsphäre anderer Menschen sehr wichtig ist, werde ich nur ganz kurz zu ihm etwas sagen. Er ist fünf Jahre älter als ich, studiert mit mir und wohnt in der gleichen Stadt wie ich. Ich liebe es, mit ihm Sport zu machen, zu kochen oder einfach mal was Neues auszuprobieren.
Euch noch einen schönen Abend, gute Nacht!

Hey

Hey, hier seht ihr das erste aktuelle Bild von mir, es ist von vorgestern. 
Ich habe den halben Tag mit meinen Eltern und einem Freund am See verbracht und jetzt gehen wir zum Italiener. Was ich gestern gemacht habe, erzähl ich euch später oder morgen und dann antworte ich auch auf eure Kommentare. Liebe Grüße, eure Sophia 

Tipps für die Uni - Teil 4





Ihr solltet euch ziemlich zu Beginn, noch bevor ihr euch irgendwo bewerbt, überlegen wie ihr euer Studium finanzieren wollt. Dazu gebe ich euch ein paar Tipps.

Nummer 1: Bagfög oder nicht?
Ob ihr ein Recht auf BAföG (Förderung nach dem Bundesausbildungsrderungsgesetz) hängt von sehr vielen Faktoren ab. Ich habe zum Beispiel kein Anrecht darauf, weil das Einkommen meiner Eltern angerechnet wird. Prüft das auf jeden Fall, denn wenn, dann ist Bafög ein sehr gutes Mittel, um sich sein Studium zu finanzieren, meistens ist es sogar dann eure einzige Möglichkeit, denn alles aus eigener Hand bezahlen zu können ohne vorher Geld verdient zu haben ist einfach unmöglich. Auch gut zu wissen: Unter Bestimmten Voraussetzungen sind eure Eltern verpflichtet, euch Unterhalt zu zahlen. Wollte ich nur erwähnt haben.
Das Bafög ist zur Hälfte ein Zuschuss und zur Hälfte ein Darhlen, das heißt, dass ihr die Hälfte des Geldes nach eurem Studium zurück zahlen müsst. Für besonders gute Absolventen (die besten 30% des Jahrgangs) wird ein Teil der Schulden erlassen (15-25%), dann müsst ihr weniger zurück zahlen.Weiterhin werden unter bestimmten Voraussetzungen Teilbeträger erlassen, aber das ist ein gefühlter Dschungel an Einzelregelungen, bei denen ihr dann genau aufpassen müsst.
Wie viel Geld ihr zur Verfügung bekommt, hängt wieder von sehr vielen Faktoren ab, z.B. wie viel eure Eltern verdienen, ob ihr noch zuhause oder bereits in einer eigenen Wohnung wohnt usw. Der Höchstbetrag beträgt momentan 670€, aber mit so viel könnt ihr erstmal nicht rechnen.

Nummer 2: Wie viel Geld benötige ich?
Wenn ihr während des Studiums noch bei euren Eltern lebt und von denen verpflegt werdet und so ziemlich alles bezahlt bekommt, dann werdet ihr wahrscheinlich gar kein Geld benötigen. Oft ist es aber so, dass man zum Studieren ausziehen muss, weil die Uni in einer anderen Stadt liegt und dann seid ihr plötzlich auf euch allein gestellt. Das teuerste ist dabei die Wohnung, zu der ich weiter unten noch etwas schreiben werde. Pauschal kann man sagen, dass ihr in einer mittelteuren Stadt 700-800€ im Monat brauchen werdet, um über die Grunden zu kommen, und 800-1000€, um nicht ständig auf jeden Cent gucken zu müssen. Dabei gehen ich davon aus:
  • 350€-400€ Wohnung
  • 150€ Essen
  • 50€ Semestergebühr (umgerechnet auf einen Monat)
  • 100€ für Hauhalt, Bürobedarf, Kleidung usw. (schon sehr wenig veranschlagt)
Ihr dürft also davon ausgehen, dass, selbst wenn ihr Bafög erhalten würdet, euch das Geld nicht reichen wird. Deshalb ist es wichtig, im Vorhinein die Finanzierung zu klären und sich auf jeden Fall einen Nebenjob zu suchen.

Nummer 3: Wohnung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Dach unter dem Kopf zu haben: bei den Eltern wohnen | in einer Wohnung der Eltern wohnen | Studentenwohnheim (vom Studentenwerk oder von privaten Investoren) | Flurgemeinschaft | Zimmer zur Untermiete (Ihr habt ein Zimmer in einer Wohnung und teilt euch mit dem Bewohner Küche und Bad, oft nicht zu empfehlen.) | WG-Zimmer | Wohnung allein oder mit dem Partner | Studentenverbindung (ein Thema für sich...). Was ist am günstigsten? Das sind wohl die Flurgemeinschaft, die Zimmer zur Untermiete oder das Studentenwohnheim des Studentenwerks. Dabei ist es im Studentenwohnheim unterschiedlich, ob es sich um eine Flurgemeinschaft, mehrere WGs oder Apartments handelt. Selten gibt es auch Studentenhotels für diejenigen, die nur ein Zimmer für ein bis zwei Nächte benötigen oder zu Beginn des Studiums noch kein Zimmer gefunden haben. (Ich kenne zwar keins, aber ich bin darüber bei der Recherche gestolpert.)  
Wie viel kostet ein WG-Zimmer? Das hängt sehr stark von der Stadt ab, teuer ist es zum Beispiel in München und Frankfurt (400-600€ warm) und in sehr günstigen Städten kostet ein Zimmer 250-350€ warm.  
Wann anfangen zu suchen? Am besten mindestens drei Monate vorher (falls das überhaupt möglich ist, je nachdem wann ihr die Zusage von der Uni erhaltet), aber: Die gesetzliche Kündigungsfrist eines Mietvertrags beträgt drei Monate, außer es gibt Sonderregelungen (z.B. wenn man einen Nachmieter findet). Die Person, die also für euch auszieht, benötigt im Regelfall drei Monate, um rechtzeitig kündigen zu können. Einfach gesagt: Je früher desto besser.  
Wie lange muss ich suchen? Wenn du Pech hast, findest du gar nichts, denn auf ein Zimmer kommen sehr viele Bewerber, je nach Nachfrage in der Stadt. In meiner herrscht Wohnungsnot. Hier kommen auf ein Zimmer 10-30 Nachfragen und es ist eigentlich sofort weg. Als Notlösung würde ich euch empfehlen (wenn ihr wirklich keine andere Wahl habt und die Uni in einer anderen Stadt liegt), erstmal das zu nehmen, was ihr bekommen könnt, auch wenn es nicht perfekt oder erträglich ist, einfach um erstmal mit dem Studium beginnen zu können. Sobald ihr einmal in eurem Studienort wohnt, könnt ihr dann in Ruhe auch außerhalb der "Stoßzeiten" nach einem Zimmer suchen.  
Worauf sollte ich bei einer Wohnung achten? Lautstärke - liegt das Zimmer an einer stark befahrenen Straße oder nicht? Kann man die Fenster im Sommer öffnen ohne dass es zu laut ist? Unbedingt ausprobieren! Lage - Hat das Viertel eher einen schlechten Ruf oder nicht? Fragt einen Insider/Einheimischen, der kann euch weiter helfen. In besseren Vierteln wird weniger gestohlen oder beschädigt und meistens ist es auch ruhiger. - Wie weit ist der nächste Supermarkt entfernt, wie weit die nächste Haltestelle und der nächste Park? Das sind wichtige Dinge, an die man vielleicht nicht sofort denkt. Mitbewohner - Besonders wichtig in einer WG. Wie sind die drauf? Sind sie laut, haben sie ein Verständnis von gegenseitiger Rücksicht? Im Studentenwohnheim: Sind andere sehr laut? Das ist in einem Studentenwohnheim nämlich sehr wahrscheinlich (von dem was ich mitbekommen habe, würde ich dort nicht wohnen wollen...) Preis - Könnt ihr euch das auf Dauer leisten? Bleibt noch etwas Geld für die "hohe Kante" übrig? Was ist alles in der Warmmiete enthalten? Kommt noch Strom/Internet/GEZ (von der GEZ könnt ihr euch befreien lassen, wenn ihr Bafög bekommt) dazu?
Worauf muss ich noch achten? Oft wird für einen Mietvertrag eine Bürgschaft der Eltern verlangt. Klärt das auf jeden Fall vorher mit euren Eltern ab! Meine wären zum Beispiel dazu nicht bereit gewesen. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass keine Provision für einen Makler verlangt wird, denn momentan müsst ihr die als Mieter noch zahlen. Das ändert sich aber aber ab Januar 2015 (also bald!). Außerdem: Informiert euch über eure Rechte, lest den Mietvertrag ganz genau durch, am Besten mit euren Eltern oder Menschen, die sich auskennen, und unterschreibt nie sofort, sondern in Ruhe zuhause. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir auch gerne schreiben.

Nummer 4: Stipendium und Nebenjob
Sehr wahrscheinlich wird euch das Geld, das ihr zur Verfügung habt, nicht reichen. Deshalb solltet ihr euch über eine weitere Finanzierungsmöglichkeit Gedanken machen. Da gibt es einmal die Möglichkeit des Stipendiums und einmal die Möglichkeit des Nebenjobs. Ein Stipendium ist vor allem für diejenigen, die ein Einserabitur haben, interessant und auf jedenfall solltet ihr euch auf eins bewerben! Ein Einserabitur ist aber auch keine Garantie für ein Stipendium (selbst 1,0 nicht, ich spreche aus Erfahrung...). Was bringt ein Stipendium? Erstmal gibt es verschiedene Arten von Stpendien - finanzielle und ideelle. Interessant für die Finanzierung sind die finanziellen Stipendien. Falls ihr Anspruch auf Bafög habt, könnte euch ein Lebensunterhaltsstipendium helfen, denn dann müsst ihr das Geld nicht zurück zahlen. Zusätzlich gibt es oft bis zu 300€ Büchergeld, die ihr allerdings nicht für Bücher nützen müsstWo bewerben? Je nach Studienstiftung gibt es unterschiedliche Kriterien für die Aufnahme. Bei manchen müsst ihr an einem Bewerbungswochenende teilnehmen. Kleiner Tipp: Beim Deutschlandstipendium war es an meiner Uni so, dass sie jeden Abiturienten, der einen Schnitt unter 1,4 (glaube ich) sofort angenommen haben.
Kommen wir zu der zweiten Möglichkeit, dem Nebenjob. Ich darf mich da nicht beschweren. Ich habe zwei Nebenjobs, einen in einem Büro und einen als Tutorin. Den ersten habe ich mittlerweile seit einem Jahr, habe den also direkt nach dem Abi angefangen und verdiene dort überraschend gut dafür dass ich nichts außer mein Abitur habe. Den zweiten Job habe ich seit April und dort verdiene ich - wie als Tutor ohne Abschluss bei einer Uni üblich - 9€/Stunde. Ingesamt arbeite ich (laut Verträgen) 35 Stunden/Monat, da mein Chef im Büro aber richtig klasse ist, kann ich dort meine Stunden flexibel und allein planen, sodass ich während der vorlesungsfreien Zeit mehr und während Klausuren und Vorlesungen weniger arbeite. Das ist aber garantiert nicht die Regel! Ingesamt kann ich mir so ungefähr 370€ im Monat dazu verdienen.
Mit wie viel Geld kann ich rechnen? Als Erstsemester ohne jegliche Erfahrung und "nur" Abitur mit 8-10€/Stunde. Später könnt ihr auch als Tutor arbeiten (9-10€/Stunde) oder als Werkstudent, wenn ihr in eurem Studiengang schon ein paar Semester geschafft habt.
Worauf sollte ich achten? Flexible Arbeitszeiten bzw. flexible Arbeitgeber. Kein Job nützt euch, wenn ihr dafür Vorlesungen oder Übungen verpasst und sich dadruch euer Studium verzögert. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu viel arbeitet, denn euer Hauptberuf ist Student! Es hat keinen Sinn, Module nicht zu schaffen, weil man arbeiten muss. Dann solltet ihr eine andere Lösung finden. Ein kleines Rechenbeispiel: Ich arbeite 37 Stunden/Monat, also 210 Stunden/Semester. Ein CP (Credit Point) entspricht einer Arbeitszeit von 30 Stunden. Mein Arbeitsaufwand entspricht also 7CPs. In einem normalen Semester schließt man normalerweise 30CPs ab. Momentan habe ich also eine Belastung von 37CPs statt 30CPs. Jetzt kann man sich überelgen, wie viel man arbeiten müsste, um sich seinen gesamten Lebensunterhalt zu finanzieren. Unmöglich mit dem Studium gleichzeitig. Ohne die Unterstützung meiner Eltern würde ich also nicht auskommen.

So, ich hoffe, dass euch dieser Tipp weiter geholfen hat. Falls ihr noch Fragen habt, nur her damit! :)

[Rezenpt] Panna Cotta


Kalorien: 410 kcal p.P.
Zeit: 40 min Zubereitung + 4 Stunden Kühlung

Zutaten (für zwei Gläser)
für das Panna Cotta:
  • 200g Schlagsahne
  • 140 ml Milch (ich nehme 1.5%)
  • 20g Zucker
  • ein halbes Päckchen Bourbon-Vanillezucker (ich würde hierfür mal ausnahmsweise wirklich Bourbon-Vanille nehmen!)
  • 2 Blatt Gelatine (ich bin mir sicher, man kommt auch mit einem Blatt aus, wenn man das Panna Cotta nicht stürzen möchte, das nächste Mal probiere ich es also mit weniger aus!)
für die Beerensoße:
  • 150g Tiefkühl-Beeren (Erdbeeren - mein Favorit - oder Himbeeren, wer möchte kann auch frische nehmen, aber die sind recht teuer)
  • ein halbes Päckchen Bourbon-Vanillezucker

Zubereitung
für das Panna Cotta:
  1. Milch, Sahne, Zucker und Vanillezucker in einem Topf einmal kurz aufkochen und dann bei schwacher Hitze ca. 15 min ziehen lassen.
  2. Nach 10 min damit beginnen, die Gelatine vorzubereiten: Die Blätter in kaltem Wasser ca. 5 min einweichen und gut ausdrücken (wirklich ausdrücken, das klappt!).
  3. Die Gelatine in der heißen (aber nicht kochenden!) Sahnemilch unter rühren auflösen.
  4. Das Ganze abkühlen lassen und in Formen oder Gläser füllen (auf keinen Fall heiß in ein Glas füllen, da das Glas sonst platzen kann).
  5. Für ca. 4 Stunden die Panna Cotta in den Kühlschrank kalt stellen.

für die Beerensoße:
  1. Die tiefgekühlten Beeren schon vorher etwas auftauen lassen.
  2. Die Beeren pürieren.
  3. Falls ihr Erdbeeren habt, nehmt euch ein kleines Küchensieb und drückt die Erdbeerensoße mithilfe eines Teelöffels dadurch, damit ihr die Kerne raus bekommt. (Das dauert sehr lange, lohnt sich aber auf jeden Fall, weil die Kerne stören.)
  4. Vanillezucker hinzugeben und die fertige Soße auf das Panna Cotta darauf geben. Wer möchte kann zur Deko noch ein paar Früchte oder geraspelte Schokolade darauf machen :)


Kalorienangaben
  • das gesamte Rezept (inklusive Erdbeersoße) hat 820 kcal (ein bisschen Schwund ist immer beim Kochen)
  • damit hat ein Glas 410 kcal

(zum Vergrößern anklicken)


[Rezept] Schokoladenkuchen


Zutaten (für 6 Personen, also ca. 12 Stück)
  • 2 Eier
  • 75 ml Öl
  • 150g Zucker
  • 150g Mehl 
  • halbes Päckchen Vanillezucker
  • halbes Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 110 ml Milch (ich habe 1.5% genommen)
  • Butter/Öl und Mehl zum Einfetten
  • evtl. Puderzucker oder Schokoglasur

Zubereitung
  1. Eier, Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren
  2. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Milch hinzugeben und verrühren. Ergibt einen sehr flüssigen Teig.
  3. Backform entweder mit Butter oder Öl einfetten und mit etwas Mehl auspudern.
  4. Den Kuchen bei 170°C auf mittlerer Schiene ca. 50-60 Minuten Backen. Mit dem Messer die Einstichprobe machen: Klebt noch Teig am Messer, ist der Kuchen noch nicht fertig.
  5. Den Kuchen abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren Puderzucker darauf sieben, wenn man möchte.

Kalorienangaben
  • Kuchen ohne Butter + Mehl zum Einfetten und ohne Puderzucker oder Glasur: 2140 kcal
  •  ergibt bei 12 Stücken pro Stück 180 kcal
  • also mit Butter + Mehl zum Einfetten und Puderzucker pro Stück 200-220 kcal 
Was mich gerade freut, weil ich damit gerechnet habe, dass der Kuchen 300 kcal pro Stück hat :D Vielleicht probiere ich mal Mini-Kuchenvarianten und experimentiere dann mit weniger Öl und einem Ersatz für den Zucker, damit man auf noch weniger kommt.

(zum Vergrößern aufs Bild klicken)



Tipps für die Uni - Teil 3






Dieser Teil richtet sich besonders an diejenigen, die bald mit dem Studium beginnen wollen und dann in das erste Semester kommen, die sogenannten Ersties. Dabei gehe ich mal von dem Fall aus, dass ihr schon einen Studienplatz habt und alles Weitere (Wohnung usw.) geklärt ist. Falls ihr dazu Fragen habt, stellt sie mir und ich werde sie in einem der folgenden Teile beantworten!

Nummer 1: OWO
Die Orientierungswoche (OWO) existiert an vielen Unis. Manchmal ist es eine ganze Woche, bei manchen auch nur ein Tag und bei ein paar sogar eine Übernachtung in der Uni (bei mir leider nicht...). Organisiert wird sie meistens von der Fachschaft (wer die sind, erkläre ich ein anderes Mal). Da jeder Studiengang seine eigene Fachschaft hat, kann es sogar innerhalb einer Uni sehr unterschiedlich sein, wie eine OWO gestaltet wird oder ob sie überhaupt existiert! Meistens könnt ihr euch vorher im Internet erkundigen, ob es eine gibt. Oft werden Ende September auch Einladungen an euch verschickt, die euch extra nochmal darauf hinweisen sollen. Was wird in der OWO gemacht? Hier kann ich jetzt nur aus persönlichen Erfahrungen und von den Geschichten meiner Freunde an anderen Unis erzählen. Also: Bei uns ging die OWO über 4 Tage und es gab immer Vormittags eine "Vorlesung", in der uns eine kurze Einführung in die Uni gegeben wurde. Das konnte ganz unterschiedlich sein. Es wurden die Module und die Vertiefungen vorgestellt, es wurde etwas zur Geschichte unseres Studiengangs erzählt und und und. Irgendwann bin ich dort nicht mehr hingegangen, weil es nicht ganz so interessant war. Danach waren wir in Kleingruppen, die am ersten Tag ausgelost wurden und dann über die ganze Woche beibehalten wurden. Die Kleingruppen wurden von zwei Stundenten geleitet, die schon in einem höheren Semester gewesen sind. Von denen hat man dann noch wichtige Punkte und Insider-Tipps bekommen (ganz wichtig!). Nachmittags gab es dann noch ein eher inoffizielles Programm, an dem ich eigentlich nicht wirklich teilgenommen habe (ich bereue es..., also geht auf jeden Fall hin!). Einmal war es eine Stadtreally, um die Stadt kennen zu lernen (besonders für die Zugezogenen gut), bei der auch viel Alkohol im Spiel war, einmal war es ein gemütliches Grillen, bei dem ich auch war. Das war super, um neue Leute kennen zu lernen. Dann gab es jeden Abend noch eine Kneipentour, bei der ich auch nicht war, aber die soll auch super sein, um neue Leute kennen zu lernen. Das kann man sich also merken:
1. Die OWO ist der beste Zeitpunkt, um Leute kennen zu lernen und neue Freunde zu finden! Viele meiner Freunde habe ich in der Zeit kennen gelernt, also ganz wichtig! Besonders wenn ihr niemanden sonst kennt.
2. Es ist immer viel Alkohol mit im Spiel. Punkt.
Am letzten Tag gab es auch noch ein Frühstück, das war zwar nicht ganz so spannend, aber man hat immerhin die Leute nochmal getroffen, die man kennen gelernt hat.
Ein paar Wochen später gab es noch eine Wochenendfahrt, an denen 40 Leute teilnehmen konnten (ich war nicht dabei). Die soll ziemlich lustig gewesen sein, also auf jeden Fall mitmachen, falls es sowas bei euch gibt! Weil ich dieses Jahr Tutorin bei der OWO bin, werde ich das alles aber nachholen können :D

Nummer 2: Vorbereitungskurse
Meistens gibt es bei naturwissenschaftlichen Studiengängen Vorbereitungskurse, häufig für Mathe. Unser Mathevorbereitungskurs hat zwei Wochen gedauert und war noch vor der OWO. Bei dem habe ich die ersten Leute kennen gelernt (wichtig!) und so schon ein paar Kontakte bekommen. Jenachdem, wie gut ihr in Mathe seid und wie lange euer Abitur schon her ist, ist es mehr oder weniger sinnvoll, dort hinzugehen. Weil mein Abi gerade mal ein halbes Jahr her war, bin ich nach zweieinhalb Tagen nicht mehr gekommen, weil es sich für mich einfach nicht gelohnt hat. In den Vorbereitungskursen wird meistens ein guter Überblick über den gesamten Mathestoff der Schule geboten, den ihr in eurem Fach höchstwahrscheinlich brauchen werdet.
Edit: Für die Kurse gibt es meistens keine extra Einladung, also durchforstet mal die Website eurer Uni oder befragt unbedingt Google!

Nummer 3: Nicht verunsichern lassen
Die Uni, das Studium, so viel neu und so viel Unerfahrenheit. Lasst euch davon nicht verunsichern! Klar, die Uni ist groß, aber nach ein paar Wochen findet man sich da auch zurecht. Meistens hilft es, wenn man sich einen Lageplan der Uni ausdruckt (oder eine App dazu findet, die nette Menschen geschrieben haben) oder anderen Leuten, die Bescheid wissen, einfach hinterher läuft. Zur Not: fragen. Das gleiche gilt bei Professoren. Auch die sind nur Menschen und keine Übergötter.

Nummer 4: Freundschaften aufbauen
Freundschaften sind aus meiner Sicht mit das Wichtigste beim Studium, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass ihr das als Einzelgänger überstehen werdet. Geht mit anderen weg, habt Spaß und baut Kontakte auf. Das sind diejenigen, mit denen ihr vielleicht lernen werdet, die mit euch mitfiebern, mit denen ihr euch zusammen über unfaier Klausuren und unfähige Profs aufregen könnt. Das sind diejenigen, mit denen ihr nach der Klausur ein Bier im Park trinkt oder in der Mensa zu Mittag esst. Das sind diejenigen, die euch grüßen, wenn ihr an ihnen vorbei lauft. Das sind diejenigen, die das Studium etwas erträglicher machen werden.

Erinnerung


Das WM-Finale am Sonntag habe ich in unserem Kino angeschaut. Normalerweise wäre ich in die Uni gegangen und hätte das Spiel mit 700 anderen Leuten geschaut. Aber ich hatte keine Lust, schon zwei Stunden vorher da sein zu müssen, um noch einen Platz zu bekommen. Also eine andere Idee: Fußball im Kino, zum Glück mit kostenlosem Eintritt und Karten! Hab ich zum ersten Mal gemacht und ist eine super Idee. Auch wenn die Stimmung natürlich nicht ganz so gut ist wie in der Uni, die Plätze sind auf jeden Fall gemütlicher. Danach ging es in die Stadt, um sich das ganze Spektakel einmal anzusehen. Man erlebt es ja nicht jedes Jahr, dass Deutschland Weltmeister wird :)

Tipps für die Uni - Teil 2


Eigentlich war geplant, einen Teil speziell für Ersties zu machen, aber der muss auf den dritten Teil verschoben werden, da es noch zu viel Allgemeines gibt, was ich los werden muss :)




Nummer 1: Matrikelnummer
Jeder Student erhält eine Matrikelnummer an seiner Uni. Zusammen mit dem Namen eurer Uni kann man euch damit eindeutig identifizieren. Eigentlich seid ihr diese Nummer, denn über sie könnt ihr euch eindeutig ausweisen und sollt z.B. bei Klausuren anonym gegenüber den Korrektoren bleiben, denn die könnten euch ja kennen und euch so subjektiver bewerten. Wichtig: Normalerweise sollte niemand die Kombination von Student und seiner Matrikelnummer kennen. Nur ihr und die Verwaltung der Uni! Es ist nämlich theoretisch ganz einfach, jemanden einfach so zu exmatrikulieren, sobald man seinen Namen und seine Matrikelnummer kennt, also gebt die niemandem! Davor wurden wir jedenfalls gewarnt. Dass die Realität oft anders aussieht, merkt man an vielen Stellen: Auf Klausuren soll man machmal beides eintragen; um sich für die Hochschulwahlen aufstellen zu lassen, soll man beides angeben, sie steht auf dem Studentenausweis, auf dem logischerweise auch euer Name steht und den ihr vielen Leuten vorzeigen müsst. Am Besten lernt ihr diese Nummer auswendig, denn in den Jahren eures Studiums seid ihr diese Nummer. (Ich kann sie mittlerweile, verlasse mich aber nie auf mein Gedätchnis und kontrolliere sie deshalb immer nochmal über meinen Ausweis. Achso, meine hat übrigens sieben Stellen.)

Nummer 2: Semesterbeitrag
Nicht zu verwechseln mit Studiengebühren! Der Semesterbeitrag ist ein Geldbetrag, den ihr jedes Semester bezahlen müsst, um an der Uni immatrikuliert sein zu dürfen. Bei uns beträgt dieser Betrag momentan 255,xx € und steigt jedes Semester um ungefähr 10€ (pfffff). Zum Vergleich: Uni Berlin (293€), Uni München (111€), Uni Frankfurt a.M. (344€). Warum ich das erwähne? Einmal möchte ich erklären, was in dem Betrag alles enthalten ist und ich möchte ihn euch ans Herz legen, weil viele ihn bei ihrer Finanzplanung nicht berücksichtigen oder vergessen, obwohl 300€-800€ mehr oder weniger im Jahr einiges ausmacht.
Was ist in dem Semesterbeitrag enthalten (am Beispiel meiner Uni)? Verwaltungskosten (50€), Semesterticket (113€), Studentenwerk (80€), Studierendenschaft/Asta (11.50€), Härtefonds, Kooperationen (jeweils Cent-Beträge). Was genau euch das bringt, werde ich noch später erklären.

Nummer 3: Rückmeldung
Die Rückmeldung ist das "Hallo, ich studiere noch weiter" bzw. "Hey, ich habe noch nicht aufgegeben" an die Uni. Damit sagt ihr, dass ihr nächstes Semester weiter studieren werdet, falls ihr nicht exmatrikuliert wurdet. An vielen Unis erfolgt die Rückmeldung durch die fristgerechte Zahlung des Semesterbeitrages, normalerweise bis spätestens einen Monat vor Semesterbeginn und per Überweisung. Ihr werdet aber rechtzeitig (meistens per Mail) daran erinnert, bei mir kam die Mail vor ein paar Tagen, deshalb sage ich euch hier nochmal extra Beschied (für das Wintersemester muss ich mich bis September zurückmelden).

Nummer 4: Studentenausweis
Dadurch, dass ihr Student seit und an einer Uni studiert und einen Semesterbeitrag gezahlt habt, könnt ihr mit eurem Studentenausweis viele schöne Dinge machen. Spaß beiseite, viele der Dinge sind sinnvoll oder bitter nötig. Einmal haben die meisten Universitäten eine Kooperation mit dem öffentlichen Nahverkehr über das so genannte Semesterticket. Das ist besonders für die nützlich, die mit Bus und Bahn zur Uni fahren wollen oder müssen. Je nach Uni gilt das Semesterticket für ein unterschiedlich großes Gebiet. Bei mir ist es gefühlt halb Hessen, nur mal so. Eigenet sich auch super, um außerhalb der Uni verschiedene Städte zu besichtigen oder mal ins Grüne zu fahren. Achtung: Achtet darauf, unter welchen Umständen euer Ticket gültig ist. Meins gilt z.B. nur in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis (sprich: zum Beispiel Perso). Desweiteren habt ihr mit eurem Studentenausweis an vielen Stellen die Chance, ein paar Euro zu sparen, z.B. bei Eintritten in Museen oder irgendwo. Keine Ahnung. Viele haben gar keine Studentenrabatte mehr, was eigentlich richtig schade ist. Falls eure Uni ein Schwimmbad besitzt, dann könnte es sein, dass ihr damit dort freien Eintritt bekommt. Wir haben ein Freibad (nichts besonderes, aber immerhin) und das werde ich sicher im Sommer öfters besuchen, zumal ich gerade mal 800m entfernt davon wohne :D
Außerdem gibt es oft Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen, z.B. dem städtischen Theater (kostenlose Eintrittskarten drei Tage vorher!), der Bahn (Bike-Dingends, also wo man sich Fahrräder ausleichen kann) oder Carsharing. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich mal zu erkundigen, was es so alles gibt.

Tipps für die Uni - Teil 1


Hey, hier wollte ich euch ein paar meiner Erfahrungen mit der Uni weitergeben. Dazu muss man sagen, dass ich ein naturwissenschaftliches Fach studiere, ich kann euch also keine Tipps zu geisteswissenschaftlichen Fächern geben. Momentan bin ich im 2. Semester, also schon über die "Ersties"-Phase hinaus.









 

Punkt 1: Semester
Pro Jahr gibt es in Deutschland zwei Semester, dabei entspricht ein Semester einem Halbjahr. Das Wintersemester (WS) geht von Oktober bis März und das Sommersemester (SS) von April bis September, das kann aber je nach Uni unterschiedlich sein. Die meisten Studiengänge beginnen mit dem Wintersemester, manche kann man aber auch schon im Sommersemester anfangen. Achtet darauf, wann der Studiengang beginnt, den ihr studieren möchtet! Manche bieten zwar auch Studienstarts in beiden Semestern an, aber es kann sein, dass euer Stundenplan/Modulplan dann nicht "dem Regelfall" entspricht und manche Dinge inhaltlich verschoben sind. Das sollte natürlich nicht passieren, kann aber, also erkundigt euch früh genug.

Teil 2: Fachbereiche
Jeder Studiengang ist einem bestimmten Fachbereich (FB) zugeordnet. Es gibt z.B. an meiner Uni die Fachbereiche Informatik, Psychologie, Humanwissenschaften, Physik und viele mehr. Normalerweise trägt jeder Fachbereich eine Zahl, damit man ihn schneller benennen kann. Ein Fachbereich fasst also mehrere Studiengänge zusammen.

Teil 3: Bewerbung und Zulassung
Je nach Studiengang existieren verschiedene Zulassungsbeschränkungen (oder gar keine, dann wäre er "zulassungsfrei") und Anmeldefristen. Manchmal gibt es auch zusätzliche Tests oder Gespräche. Erkundigt euch frühzeitig (ca. ein halbes Jahr vorher), wann die verschiedenen Fristen ablaufen und was ihr alles zur Anmeldung benötigt! Am besten eignet sich dafür die Website der Uni, an der ihr studieren möchtet.

Teil 4: Module
Module kann man so ungefähr mit Fächern in der Schule vergleichen. Manche Module sind Pflicht, andere Wahlpflicht und wieder andere komplett frei. Hier beginnt auch eure Entscheidungsfreiheit: Ihr selbst könnt bestimmen, welche Module ihr wann belegt. Oft gibt es Vorgaben, z.B. dass das Modul "Mathe I" bis zum vierten Semester bestanden sein muss (das war jetzt wahllos gewählt) oder werden exmatrikuliert (= "rausgeschmissen", dann ist es vorbei). Um seinen Abschluss machen zu können, muss man bestimmte Module bestanden haben. Meistens gibt es von der Uni auch einen Studienplan, der euch sagt, welches Modul ihr in welchem Semester am bestehen belegt.
Aus was ein Modul speziell besteht, kann sehr unterschiedlich sein. Meistens ist es eine Vorlesung mit einer Übung, mal ist es nur eine Projektwoche und mal sind es Seminartage mit einer Hausarbeit.

Teil 5: Credit Points (CP)
CPs sind Punkte, die ihr sammeln müsst, um euren Abschluss machen zu dürfen. Pro Semester sollte man 30 CPs belegen und abschließen, um z.B. bei einem sechssemestrigen Bachelorstudiengang am Ende 180 CPs zu haben. Dabei ist es unterschiedlich, für was ihr die CPs erhaltet. Mal ist es nur die Teilnahme mit Anwesenheitspflicht, mal das Abgeben einer Hausarbeit und mal das Schreiben einer oder mehrerer Prüfungen. Wichtig ist zu wissen, dass 1 CP einem Arbeitsaufwand von ungefähr 30 Stunden entspricht. "Kleine" Module haben 2-3 CPs, ein mittelgroßes Modul hat 5 CPs und richtig große haben 10 CPs. Erhaltet ihr für das Modul eine Note, dann entscheiden die Anzahl der Credit Points auch darüber, wie viel Gewicht die Note für euren Notendurchschnitt erhält.

So, das war es fürs Erste. Falls ihr noch Fragen zu bestimmten Themen habt oder euch bestimmte Themen wünscht, hinterlasst mir einfach ein Kommentar :)

Gute Nacht

Ich hab bis gerade eben noch Physik gemacht. Ich habe die Mathe-Übung versucht und nicht hinbekommen (scheiß schwer), ich habe die Physik-Vorlesung für morgen vorgearbeitet (Quantenphysik, ach wie toll), also könnte ich zur Not auch nicht hin gehen, ich habe die Mathe-Vorlesung von heute nachgearbeitet bzw. durchgearbeitet (in die gehe ich sowieso nie, aber pssst), ich habe die Physik-Übung für morgen angefangen/versucht. Ich habe die Formelsammlungen weiter geschrieben und für die Englischklausur den Stoff zusammen gefasst. Ich bin fertig. Ich habe Kopfschmerzen und ich gehe jetzt ins Bett, schlaft schön! Morgen früh will ich mich glaube ich wiegen...mal sehen.

Mittwoch. Krank.

Scheiße. Sorry. Scheiße. Nochmal sorry. Ich bin richtig krank. Ich habe das Gefühl, gar nichts mehr machen zu können. Gestern Abend habe ich Fußball auf dem Sofa geschaut, weil wir nirgends mehr rein kamen, alles voll. So etwas habe ich ja noch nie in einem Halbfinale der WM erlebt, ihr? Wir haben einfach nur noch gelacht, weil es so toll war. Aber eigentlich auch traurig, weil so etwas auf so einem Niveau passiert ist.
Heute Morgen konnte ich dann einfach nicht in die Uni. 6 Uhr aufstehen, frühstücken, merken, dass es einfach nicht geht, dass ich mich schrecklich fühle und mich einfach nicht konzentrieren kann. Also bin ich zuhause geblieben, während ein Freund, der bei mir übernachtet hat, in die Uni gegangen ist. Ich hab mich wieder ins Bett gelegt, dreieinhalb Stunden mit mehreren Unterbrechungen und Albträumen geschlafen und sitze jetzt hier mit einem Pfefferminztee und Zitrone, den ich bis jetzt noch nicht angerührt habe. Mein Magen knurrt, aber so richtig was zum Essen habe ich auch nicht da. Normalerweise hätte ich gerade eben in der Mensa gegessen. Mein Körper hat den Rhythmus schon verinnerlicht. 
Ein Freund hat angeboten, für mich einkaufen zu gehen. Ich bin ihm so dankbar! Ohne Freunde ist man als Alleinlebende aufgeschmissen. Ich kann nicht arbeiten, ich kann nicht lernen, ich kann nicht mal einkaufen, weil es draußen in Strömen regnet und der Gedanke, mich so zum Rewe zu schleppen, etwas richtig abstoßendes hat. Am Liebsten würde ich mich den ganzen Tag nur ins Bett legen und schlafen oder Musik hören. Schlafmusik. Aber auch das geht nicht, ich habe eigentlich so viel zu tun. Ich muss dies und das machen. Eigentlich ist heute auch mein Putz-Tag. Eigentlich muss ich heute ins Tanzen. Eigentlich muss ich Vorlesungen nacharbeiten und Übungen machen. Für eine Klausur lernen. Die Uni wartet nicht. Mal sehen, was ich davon auf die Reihe bekomme. Irgendwas muss ich jetzt eigentlich auch essen, das Frühstück ist fünf Stunden her. Aber ich habe 1. keine Lust und 2. keine Idee, was ich essen könnte. Ich hab nicht mal Cornflakes da. Esse ich den Tiefkühlflammkuchen? Den kauf ich übrigens nie wieder. Er ist zwar billig, aber nicht wirklich lecker im Vergleich mit dem Flammkuchen der Mensa und nicht wirklich ein Flammkuchen, eher Teig mit etwas drauf. Undefinierbar. Ach Leute, ich schicke meinem Arbeitgeber erstmal den AU-Schein und dann versuche ich, Mathe zu machen. Komplizierte Sachen. Warum tu ich mir das an?

Open-Air-Konzert


Am Wochenende war wegen einem Fest ein Open-Air-Konzert des örtlichen Staatstheaters. Jede Menge Zuschauer, die in der Abendsonne gespannt einem ganzen Orchester zuhören, das einen Querschnitt seines aktuellen Programms spielt - wunderbar!

Stadt(durch)lauf


Die Altstadt.


Der Dom.


Vielleicht errät/weiß ja jemand, wo ich war? :)

Ausruhen im Park




Richtig schönes Wetter.
Einfach in den Park gehen, auf eine Picknickdecke legen
und Musik hören oder lesen.
Perfekt!

Tagebuch #8

Anstrengend. Schon die dritte Nacht, die ich nicht zuhause geschlafen habe. Kam alles irgendwie ganz spontan. Ich merke, dass ich Zeit für mich brauche. Ein langer Tag. Arbeiten. Nach Hause kommen. Ausruhen. Ich schreibe mit einem Freund.

Er: "Ich glaube, ich gehe jetzt joggen."
Ich: "mach das ;)"
Er: "Möchtest du nicht mit kommen?"
Ich: "Ich kann mit kommen"
Er: "Willst du mit oder nicht? :D"
Ich: "Ja :D"

Noch während ich mit ihm geschrieben habe, habe ich meine Laufsachen angezogen.

Und so kam es, dass ich noch laufen gegangen bin. Ich habe den ganzen Tag schon überlegt, was ich noch essen kann/darf/soll und so hat es mir das Laufen einfacher ermacht. Ohne ihn wäre ich nicht gegangen. Ohne ihn hätte ich generell nicht so viel Sport gemacht. Gegenseitig spornt man sich an.
Leider haben mich aber auch schlechte Gedanken in ihrer Gewalt. Was soll ich essen und was nicht? Was darf ich essen? Soll ich noch Brot kaufen? Ach nein, dafür muss ich ja extra in den Supermarkt und wenn man etwas nicht zuhause hat, dann isst man es auch nicht. Und wenn ich Brot da hätte, dann müsste ich ja auch in den nächsten Tagen viel mehr essen. Zuhause habe ich dann erstmal auf den Gouda geschaut - haltbar bis 31.07.14, welch ein stilles Glück, noch ein paar Wochen, in denen ich ihn nicht essen muss.
Während dem Laufen überlege ich fieberhaft, was ich noch essen soll. Ich muss etwas essen, das ist klar, aber was? Ich habe noch so viel Luft bis zu meinem Limit, ich könnte einen Tiefkühlflammkuchen essen. Oder Eis. Oder Joghurt mit Obst. Oder Tomaten mit Balsamicocreme wie gestern. Letztendlich wird es der Joghurt mit Obst, denn das Obst muss weg.
Wieder so wenig gegessen, schlecht. Absolut nicht gut, aber ich kann's im Moment auch nicht besser.